EKV13 Einseitenband Kurzwellen Verkehrsempfänger

  • Oh Danke, jetzt habe sie in meinen alten Unterlagen gefunden.
    Es sind schnelle Schaltdioden in Glasausführung. Die gab es auch als " Miniplast" Gehäuse.
    Hatte es vergessen, das es die SAY Serie auch zum Teil in Glasausführung gibt.

    Habe immer soviel Arbeit, dass ich mir eine aussuchen kann. :)

    Grüße Frank, der Moschti

  • Nachdem ich euch die oberen Diversity Module vorgestellt habe, geht es nun mit dem Grundgerät weiter

    Einschub 1

    Es handelt sich hier um den INTERPOLATOR.

    Dort gibt es nur wenige bauteile, und keines stellt ein wirkliches Risiko dar.
    Ich habe lediglich die verklemmte Mechanick gangbar gemacht, und das wahr es dann auch schon.

    Einen Abgleich werde ich im Moment nicht machen.
    Dieser hat lediglich mit den Gleichlauf des mechanischen Zählwerks zum eigentlichen HF signal zu tuhen. Sollte da was falsch sein, ergibt es lediglich eine ungenauigkeit in der mechanischen Frequenzanzeige.

    Also erst mal nichts drann rumfummeln.


    Einschub 2

    Es handelt sich um die FREQUENZAUFBEREITUNG

    Hiere in bild von Oben mit abgenommenen Deckel

    Ein nachmessen an den kontackten 11-12 der Zeibina Leiste gegen das Geheuse, zeigte mir einen klaren Kurzschluss an.
    Es wahr aber recht einfach die schuldige Platine ausfindig zu machen, denn die kontackte 11-12 gehen direckt an den grossen 500uF Elko welcher mittels einer Schelle an die Wand geschraubt ist.

    Von dort verzweigt sich die verbindung in drei richtungen.
    Zwei Blaue kabel, und eine Durchführung auf die andere Geheuse seite.

    Ablöten und nachmessen.
    Das Blaue Kabel welches nach Links auf die teilweise sichtbare Platine geht, hatte den Kurzschluss.

    Es handelt sich hier um den 100Khz Regelkreis.
    Dort sind 4 Elkos verbaut und zwei Tantal Kondensatoren.

    Um diese Teile abzulöten muss erst mal die Platine aus dem Geheuse genommen werden.

    Und genau hier beginnt auch der Spass.
    Auf der platine gibt es Löcher durch welche kontacktierungen vom der unterseite durchgeführt wurden.

    Das problem liegt daran das einige dieser Verbindungen 2mm Dick sind und direckt auf kurzer Strecke vom Geheuse kommen.
    Das entlöten ist dadurch sehr aufwendig, und mann muss aufpassen das man nichts mit dem Lötkolben kaput macht.

    Dieser muss mindestens 65 Watt Leistung haben. Sonst geht hier garnichts.
    Hier ein Blick auf die masiven verbindungen

    Um die sache noch weiter zu erschwehren wurde an jede Lötstelle dieser Blaue Lack angebracht.
    Welcher stark raucht und das löten extra schwierig macht.

    Auf dem nägsten Bild ist die Platine bereits ausgebaut und der Kurzschluss gefunden.
    Ja es wahr ein defeckter Schnehmann. Konkret C929.

    Ein öffnen des Bauteils zeigte auch warum es zum Kurzschluss kommen musste.
    Ein Elko besteht aus zwei Aluminium Folien, zwischen welche ein Kondensatorpapier gelegt wird.
    Diese Folien bekommen eine punktgeschweiste Kontacktierung und werden dann aufgerollt.
    Danach wird der Wickel noch mit Dielektrikum getränkt und das Bauteil dicht verschlossen.

    Ich habe den Wickel forsichtig entrollt und dabei stätig gemessen.
    Erst als ich an die Stelle mit den Kontacktierungen gelangt wahr, wahr der Kurzschluss weg.

    Hier bestand das problem darin, das der Kondensator wie fast alle dieser Schnehmänner über die Jahre komplet ausgetrocknet wahr.
    Dazu kommt das zufällig beide Kontacktierungen beim aufrollen genau übereinander lagen.
    Das hat das entfindliche Papier natürlich nicht auf dauer mitgemacht.

    Hier noch das Bild wo man gut sehen kann wo sich die Kontacktierungen von jeder seite des Papierstreifens hart an die andere gedrückt hat.
    Derer helle Bereich ist wo sie sich am ende berührt haben.

    Jetzt noch die auffällige Abweichung von der der Schaltteilliste.
    Dort sind C921 und C922 als normale Tantal Kondensatoren vom typ (TGL 200-8519) mit 10 uF gelisted.
    An ihrer stelle wurden aber welche mit 15uF verbaut.

    Als ich einen blick auf den 1MHz Regelkreis warf stellte ich sofort fest das auf dieser Platine genau die gleichen Kondensatoren verbaut wurden.

    Laut Schaltteilliste sollten auf dieser Platine hochwertige Tantal Elektrolyt kondensatoren vom typ (TGL 200-8454) verwended worden sein.

    Was diesen bereich der Schaltung, und dessen aufgabe betrifft, sind beide Regelkreise ziemlich baugleich (1MHz und 100KHz Regelkreis)
    Eine Nachforschung ergab das diese Hochwertigen (TGL 200-8454) Bauteile beim Herstller Koweg als
    Tantal-Electrolyt – (Elyt) kondensatoren ganz am ende des Katalogs geführt werden.

    Deswegen Stand auf der Schaltteilliste auch Elyt-(TGL200-8454), und nicht Tantal -(TGL 200-8519).
    Wie bei all den anderen Kondensatoren der verschiedenen Einschübe.

    Ich zitiere die verwendung von den (TGL 200-8454) so wie sie im Katalog steht:
    Die Anwendung dieser Kondensatoren ist ausschlieslich auf hochwertige spezielle elektronische Gerät beschrängt. Tantal-Kondensatoren mit Sinterkörperanoden und festem Elektrolyten zeichnen sich besonders durch eine hohe spezifische Volumenkapazität , Lange Funktionsdauer und einen erweiterten Temperaturanwendungsbereich aus.
    Diese Kondensatoren sind nicht für die sogenannte Unterhaltungselektronick vorgesehen.


    Beide Platinen sollten laut Schaltteilliste mit 10uF bestückt sein.
    Beide wurden irgend wann mit 15uF nachgerüstet.
    Auch die Transistoren in diesen Schaltbereich weichen von der Originalliste ab.
    Ich gehe davon aus das ich nicht auf dem letzten stand bin, und nach 1974 dieser bereich während einer Reparatur werksseitig optimiert wurde.

    Die Platine des 1MHZ Regelkreises sollte mit hochwertige (TGL200-8454) Tantal-Elektrolyt kondensatoren bestückt sein.
    Diese sahen aber 100 % genau so wie alle anderen Tantal Kondensatoren vom typ (TGL 200-8519) in diesem Gerät aus.

    Messungen ergaben auch noch das sie schon etwas zu weit aus der Toleranz wahren.
    Gemessen wurden 12 und 18uF. Was meinen Verdacht bestätigte.

