• Hallo Leute,
    ich möchte euch heute eine Anzeige-Glimmröhre vorstellen.
    Wurde verwendet als Zustandsanzeige in Schalttafeln und Leitständen.
    Durchmesser 29 mm, Läge Glaskörper 55 mm, Gewinde E27
    Hersteller: DGL, also Leipzig
    Typ: GRM 110, also Betriebsspannung direkt 110 Volt mit eingebautem Vorwiderstand. Strom dann 5 mA
    Und mit 23 Kiloohm Zusatz-Vorwiderstand dann 231 Volt

    Die Riffelung des Gewindes soll für besseren Kontakt in der Fassung bei Erschütterungen sorgen.
    Beginnt bereits bei 70 V zu glimmen, aber zappelt dann hin und her.
    Besteht aus einer Platte und einer Ringelektrode. Die glimmt dann auch bis 180 Grad vom Kreis an der Außenseite.

    Leuchtbild.JPG

    Gruß Manfred

    Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?

  • Schön anzusehen, gefällt mit immer wieder sowas.

    ich habe auch eine, in Größe etwa gleich.
    Hersteller ist aber nicht bekannt.
    Der Vorwiderstand ist im Glaskörper mit eingebaut.

    Konnte 10 KOhm lesen. Sie Zündet bei ca. 125 Volt.
    Dann ist aber nur in der Mitte der Platte oder am Rand ein wenig zu sehen.
    Bei 220 Volt erstrahlt sie dann schön. Leider schwierig das zu fotografieren, da die Kamera die 50 Hz erkennt.

    Hier mal drei Bilder wo es zu erkennen ist.

    Habe immer soviel Arbeit, dass ich mir eine aussuchen kann. :)

    Grüße Frank, der Moschti

  • Quote from "Morningstar" pid='273924' dateline='1712828313'

    Leider schwierig das zu fotografieren, da die Kamera die 50 Hz erkennt.

    Die Kamera erkennt nix, aber wenn Du mit einem winzigen Sekundenbruchteil berichtest bekommst Du halt den Momentzustand.
    Also Blende zu, iso100 eingestellt (oder weniger wenn möglich) und 1/10sec oder länger belichtet.

  • Hallo Leute,
    das mit dem Foto ist nicht so schwierig.
    Aber es gibt einen Effekt, da kann man die Spannung als Lichtzeichen darstellen.
    Dazu ein längeres flexibles Kabel an die Fassung und dann die Anordnung zügig seitlich geschwenkt.
    Da sieht man dann hell/dunkel abhängig von der Frequenz und dem Phasenwinkel.
    Funktioniert am besten mit einer Glimmlampe mit zwei Stiftelektroden. Aus einem alten Phasenprüfer.
    Da sieht man dann auch die positive und die negative Phase.
    Gruß Manfred

    Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?

  • So etwas gefällt mir immer gut.
    Ich habe eine aus dem Vorrat meines Vaters vor einigen Jahren für einen "Zyxel-Spannungsanzeiger" benutzt.

    Viele Grüße
    Holger

  • Hallo Leute, genau so ist es. Zu meiner Lehrzeit, fünfziger Jahre voriges Jahrhundert, gab es in der Energiewirtschaft auf den Dörfern kleine ON-Trafos, so 80 bis 100 KV A, und die arbeiteten auf ein Einspeisefeld mit 3 Hauptsicherungen und wenn sehr viel Kompfort, dann auf einen Lasttrennschalter. Und zur Anzeige dann ein Taster der die Glimmlampe zuschaltete. Erst viel später dann ein Umschalter um dreiphasig prüfen zu können. Dadiurch hielten diese Glimmlampen ein Leben lang.
    Gruss Manfred

    Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?

  • Hallo zusammen,

    hier habe ich noch was nettes: CV188, entspricht elektrisch der 7475:

    leider macht die Regelung der Kamera den Effekt z. T. kaputt, sieht in der Realität noch viel besser aus.

    Grüße,
    Jacob

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