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Lesa SC1905
#1
Hallo zusammen,

ich trau mich kaum, aber hier mal ein kurze Vorstellung eines "Plattenspielzeugs", den mir ein Kollege mal zusammen mit einem Dual 1229 (das ist wirklich ein Plattenspieler) geschenkt hat.
Ein italienisches "Qualitätsprodukt" der Marke Lesa mit einem Lesa CK3-System (was auch immer das sein mag...)
Das Herstellungsjahr ist mir nicht bekannt, ich tippe auf die späten 70er, frühen 80er (Anton, weißt du was?)

Es ist ein kleines Plastikteil (ca. 27x30x12cm) mit eingebautem Verstärker und getrennter LS- und Tonregelung für jeden Kanal.
Durch Rechtsschwenk des Tonarmes startet der Motor, der bei erreichen der Auslaufrille automatisch abschaltet.
Die Nadel bleibt in der Auslaufrille liegen und muss manuell entweder auf die Tonarmauflage oder in die Tonarmparkhalterung gelegt werden. Ein Tonarmlift ist nicht vorhanden.
Es können zwei Geschwindigkeiten (33 1/3 und 45) eingestellt werden, wobei ein Schalter um ca. 345° gedreht werden muss. Dabei wird eine "Schnecke" gedreht, die den Antreibsriemen umlegt.

Eine Besonderheit ist vermutlich die "Trafomotorspule", denn einen separaten Trafo gibt es nicht. Auch einen "richtigen" Gleichrichter sucht man vergeblich.
Es sind "nur" zwei Dioden und ein kleiner Kondensator verbaut, die die Gleichspannung für die Verstärkerschaltung fabrizieren.

Da die LS-Potis gar furchtbar krachten, habe ich den heute mal zerlegt und die Potis durchgespült. Jetzt ist es wieder ok.
Hier nun ein paar Fotos zu dem Gerät. 

       

   

   

       

   
Schönen Gruß
Martin

~ (alte) Plattenspieler sind toll ~
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#2
Hallo, Martin,
Die Plattenspieler sind nicht meine Stärke. Trotzdem danke! Kannte ich nicht.
Gruß!
Ivan
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#3
Der Lesa SC1903 ist von 1974, dann dürfte Dein Gerät auch aus der Mitte der 70er Jahre stammen. Aber mehr weiß ich dazu auch nicht. Die italienischen Plattenspieler haben mich nie interessiert. Das sind meist ziemlich labberige Plastikbomber mit einem Hauch von exclusivem Design. Wobei mich die Bedieneinheit beim gezeigten Gerät eher an einen Küchenherd erinnert, als an einen Plattenspieler Big Grin
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#4
Hallo Anton,

ja, sieht aus wie aus der Puppenstube, nur bissl größer und hat nur eine "Platte".... Big Grin

Der Singlepunk ist übrigens fest verbaut und kann raufgezogen, bzw runtergedrückt werden.
Eine Gummiauflage sucht man auf der Herdplatte allerdings vergeblich.

Ich habe noch einen weiteren Lesa, allerdings deutlich älter. Noch mit Stahlnadel dafür ohne Teller.
Der liegt aber noch im Schrank, ich glaube der Motor läuft nicht mal. Werde ich ein andermal vorstellen, aber eher unter "Reparaturen".
Schönen Gruß
Martin

~ (alte) Plattenspieler sind toll ~
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#5
So alte Grammoteller zum Aufstecken auf eine konische Achse habe ich noch hier... Mach mal bilder von der Tellerachse.

Vielleicht ist der Plastiklesa ja auch Teil einer Puppenküche mit integriertem Soundcenter? Smiley34 Wenn der keine Gummiauflage hat, hat er denn nichtmal so Gumminupsies auf dem Teller für die Platte?

Das Gadget mit dem versenkbaren Singlepuck hatten viele Hersteller im Programm, entweder mit leichtem Federdruck, oder mit "Drehundklick". Eigentlich recht praktisch.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#6
Hallo Anton,

der hat auch keine 'Nupsis'. Allerdings sind am Außenrand vom Teller zwei Nuten (1. Bild). Evtl. war da mal ein Gummiring drin. Glaube ich aber eher nicht.

Bild von der anderen Achse kommt dann in einem neuen Beitrag...
Schönen Gruß
Martin

~ (alte) Plattenspieler sind toll ~
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