    Es sind alle ganz normale Tantal Kondensatoren vom typ (TGL 200-8519). :dodgy:

    Ich wahr auf solche abweichungen natürlich nicht vorbereitet, und hatte nur die zwei 10uF Tantalkondensatoren für eine Platine auf Lager.
    Ich ging ja davon aus das die Teuren Bauteile auf der 1Mhz Platine nicht zu wechseln seien.

    Lange rede kurzer sin. Ich habe für beide Platinen erneut material besorgt. 15uF-15V

    Da es sich um eine Abweichung der Schaltteilliste handelt, wurden diese auf der Excell Tabelle in gelb markiert, und die abweichenden Werte samt TGL Nummer auf normale Tantal kondensatoren (TGL 200-8519) abgeändert.

    Das erneute einlöten der Platine wahr recht einfach, nachdem die 2mm Pfosten erst mal gerade gebogen wurden.
    Die Elecktrischen Verbindungen wurden daraufhin mit dünnem Draht hergestellt.
    Diesen kann man im falle eines erneuten ausbaus fiel einfacher ablöten oder einfach abknipsen.

    Zulätzt noch die Platine wie sie wieder am platz gelötet ist.
    Gut zu erkennen sind die zwei Tantal Kondensatoren neben den doppelten Bandfilter auf der rechten seite.

    Als nägstes ist die Nachbarplatine in der Mitte drann.
    Es handelt sich um den bereits erwänten 1Mhz Regelkreis.

    Hier sind drei Schneehmänner mit 10uF gelistet, sowol auch die zwei 10uF Tantal Kondensatoren welche in wirklichkeit 15uF haben

    Hier ein Bild vor dem ausbau der Platine wo man die position der Schneemänner sehen kann.

    Und hier mit bereits getauschten Bauteilen.
    Gut zu erkennensind die zwei Orange-GelbenTantal Kondensatoren oben links im Bild

    Befor wir den Deckel schliesen, muss noch der 500uF getauscht werden.

    Das neue Bauteil verfügt bereits über seine eigene Isolierung, und wird nicht wie original mit einer Schelle gegen das Geheuse geschraubt.

    Erstens ist dieser neue Elko fiel kleiner, zweitens ist er fiel leichter , und drittens glaube ich kaum das dieser Empfänger wieder irgend wann auf einen Schaukelschiff im einsatz sein wird. Deswegen wird er jetzt freitragend eingebaut.

    Hier noch die gesamtansicht der oberseite des Einschubes befor wir den Deckel wieder verschliesen.

    Das Geheuse wird jetzt umgedreht , denn auf der Unterseite befinded sich der 1Mhz Rasteroscillator
    Hier gibt es lediglich nur einen Schnehmann zu tauschen.

    Leider habe ich in der Eile kein Bild vom Originalzustand gemacht, und deswegen liegt die Platine hier schon im ausgebauten zustand vor mir.

    Das auslöten war sehr schwierig, weil die kontacktierungen welche von unten kommen, vor dem verlöten um die verbindungen des Schwinkreises herumgebogen wurden.

    Ich musste deswegen an zwei stellen durchschneiden, und dabei die Abstimmung des schwinkreises in Kauf nehmen.

    Auf dem vorigen Bild etwas schwer zu sehen.
    Die Verbindung wurde Links und Rechts von den zwei unteren mit Blau markierten Kerkos unterbrochen.
    Nach dem austauschen des einzigen 10uF Elkos wurde die vorher durchtrennte Verbindung mit einen 1mm dicken Kupferdraht wieder hergestellt, und die Platine erneut verschraubt und eingelötet.


    Einschub 3

    Es handelt sich um den HF VERSTÄRKER

    Dort sollten eigentlich 2 dieser Roten Arbeiterfahnen sein.

    Ab Werk wurden diese aber schon mal gegen keramische Kondensatoren getauscht.
    Weshalb ich diesen Einschub wieder schliesse und an seinen platz befästige.

    Einschub 4

    Es handelt sich um die STROMVERSORGUNG

    In diesen Einschub gibt es eigentlich nur einen 100uF Elko zu tauschen, welcher aber schon im ersten teil der Reparatur ausgewechselt wurde.
    Der grosse Schraubelko mit 2000uF - 70/80V wurde für das erste drinn gelassen, nachdem er vorher neu formiert wurde.

    In diesen Einschub gibt es lediglich nur noch eine Justierschraube für die -14V Spannung.
    Diese wird aber erst dann genau eingestellt, wenn alle Einschübe einwandfrei funktionieren.


    Einschub 5

    Es handelt sich um den DEMODULATOR

    Dieser besteht aus drei Platinen.
    Den Regelverstärker, den SSB /A3 Demodulator und den A1/F4 Oscillator

    Der Regelverstärker.
    Hier muss man nach öffnen des Einschubes die obere grosse platine von den zwei rückseitig angelöteten Kabeln befreien.
    Danach muss man vorsichtig das Relay aushebeln.

    Erst danach kann man die 5 Schnehman Elkos und den Tantal Kondensator tauschen.
    Auch in diesen Einschub wurden bereits werksseitig die Roten Folienkondensatoren gegen Keramick Kondensatoren getauscht.

    Der SSB/A3 demodulator
    Dieser ist auf der etwas kleineren Platine untergebracht.
    Auch hier muss man die rückseitigen Verbindungen ablöten um das Teil nach ausen zu biegen.

    Hier gibt es wieder auffälligkeiten.
    C404 sollte laut Schaltteilliste ein Poliester mit 0,047uF/160V sein
    Das wurde per Hand auf der sonst mit Schreibmaschine geschriebenen Schaltteilliste eingetragen.
    Letzter Änderungsstand der Liste ist 08 vom 4-8-1974

    Auf dem Dazugehörigen Schaltbild ist dieser Kondensator richtig als ein NICHT Polarisierter typ eingezeichnet.

    Auf der Platine befinded sich jedoch ein 20uF Schnehmann, und es ist eindeutig die position für einen Polarisierten Kondensator dort aufgedruckt worden.

    Da ich nicht weis was ich machen soll, habe ich mich an die originale Bestückung gehalten und den Schnehman gegen einen Neuen Elko getauscht.

    Auf der platine gibt es noch einen MP kondensator mit 0,068uF.
    Ich habe ihn wie bis jetzt bei allen diesen typen, gegen einen Poliester Kondensator getauscht

    Auf dieser Platine wurden insgesamt zwei Tantal, ein Schnehmann und einen MP Kondensator ausgetauscht.

    Der A1/F4 Oscillator
    Diesen finden wir unter einer klappe welche sich hinter der Platine des SSB/A3 demodulator befinded

    Die platine sieht so aus.

    Auch auf dieser Platine gibt es Auffälligkeiten.
    C432 sollte ein Tantal kondensator mit 4,7uF sein. An seiner stelle wurde ein 20uF Schnehmann eingesetzt.
    C428 sollte ein Poliester kondensator mit 0,047uF sein. An seiner stelle wurde ein 50uF Schnehmann eingesetzt. C437 sollte ein Poliester kondensator mit 0,047uF sein. An seiner stelle wurde ein 20uF Schnehmann eingesetzt.

    Hier ist es genau wie beim SSB/A3 Demodulator . Ein blick auf die Platine sagt das dort tatsächlich Elkos hingehören.
    Letzter Änderungsstand der Liste ist 10 vom 4-8-1974

    Auch hier habe ich mich an die originale bestückung gehalten und alle Elkos gegen equivalente Bauteile getauscht.

