Brunsviga 11E - Iron Brain

  • Hallo zusammen,
    habe heute eine alte Brunsviga 11E Rechenmaschine erstanden. Funktioniert auch noch (so halb), alles geht, nur das Umdrehungszählwerk klärt sich nicht, wenn man die entsprechende Taste II drückt. Aber darum soll es nicht gehen.

    Ich würde gerne die längst überfälligen Kondensatoren ersetzen, die dem Motor helfen, dieses schöne Maschinchen anzutreiben. Dabei handelt es sich um zwei teervergossene C's, einen 0.025 uF (hab ich da) und einen 10.000 pF (10 uF?) mit 220 ~ 3000 Vo-Beschriftung. Ich denke mal, das deutet auf eine Gleichspannungsfestigkeit von 3000V? Wo kriege ich denn bitte so eine hohe Spannungsfestigkeit her? Ich kenne maximal die 1500 V aus dem Volksempfängern. Lese ich die Beschriftung falsch?

    Sonst werde ich die Maschine reinigen und versuchen, mit ein bisschen WD40 und Feinmechaniköl die Maschine wieder ganz lauffähig zu kriegen, ohne alles zu zerlegen.

    Vielen Dank für eure Antworten!

    LG
    Andi

  • wenn Induktivitäten im Spiel sind, also Trafos oder Motore, ist eine Gleichspannungsangabe der Prüfspannung von 2 oder 3 KV nicht übertrieben.

    Bei Entstörkondensatoren ist oft nur die Wechselspannung (AC) der Prüfspannung angegeben. Für den Zweck kann man z.B. sowas nehmen:

    PME271M 10N 275 Funkentstörkondensator, X2, 10 nF, 275 V, RM 15,0, 110°C, 20%

    Gruß,
    Jupp
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    Wenn man ein Orakel nur über Tautologien würfeln lässt, hat es immer recht.
    (MAKE)

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