    Jetzt sieht die Platine so aus.

    Ja, der grosse Gelbe ist ein Originalbauteil aus Erstbestückung, und auf der Schaltteilliste mit (TGL 10793) eingetragen.


    Da es nicht sehr kompliziert ist die Platinen im Einschub 5 zu bearbeiten, werde ich zu einen spähteren zeitpunkt mal ausprobieren ob es tatsächlich mit den anderen Bauteilen eine verbesserung in der Demodulation gibt.

    Die nötigen poliéster mit 0,047uF sind ja vorhanden. Sogar der 4,7uF Tantal kondensator ist auf Lager.
    Foraussetzung ist ein Problemlos funktionierender Empfänger um vergleichen zu können.


    Einschub 6

    Es handelt sich um den ZF 3-Verstärker – SELEKTIVVERSTÄRKER

    Auf dieser Platine befinden sich 5 Rote Folienkondensatoren.
    Ein Schnehmann mit 50uF und ein anderer Elko mit 20uF.

    Dieser letzte war merkwürdigerweise aus Rusischer production.
    Die DDR Schnehmänner wahren wohl gerade alle gewesen?
    Er wurde jedenfals mit dem Datum 1974 Bedruckt. Weshalb ich von der Erstbestückung ausgehe.

    Zulätzt noch die zwei MP Kondensatoren.
    Ein nachmessen zeigte das sie noch in ordnung wahren. Trotzdem wurden sie standartmäsig ausgetauscht.

    Wir errinern uns das es in diesen Einschub nach Brandschaden gerochen hat?
    Da es auf dieser Platine wenig Bauteile gibt, wurde die Brandleiche schnell ausfindig gemacht.

    Es handelt sich um den widerstand W273 welcher 62Ohm hat, und direckt an der -14V Versorgungspannung hängt.
    Gleich dahinter befinded sich der 50uF Schnehmann welcher beim nachmessen einen satten Kurzschluss aufwies.

    Die Spannungsversorgung im Einschub 4, konnte wegen den vorhandenen Widerstand keinen direckten Kurzschluss mehr wahrnehmen.
    Die jetzt anstehenden 62Ohm vom Einschub 6 wurden lediglich als einen anstehende Last wahrgenommen.

    Das hat verhindert das die Spannung im Einschub 4 zusammenbricht.
    Vorher pasierte nichts, weil der andere direckte Kurzschluss aus dem Einschub 2 für den zusammenbruch sorgte.

    Hiere in Bild nach dem komponenten wechsel


    Einschub 7

    Es handelt sich um den NF VERSTÄRKER

    Hier gibt es wenig zu berichten.
    Das austauschen der Elkos ging dank der gut zugänglichen, und nicht extra abgeschirmten Platine zugig von statten.

    Leider habe ich kein bild vom Vorher gemacht.
    Aber hier kann man die Platine mit bereitz ausgetauschten Elkos sehen.

    Einschub 8 und 9

    Diese Einschübe werden nicht geöffnet, denn hier gibt es keine Kondensatoren welche wir tauschen müssten.


    Einschub 10

    Es handelt sich um den LW-KONVERTER

    Hier sollten eigentlich 16 Folienkondensatoren zu tauschen sein.
    Ich war schon auf diese langweilige Arbeit eingestellt, als ich beim ausbauen des Einschubes feststellen konnte das diese bereits ab Werk gegen Keramick typen ersätzt wurden.

    Und das wahr es auch schon.
    Ich bin mit dem Kondensatorwechsel fertig, und ein Funktionstest könnte jetzt eigentlich problemlos stattfinden. :smiley26:

    Leider bin ich noch lange nicht fertig.


    Fortsätzung folgt. :banghead:

    Viele Grüße, Juan
    Printed on recycled Data

    Edited once, last by Juan1 (December 29, 2023 at 2:29 AM).

  • ich platzier mal ein Riesenkompliment hier,
    großartige Arbeit und Dokumentation.
    Herzlichen Dank für diesen wirklich wertvollen Beitrag.
    lG Martin

    wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop

  • Martins Zeilen möchte ich mich vorbehaltlos anschließen.
    Diese Akribität ist schon bewundernswert und zeugt von Durchblick in der Sache.

    M.f.G.
    harry


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    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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  • Oh ja sowas ist eine heiden Arbeit. Ich hätte eher vermutet, dass dort die Russischen Metallverkapselten Elkos verbaut wurden und nicht die Schneemänner. Wobei auch diese den Schneemännern gleich zu setzen sind.
    Auch diese dürften alle weit außerhalb der Werte liegen.

    Prima Bericht Juan, so liebe ich es auch.

    Habe immer soviel Arbeit, dass ich mir eine aussuchen kann. :)

    Grüße Frank, der Moschti

  • Danke für die Komplimente :smiley53:
    Es freut mich das euch der Beitrag gefällt :smiley34:
    Ja, es ist eine heiden arbeit, aber es macht mir auch fiel Spass.

    Wie ich schon am anfang geschrieben hatte:
    Das www. Ist sehr spehrlich gesäht, was info zu diesem Gerät betrifft.

    Die Doku und die Bilder sollen in erster linie den Leuten helfen, welche sich irgend wann auch an so einem Gerät versuchen wollen. :smiley59:

    Sie soll Fehler vermeiden, und eventuelle "Reparaturspezialisten" von der doch nicht so einfachen Instandsetzung abschrecken.

    Es ist in diesen Fall alles andere als mal eben einen Allströmer zu reparieren.
    Für mich , bis jetzt der Komplizierteste Aparat überhaubt.

    In den nägsten Tagen geht es weiter.

    Ich bin schon am Schreiben :smiley20:

    Viele Grüße, Juan
    Printed on recycled Data

  • Und es get weiter.

    Nachdem nun alles wieder zusammengebaut und angeschlossen war konnte der erste Funktionstest erfolgen.
    Der Empfänger rauscht schon mal, und die beiden Spannungen welche das Instrument anzeigen soll sind Vorhanden. :smiley20:

    Aber irgend was ist da nicht richtig. Ich kriege keine Stationen rein, obwohl ich schon überall rumgedreht habe.
    Das gesamte Band von 0 bis 30Mhz ist genau so belebt wie ein Schwimbad in Dezember. :smiley7:

    Das einzige was ich empfange ist eine art pulsierendes Rauschen.
    Wenn ich die Antenne abnehme wird es Totenstill.
    Woraus ich schliese das das pulsierende Rauschen ein externes Signal ist, und nicht irgend was intern erzeugtes.

    Kann es sein das um diese Uhrzeit niemand auf Sendung ist?
    Oder hat der Kurze Antennenstummel den ich gerade verwende, wirklich eine so schlechte Leistung?
    (Im moment ist leider keine anständige Radioantenne Vorhanden)

    Zum vergleich wurde das auf dem selben Arbeitstisch befindliche Röhrenradio angeschaltet, und mit der selben Antenne versehen.
    Dort konnte ich eineige Stationen Sauber empfangen.

    Als ich dann auf den EKV schaute, bemerkte ich auf einmal das das Orangene Licht am Einschalteknopf erneut erloschen wahr.
    Ein drehen am Testknopf für das Anzeigeinstrument zeigte mir das es die 24V spannung wahr.
    Sie wahr nicht mehr vorhanden.

    Ok, erst mal die Sicherungen kontrolieren.
    Diese sind an der Seite des Geheuses zugänglich und im Einschub 4 untergebracht.
    Die 4A Sicherung wahr durchgebrant. Konkret die Si704
    Ersaz eingeschraubt, und erneut auf wellenjagt.
    Nach ein par minuten das selbe Problem.

    Nach der Fierten Sicherung merkte ich das es pasierte wenn ich den Rechten Knopf n x MHz auf die Stellung 00,0 gedreht hatte, und die Position am Vorselektor für die ganz tiefe Frequenz zwischen 14KHz und 135KHz anwählte.
    Jetzt hatte ich ja das Orangene Licht die ganze zeit fest im Auge.

    Folglich ist das problem im Langwellenkonverter zu suchen.
    Ein rausziehen des Einschubes bestätigte es mir.
    Wenn ich jetzt auf 00,0 Mhz gehe bleibt das Orangene Licht an, und die Sicherung unversehrt.
    Egal welches der drei vorhandenen LW Bänder am Vorselektionsschalter angeschaltet wird.

    Schiebe ich den LW Konverter wieder rein, erlischt das Orangene Licht, und die Sicherung brennt in der Position LW-I sofort durch.

    Schnell wurde die Flyback Diode Gr755 als schuldige ausgemacht.
    Der kontackt 10 auf der Zeibina leiste zeigte mir den Kurzschluss an.
    Die Diode wahr in beide Richtungen Leitend geworden.

    Hier der Schaltplan ausschnit wo das Relays Rs754 und die dazugehörige Diode abgebilded ist.


    Die funktion einer Flyback Diode ist, die Überspannung der Relaysspule Rs754 beim abschalten abzuleiten.
    Diese Diode hatte einen direckten Kurzschluss gegen Masse.

    Was aber kein problema darstellte, Solange der LW-I Konverter nicht eingeschaltet wurde.
    Ich habe die kaputte SAY11 Diode gegen eine 1N4148 getauscht, und seit dem bleibt die 24V Sicherung heil.

    Die Diode wurde mit auf die Excel Tabelle genommen.
    Der ersatz für die neue Diode ist nicht kritisch.
    Normalerweise verwende ich für sowas eine 1N4004 , aber die 1N4148 passt von der grösse her besser in die originale Aufnahme.



    Trotz dieser Weiteren Reparatur will der Empfänger immer noch nicht.
    Ich habe festgestellt das die Anzeige für den 1Mhz Rasterostillator die ganze zeit hin und her wackelt.
    Dagegen steht die Anzeige für den 100Khz Rasteroscillator fast still, und relatif genau zentriert.

    Das anschliessen eines Messenders gab mir die richtige antwort.
    Ich habe ein Moduliertes Signal auf den Antennenstecker gegeben, und dieses dann mit dem Empfänger gesucht.
    Auf einmal konnte ich das Signal in dem pulsierenden Rauschen, heraushören.

    Es bedeutet das der 1MHz Rasteroscillator nicht einrastet, und die Frequenz die ganze zeit hin und her Wobbelt.
    Deswegen zappelt auch der Zeiger.

    Ein genaues durchlesen der Wirkungsweise der Frequenzaufbereitung, gab mir dann auch den richtigen Tip wo ich nachschauen sollte.
    Die beiden Rasteroscillatoren müssen am ausgang ein Signal abgeben, welches spähter gemischt wird.
    Auf diese weise kommen die Empfangsfrequenzen zustande.

    Der 1Mhz Rasteroscillator soll in 1Mhz Schritten durchstimbar sein

    Bei 1MHz ist das 39,8
    Bei 2Mhz ist das 40,8
    Bei 3MHz ist das 41,8
    Und so weiter bis 29Mhz wo es dann 68,8Mhz sein sollen.

    Diese Signal soll STABIL an dem Grün Roten Koaxkabel des Einschubes messbar sein


    Der 100KHz Rasteroscillator funktioniert mit dem selben prinzip. Nur in entgegengesetzter Richtung.
    Hier fängt das Signal bei 31,7KHz an, und bei jeder nägsten Schalterstellung geht es um 100Khz nach unten.

    Bei 000KHz ist das 31,7MHz
    Bei 100KHz ist das 31,6MHz
    Bei 200KHz ist das 31,5MHz
    Und so weiter bis 900KHZ wo es dann 30,8Mhz sein sollen

    Dieses Signal soll STABIL an den Blau Roten Koaxkabel messbar sein

    Voraussätzung für diese Frequenzen ist das der 1MHz Haubt-Quarzoscillator (Mutteroscillator) höchstgenau eingestellt ist.

    Um das zu kontrolieren muss der Empfänger für mindestens 2 Stunden warmlaufen, und die Thermostatenheizung dabei eingeschaltet sein.
    Das 1MHz signal kann auf der Rückseite des Einschubes 2, an der mit Rot Rot markierte Buchse entnommen werden.
    Die maximal abweichung sollte ± 0,2Hz nicht überschreiten.

    Da ich für diese Buchse keinen Stecker habe, und dort bei Betrieb normalerweise auch nichts angestöpselt wird, habe ich kurzerhand die original Buchse gegen eine vom typ BNC ausgetauscht.
    Jetzt kann man dort ein normales Messkabel mit zwei BNC Steckern, passend zu allen modernen Messgeräten verwenden.

    Als ich dort nachgemessen habe, war das Signal um ganze +5Hz aus der Toleranz.
    Ich dachte zuerst, das das problem bei meinen nicht genau Geichten Frequnzmessgerät liegen könnte.
    Also habe ich den DDS Frequenzgenerator rausgeholt und ein 1MHz Signal eingespeisst.
    Resultat, ist das am Philips PM6668 Frequenzmesser ein ziemlich genauer Wert von 0,999.999 MHz angezeigt wurde.

    Weil der PM6668 auch nicht besser als 1Hz Auflösung hat, habe ich am ende das Frequenzmessgerät vom DDS Generator verwended. 0,1Hz abweichungen kann dieser auflösen, wenn die Gate zeit auf 10s gestellt wird.
    Auf jeden fall preziser als die Anzeige des PM6668, welcher diese option nicht hat.

    Lange rede, kurzer sin. Ich habe den 1MHz Oscillator nachgeglichen.
    Das geht ser einfach wenn man den Empfänger auf die Seite dreht, und von unten an den mit C945 markierten Trimmer vorsichtig nachstellt.
    Die Frequenz schwankt jetzt nach dem Abgleich nur noch um ± 0,1Hz.

    Hier ein Bild der Ober und Unterseite von Einschub 2.
    Damit man eine Orientierung bekommt wo sich die einzelnen Platinen welche ich gleich ansprechen werde befinden.

    Das nägste Bild ist von der unterseite des Gestells.
    Wie man sehen kann sind die Abgleichpunkte auch im eingebauten zustand erreichbar.

    Nachdem ich den abgleich des Haubtoscillators gemacht hatte, wurde das signal an den Blau Roten, und Grün Roten Koaxial Kabeln gemessen. Das wahr am anfang sehr schwierig, denn ich hatte keine passenden Anschlüsse für diese Kabel gehabt.
    Aber als ich die Buchse für den 1MHZ Ausgang gegen eine BNC getauscht hatte, konnte ich mit dieser, eine Provisorische Verbindung zum Zähler herstellen.

    Mitlerweile hat Jürgen mir ein Kabel mit Stecker zukommen Lassen, so das ich damit und mit der vorher ausgebauten Buchse einen Anschlussadapter bauen konnte.
    Dadurch ist jetzt die Handhabung fiel einfacher als vorher.

    Der Schalter an der Oberseite schaltet entweder an das Verlängerungskabel, oder an den BNC Messausgang.
    Die Beschriftung ist erst mal provisorisch mit Bleistift angebracht.

    Blau Rot ergab ein Stabiles Signal, mit nur einer Kleinen Abweichungen der Soll Frequenz.
    Grün Rot ergab ein wildes durcheinander.
    Der Anschluss eines Oscilloscopes bestätigte mir das Problem
    Der 1MHz Regelkreis liefert kein Stabiles Signal.


    Wie bin ich vorgegangen?
    Zuert muss man den Einschub 2 aus dem Geheuse nehmen und die Unterseite öffnen.
    Dadurch kommt in der Mitte der 1MHz Rasteroscillator zum vorschein

    Die Anschlüsse 9 und 8 zur Platine des Rasteroscillators werden abgelötet.
    Gemeint sind die Drahtverbindungen welche von unten durch die Platine kommen.
    Rechts oben auf dem Bild

    Dann lötet man ein dünnes Kabel an den Anschluss 8, und führt dieses Kabel durch das Deckel Schraubloch nach ausen.
    Dieses welches man oben in der Ecke des Bildes sehen kann.

    Jetzt kommt der Deckel wieder Drauf, und der Einschub wieder an seinen Platz.
    Durch den Deckel ragt das eben angelötete Kabel aus dem Geheuse nach ausen heraus.

    Da die Verbindungen vom 1MHz Regelkreis abgelötet wurden, muss jetzt die Spannung welche normalerweise von dort kommt, extern mit - 5,5V zugeführt werden.

    Das habe ich mit einer Regelbaren Spannungversorgung gemacht.
    Ganz wichtig: Pluss liegt am Geheuse !!!

    Diese Spannung wird benutzt um die Varicap Dioden paralel zum Schwingkreis anzusteuern. Diese beinflussen die Schwingkreis Kapazität, und steuern so die Gewünschte Frequenz.

    Nachdem ich die Spannung angelegt hatte, konnte ich am Grün Roten Kabel ein stabiles Signal messen.
    Allerdings nicht bei der richtigen Frequenz, sondern ziemlich weit abseits.
    Aber immerhin stabil.

    Damit ist für mich alles klar. Der 1MHZ Regelkreis hat ein Problem.
    Er stellt die nötige Spannung für die Varicap Dioden im Rasteroscillator nicht mer zur verfügung.

    Der Schwingkreis im Rasteroscillator ist bei -5,5V ziemlich weit abseits von der Sollfrequenz entfernt, was das einpegeln in den Fangbereich sicherlich auch noch erschwehrt

    Ein blick auf die Schaltung des 1MHz Regelkreises zeigte mir das die Spannungen welche zu den anschlüssen 8 und 9 gehen, von zwei Dioden gleichgerichtet werden.
    Zufälligerweise wahren es erneut diese vom typ SAY11.
    Also vom selben typ wie sie schon im LW Konverter probleme gemacht hatte.

    Desshalb habe ich mich auf das nachmessen dieser konkreten Dioden konzentriert, und wurde auch gleich fündig.
    Erneut eine Diode mit internem Kurzschluss.

    Diesesmal habe ich die kaputte Diode aber nicht gegen eine 1N4148 ausgetauscht.
    Hier im HF Bereich ist die anwendung bei 1MHz etwas spezifischer.
    Dank Frank konnte ich herausfinden das der beste ersatz für eine SAY11 eine 1N4154 Diode ist.

    Alle anderen Dioden auf der Platine wurden vorsichtshalber noch mal Kontrolliert, und nachdem die defeckte Diode ausgetauscht wahr, wurden die verbindungen 8 und 9 zum Rasteroscillator wieder hergestellt.

    Nachdem ich den Empfänger wieder eingeschaltet hatte, wahr bei den meisten Frequenzen das zappeln am Instrument verschwunden.
    Sie waren aber auch nicht im blauen Mittelsecktor.
    Die welche noch zappelten wahren aus dem mittelsecktor komplet raus.

    Die Frequenz am Grün Roten kabel war stabil, aber wie schon erwartet nicht im Soll Bereich.
    Ich gehe davon aus das beim durchtrennen der verbindungen im Schwingkreis, während des Kondensatorwechseln, sich eine gehörige Verstimmung ergeben hat.

    Der gesamte 1Mhz bereich ist jetzt zwar Repariert, aber TOTAL verstimmt.
    Der Empfänger braucht einen neuen Vorabgleich.

    Zum glück wird dieser Vorgang in der Serviceanleitung genau beschrieben.
    Ich mach hier mal eine Kurzanleitung.

    Foraussätzung für den Vorabgleich ist das die externen Einstellschrauben für die Drehko Ausgangsstellung auf 2,5mm eingestellt werden.
    Das geschiet in den Stellungen 00MHz 01MHz und 29MHZ.
    Danach muss der Drehko in Stellung 00MHz auf Bündigkeit kontrolliert werden (Sator- Rotor)

    Einen originalen Abgleichschlüssel hatte ich natürlich nicht, weshalb dieser aus einen vorhandenen 5,5mm Rohrsteckschlüssel auf der Drehbank selbst gemacht werden musste.
    Das war garnicht einfach, denn das Ausgangsmaterial wahr gehärteter Cr-V Stahl.

    Die nägsten Bilder zeigen Zuerst die zwei Einzelwerkzeuge.
    Ein langer Schraubendreher und ein umgebauter Steckschlüssel, welche nacher für ihre Funktion zusammengesteckt werden.
    Der Metallkern geht bis ungefär die helfte des angeklebten Holzschaftes.
    Dieser wurde grundsätzlich nicht zu dick gemacht, denn es soll ja nur zum Kontern der Muttern dienen.



    Bei der gelegenheit wurden alle vorhandenen Muttern gegen neue ausgetauscht.
    Damals in der DDR wurde wohl schon an Material gespahrt, denn die Muttern waren nur halb so dick wie sie es heute sind.
    Mein Steckschlüssel konnte diese Muttern wegen der groszügigen Phase und der niedrigen Höhe teilweise garnicht fassen.

    Die Originalen Muttern sind nur 1,5mm Hoch. Moderne Muttern haben dagegen 2,2mm.
    Im gegenzug sind die ersten aber gehärtet, die modernen ganz normale 8.8 Typen.


    Nachdem ich die Positionen auf 2,5mm eingestellt hatte, wurden sie von mir mit Grüner Farbe gesichert.
    Nur die Positionen 01 und 29MHz.
    Diese sind die Ausgangspositionen, und werden nicht mer verändert.

    Mir scheint das hier schon mal jemand rumgedreht hat, denn diese Ausgangspositionen wahren sehr stark von den geforderten 2,5mm entfernt.

    Jetzt machen wir es wieder so wie vorher.
    Die Verbindung 8 und 9 zwischen den 1MHz Regelkreis und den Rasteroscillator werden abgelötet.
    Man lötet wieder das dünne Kabel an den Anschluss 8, und führt es durch das Deckel Schraubloch nach ausen.

    Da der Regelkreis jetzt abgelötet ist, muss die -5,5V Spannung welche von dort kommt über dieses kabel erneut zugeführt werden.
    Ganz wichtig: Pluss liegt am Geheuse !!!

    Jetzt wird der Einschub wieder in das Gestell geschoben und für zwei Stunden aufgeheizt.
    Noch mal den 1MHz Oscillator auf ± 0,1Hz kontrolieren, und los gehts.

    In der Stellung 01 MHZ wird die Spule S 601, auf 39,8Mhz ± 50KHz abgeglichen.
    In der Stellung 29 MHZ wird der Trimmer C 981 auf 67,8MHz ± 50KHz abgeglichen.
    Abgleich wechselseitig wiederholen.

    Wichtig ist das mit den ± 50KHz. Man muss hier nicht auf 1Hz genau abgleichen.

    Da der Rasteroscillator durch die externe Spannungsversorgung stabil gehalten wird, ist das Abgleichen problemlos zu bewerkstelligen.
    Nachdem wir fertig sind kommt der Einschub wieder aus dem Gestell und die Unterseite wird erneut geöffnet.

    Jetzt lötet man die Anschlusse 8 und 9 wieder mit den Regelkreis zusammen, und entfernt das kabel mit dem der -5,5v abgleich vorgenommen wurde.
    Wenn alles richtig gelaufen sollten diese Spannung nun vom Regelkreis kommen

    Das Geheuse wird erneut verschlossen , und wieder in das Gestell geschoben.
    Hiermit ist der Vorabgleich fertig, und der Schwingkreis (S 601 und C 981) so genau eingestellt, das man die ausgangssposition für den Feinabgleich des 1MHz Rasteroscillators ereicht hat.

    Für den Feinabgleich muss man den Drehschalter des Anzeigeinstrument auf die Position 1MHz IIII drehen.
    Mittels Abgleich der Spule S 601 in der Stellung 01,0MHz, den Instrumentenzeiger genau in die mitte des kleinen Blauen Mittelbereichs am instrument ziehen.

    Das selbe wiederholt man mit der Stellung 29,0MHz. Hier gleicht man aber den trimmer C 981 ab.
    Abgleich wechselseitig wiederholen.
    Da man das Instrument beim Abgleich normalerweise nicht sehen kann, habe ich einen Spiegel so ausfgestellt das ich den Zeiger die ganze zeit gut im Auge behalten konnte.

    Der erste teil des Feinabgleichs ist geschaft.
    Will man jetzt weitermachen braucht man ein verlängerungskabel für die Zeibina anschlüsse.
    Ich habe mir so ein teil selbst anfertigen müssent, weil genau wie beim Abgleichschlüssel es diesen nicht fertig zu kaufen gibt.

    Hier ein Bild wie meine Anschlussleisten ausehen. Das Kabel hätte etwas länger ausfallen sollen.
    Ich würde einen Nachbau mit mindestens 70 bis 80cm empfehlen.
    Meins ist gerade mal 50cm lang, und dadurch etwas schwierig in der Handhabung
    Die abdeckung aus Pappe wurde extra angebracht, weil sonst die Metalloberfläche des Steckschlüssels dort Kurzschlüsse verursachen würde.

    Jetzt muss man die einzelnen Schrauben der verschiedenen n x MHz positionen mit dem Spezialschlüssel abgleichen. 01MHz und 29MHz sind schon abgeglichen und versiegelt. Sie sollen nicht mehr verstellt werden.
    Beim abgleichen geht man folgendermasen vor:

    Die Abgleichfrequenzen sind wie folgt.
    00MHz = 40,8MHz
    01MHz =39,8MHZ Nicht mer abgleichen.
    02MHz =40,8MHZ
    03MHz =41,8MHZ
    04MHz =42,8MHZ
    Fortgehend bis
    29MHz =67,8MHZ Nicht mehr abgleichen

    Ja, es stimmt. Die positionen 00 und 02 haben beide 40,8MHz, und ab position 02MHz wird jedesmal 1MHz dazugerechnet.
    Beim Abgleich ist es sinfoll das man die ganze zeit das Frequenzmessgerät im Auge behällt.

    Auch in der Stellung n,200 KHz hinter dem Komma gerät die Zeigernadel in den Blauen Mittelbereich, und kann dort eingepegelt werden.
    Man muss immer auf n,800KHz Abgleichen.
    Am ende wird die Mutter festgezogen und der jeweilige MHz Bereich ist abgeglichen.

    Hier empfielt sich ein Frequenzmessgerät welches relativ schnell reagiert (Oder kleine Gate zeit verwenden)
    Es braucht in diesen fall auch nicht ultaprezise zu sein.
    Wenn es zum beispiel wie bei mir n.799xx oder n.800xx anzeigt ist es OK.
    Zeigt es aber n,199xx oder n,200xx an, sind wir auf dem falschen Fangbereich.
    Auch wenn der Zeiger am Messinstrument auf Mitte steht.

    Hier zwei Beispiele welche RICHTIG sind

    ---------------------------------------------------------------

    Ist der Regelkreis einmal im Fangbereich, verändert sich die Frequenz nicht, auch wenn man noch ein bischen an der Schraube dreht.
    Lediglich die Zeigernadel bewegt sich aus dem mitelbereich heraus, und muss erneut in die Mitte des Blauen Anzeigefeld des Instrumentes gerückt werden.

    Man muss auch aufpassen das man die Abgleichschrauben nicht zu weit ein oder ausschraubt.
    Es kann pasieren das man versehentlich auf den nägsten oder vorigen Frequenzbereich abgleicht.

    Ein Beispiel:
    12MHz hat die Frequenz 50,800.
    13MHz sollte die frequenz 51,800 haben.
    Wenn wir aber versehentlich 50,800 einstellen haben wir den 12MHz bereich verdoppelt und wissen es nicht mal.

    13MHz werden manuel eingestellt, und sind auch auf der Anzeige zu sehen. Wir empfangen aber erneut den 12MHZ bereich, ohne es zu bemerken.

    Wenn man mit dem Abgleich fertig ist , ist es Rahtsam alle Frequenzen noch mal zu überprüfen.

    Hier ein Bild des gemeinten Anzeigeinstruments, und der Position des Schaltknopfes für die Kontrolle des 1MHz Rasteroscillators.
    Der Zeiger ist in diesen fall perfeckt auf der Skalenmitte.
    Abweichungen innerhalb des oberen Blauen bereiches sind erlaubt.

    Zuletzt noch die Lageskizze der verschiedenen Positionen welche beim Abgleichen gemeint wahren


    Es geht weiter mit den Bereich hinter dem Komma.
    Der 000 bis 900KHz Bereich welcher vom 100Khz Rasteroscillator kontroliert wird.

    Meiner war in Ordnung, und musste nur ein kleines bischen nachabgeglichen werden. Weshalb ich den Vorabgleich des Rasteroscillators überspringen konnte.
    Da dieser aber nicht genau wie beim 1MHz Rasteroscillator ableuft, werde ich diesen vorabgleich auch noch erklären.

    Wir Fangen mit der Kontrolle des Drehkos C964 an.



    Der Einschub liegt mit geöffneten Deckel auf dem Tisch, und wird über das Zeibina Verlängerungskabel betrieben

    Zu aller erst muss die Kupplung zum Drehko gelöst werden.
    Danach dreht man den KHz Rastschalter auf die Position 00,9MHz und löst die Anschlagschraube des Drehkoantriebes, so das man den Rastschalter noch zwei Stellen weiter nach Rechts drehen kann.
    Man kommt dadurch auf die Position 00,1MHz.

    Jetzt entfernt man die Drehko Kappe, und drück den Rotor gegen den Stator damit beide bündig aufliegen.
    Die Kupplung wird jetzt wieder fest angezogen.
    Danach wird der Rastschalter 2 positionen zurück nach Links gedreht, so das erneut 00,9MHz angezeigt werden.
    Am ende befestigt man die Anschlagsschraube wieder an ihren platz. Die Drehko Kappe wird bei Seite gelegt.

    Oscillator Abgleich
    Man schliest den schnellen Zähler an das Blau Rote Kabel an, und lötet einseitig den Widerstand W 988 ab.
    Der Rastschalter wird in die Stellung 00,5MHz gedreht und mit der Spule S 619 und den Trimmer C 671 auf die Frequenz 31,2MHz abgeglichen.

    Jetzt klemmt man den Zähler wieder ab und befestigt an seiner Stelle einen Widerstand von 82 Ohm paralel mit einem Kondensator von 27pF.

    Am Punkt 8 misst man jetzt mit einem HF Millivoltmeter (es geht auch ein Oscilloscop) die anstehende Spannung.
    Diese wird mittels der Spule Sp 620 auf Máximum eingeregelt. Danach geht man auf punkt 5 und macht das selbe mit der Spule Sp 621.

    Jetzt wird die Belastung von 82Ohm / 27pF entfernt und der Widerstand W 988 erneut angelötet.
    Der Zähler wird wieder an das Blau Rote Kabel angeschlossen.
    Die zuleitungen von Punkt 3 und 4 werden abgelötet.

    An Punkt 4 und Geheuse wird, wie beim anderen abgleich zufor, eine Spannung von -5,5V angelegt.
    Ganz wichtig: Pluss liegt am Geheuse !!!

    Die Rastschalter Position 00,9 MHz wird angewählt, und mittels der Spule Sp 619 auf 30,8MHz ± 5KHz Abgeglichen.
    Die Rastschalter Position 00,0 MHz wird angewählt, und mittels des Trimmers C 671 auf 31,7MHz ± 5KHz Abgeglichen
    Abgleich wechselseitig wiederholen.

    Jetzt kontroliert man die einzelnen Positionen welche sich fortlaufend um je 100KHz unterscheiden
    0,9=30,8MHZ Nicht mer abgleichen.
    0,8=30,9MHZ
    0,7=31,0MHZ
    Fortlaufend bis
    0,0=31,7MHZ Nicht mer abgleichen.

    Sollten sich in den Stellungen 0,1 bis 0,8 Abweichungen der Frequenz von mehr als ±10Khz bemerkbar machen, muss man mittels der Zurechtbiegung der gefiederten Rotorplatten des Drehkos, diese abweichungen ausgleichen.
    Am ende schraubt man die Kappe wieder auf dem Drehko fest, und die externe Spannungsquelle wird wieder entfernt.
    Die zuleitungen von punkt 3 und 4 werden jetzt wieder angelötet.


    Jetzt stellt man den Schalter für das Zeigerinstrument auf 0,1Mhz IIII und schaut auf die Zeigernadel.
    Sollte die position 00,9 und 00,0 von der mittelposition des Blauen breichs abweichen, zieht man diese mittels abgleich der Spule S 619 bei 00,9 und den Trimmer C 671 bei 00,0 so nahe wie möglich auf die gewünschte position.

    Bei mir wahr es so das ich bei der position 00.0 ganz leicht nach Links wahr, und in der position 00,9 ganz leicht nach Rechts.
    Die position 00,5 wahr perfeckt auf dem Strich mittig.

    Hier noch die Lageskizze der verschiedenen Positionen welche beim Abgleichen gemeint wahren,



    Jetzt wo der Einshub 2 abgeglichen ist, und alle Funktionen gegeben sind, muss nur noch der Spannungsabgleich für die - 14V durchgeführt werden.
    Das Einstellen geschiet indem man vom Metallgeheuse des Leistungstransistors am Einschub 4, und dem Empfängergestell die Spannung abliest.
    Mit dem Einstellregler an der Seite, wird die Spannung auf genau 14V eingestellt.

    Die Position für die 24V Spannung, ist dagegen nicht so Kritisch, denn sie ist ja nicht Stabilisiert.
    Sie variiert je nachdem ob gerade die Termostatenheizung und das Diversity Anzeigeteil eingeschaltet ist, oder nicht.

    Mir ist aber aufgefallen das sie trotz ausgeschalteten Thermostaten und Diversity modulen, immer etwas zu hoch ist. Natürlich ist hier auch die erhöte Netzspannung im spiel

    Man kann im Einschub 4 durch umklemmen am Trafo diese Spannung etwas anpassen.
    Ich habe es aber anders gemacht.
    Es wurde ganz einfach eine Externe Anpassung von den hier herschenden 237V, auf gesunde 220v realisiert.
    Dazu benutze ich ein Teil welches ich normalerweise für das Testen Von Röhrenradios benutze.

    Das Orangene Licht sagt mir lediglich das die Phase verkert in der Steckdose steckt, und ich umpolen muss.
    Zu diesen Teil mach ich auch mal einen Kurzen bericht.

    Ich will hier zwar Keine Werbung machen, aber ich denke es ist auch hilfreich zu wissen wo ich die gesamte Doku zum EKV aufgetrieben habe.

    Bei Rainer Förtig sind insgesamt 4 Bücher vorhanden.
    Kopien eines originalen Dokumentations satz, so wie ihn Axel im Öffnungs Beitrag zeigt.

    Da hat der Vorbesitzer des Originals, bei seiner Reparatur, fleisig Daten reingekritzelt (einiges wahr sogar Hilfreich)

    Mir scheint aber das ein Buch gänzlich fehlt. Es sind wohl die Reparaturdaten und spezifische info zu den Diversity Modulen.
    in dem hier vorhandenen material, wird nicht wirklich auf diese eingegangen. Auf Abgleich und Einstellungen schon garnicht.

    Hier noch die letzte aktualisierung der Excel Tabelle.
    Mit allen ausgetauschten Kondensatoren, plus abweichungen der Schaltteilliste und den Seitenkomentaren.

    EKV-13 Elkos und Kondensatoren.xlsx


    Und zu guter letzt das typische Bild mit der Kondensatorausbeute.
    Wie man gut erkennen kann, sind es ein par Bauteile mehr als in einem herkömlichen Röhrenradio



    Ich habe die Teile nicht einzeln durchgemessen, aber im Bild unten Links sind diese welche definitif Probleme gemacht haben.
    Es fehlen lediglich die Zwei Dioden welche ich bedingt durch ihre kleinen abmessungen irgend wie verbummelt habe, und der ausgerollte Schnehmen welchen bereits entsorgt wurde.

    Übrigenz. Die meisten Schnehmänner auf dem Bild haben am unteren Rand neben den Verguss, anzeichen von bereits ausgelaufenen Elecktrolyt.
    Auch wenn sie keine Kurzschlüsse aufweisen sind sie alle Kaput.

    Meine Reparatur ist hiermit zu Ende.

    Aber ich bin noch nicht fertig
    Also es kommt noch was. :smiley53:

    Viele Grüße, Juan
    Printed on recycled Data

    Edited once, last by Juan1 (January 28, 2024 at 5:57 PM).

  • Was für ein Bericht, das kann schon als Reparatur und Serviceanleitung herhalten.
    Es ist alles sehr gut nachvollziehbar.

    Das hast du sauber hinbekommen. Prima ! :thumbs_up:

    Nun Funktioniert den jetzt soweit alles ?

    Und ja, Rainer Förting kann ich nur empfehlen. Zwar etwas teuer aber besser wie Kopien aus dem Netzt ( E-Bay )

    Habe immer soviel Arbeit, dass ich mir eine aussuchen kann. :)

    Grüße Frank, der Moschti

  • Ja Frank. der der Empfänger funktioniert wieder.
    Aber es gab noch ein par auffäligkeiten bis ich einen sauberen Empfang hatte. :smiley47: :smiley59:
    Deswegen geht es hier jetzt weiter:

    Der EKV funktionierte nach dem Abgleich eigentlich einwandfrei.
    Aber der Empfang wahr nicht wirklich so wie ich es erwartet hatte.

    Auf dem gesamten Frequenzband wahr ein lautes Rauschen vorhanden, durch welches der Empfänger Irgendwie zugestopft wurde.
    Die einzigen Sender welche nach langer sucherei reinkamen, wurden durch ein starkes Rauschen übertönt . Entfernte Sender mit weniger Leistung wurden durch den Lärm garnicht erst gehört.

    Ich wusste das sie vorhanden sind, weil ich über KIWI SDR eine Empfangstation monitorisiere, welcher gerade mal 70Km von mir entfernt ist.
    Wenn STARKE Signale dort ankommen, muss ich sie trotz meiner schlechten Antenne auch hier einigermasen empfangen können.

    Also erneut das Röhrenradio angeschlossen und mit EKV und Kiwi SDR verglichen.
    Mir wahr es bis dahin garnicht aufgefallen, aber auf dem 49 und 41m Band war ein sehr starkes Rauschen vorhanden.
    Man konnte sauber, eigentlich nur stationen vom 31m Band aufwerts empfangen.
    Das war mir bis dato garnicht aufgefallen.

    Fileicht haben die Nachbarn irgend eine stöhrende Beleuchtung oder Netzteil gekauft?
    Ich habe den Test noch mal um 03:00 Uhr Nachts durchgeführt. Genau das selbe resultat.
    Eine Beleuchtung scheided um diese Uhrzeit also aus.

    Um 09:00 Uhr am Morgen sind die Nachbarn alle auser Haus. Kinder auf der Schuhle, die Eltern auf der Arbeit.
    Das Rauschen war immer noch das selbe. :smiley7:

    Dann hatte ich eine Idee.
    Ich habe mir ein Taschenradio mit MW genommen und beide Empfängeres auf laut gestellt.
    So konnte ich den EKV vom der Treppe aus hören, wenn ich bestimmte Geräte oder Lampen im Haus ein oder ausschalte.
    Auf dem Taschenradio wurde eine freie Frequenz eingestellt. MW am Tag, kein problem.

    Dann bin ich auf Wellenjagt gegangen.
    Alle Leuchtstoffröhren und LED mit integriertem Spannungsteil, machen auf dem Tachenrradio Krach.
    Aber nur sobald ich die im Taschenradio intgrierte Ferritantenne direckt auf die Störungsquelle richte.
    Die stöhrungen welche von da ausgehen, haben also eine eher reduzierte reichweite.

    Das Problem kam aber sowieso nicht von dort.
    Diese Lampen sind normalerweise nicht eingeschaltet, und machten das im Hintegrund zu hörende Rauschen im EKV beim Ein-Aus Schalten auch nicht lauter oder leiser.

    Wenn ich das Taschenradio an die Wand zum Nachbarn halte wird das Rauschen auch nicht lauter.
    Merkwürdigerweise wird es aber lauter wenn ich es auf dem Boden richte? Also ein Stockwerk weiter unten :huh:

    Dort wurde ich dan auch gleich Fündig. Es wahr der ausgeschaltete Rechner im Kinderzimmer.
    Dieser ist zwar ausgeschaltet, aber am Netz.
    Das Netzteil wurde schon mal vor einigen Jahren ausgetauscht.
    Gegen so ein billiges Standard teil “ Made in China.” :smiley26:

    Anscheinend haben die Billigen Filterkondensatoren mitlerweile ihren Geist aufgegeben, und das Teil zu einem richtigen Stöhrsender anwachsen lassen.
    Sobald ich den Stecker gezogen hatte, war es auch im EKV ruhig geworden. :smiley34:

    Ich habe dann aus Neugierde am Nachmittag weitergesucht, und noch was gefunden.

    Das Netzteil für den Laptop von meiner Frau hat einen wirklich kuriosen Pfeifton. Klingt irgendwie wie ein Teekessel.
    Allerdings reicht die Stöhrung auch hier nicht fiel weiter als einen halben Meter.
    Ich habe den gleich mal vom Netz genommen, auch wenn sich das Gereusch nicht mit dem im EKV deckt.

    Mein Sohn welchen ich mitlerweile oben am EKV aufgestellt hatte, hat bestätigt das sich dabei nichts verändert hatte..
    Über zwei Stockwerke kann ich das nicht raushören, und mein Sohn mit 13, hat ja auch bessere Ohren als ich.

    Jetzt kann ich mit dem EKV vergleichsweise die selben Sender, wie sie auch der Empfänger auf Kiwi SDR Empfangen.
    Ich bräuchte lediglich eine neue Antenne. Das was ich zur zeit notgedrungen verwende, ist wirklich nicht der Rede wert.

    Ich muss den EKV mal mit aufs Land nehmen. Dort ist eine fast 80 Meter Lange Beverage Antenne vorhanden, und es gibt keine , wirklich Keine, Störsender in der umgebung.

    Passend zum Tema leuft gerade im hintergrund ein QSO mit zwei CB Funkern, Sie unterhalten sich über Antennen.
    Sehr interesant. Ich würde gerne mitmischen.

    Das suchen der ganz leisen AM Stationen ist mit den EKV sehr einfach. Mann stellt den Schalter auf (SSB), und dreht an der Kurbel bis es laut pfeift. Danach kommt eine Lücke ohne Pfeifen befor dieses wieder lohsgeht.
    Genau an dieser stelle ohne Pfeifen ist der AM Sender, und mann kann den Schalter wieder auf A2,3 (AM) zurückdrehen, in der Gewissheit den Sender genau eingestellt zu haben.

    Mann kann aber auch durch forsichtiges einstellen den Sender auf SSB abhören, was einen Teil der Stöhrungen tilgt.
    Für Musicksendungen nicht das Gelbe vom Ei, aber für Sprache sehr gut zu gebrauchen.

    Der EKV hat aber noch eine besonderheit.
    Ich habe durch aufmerksames durchlesen der Dokumentation herausbekommen das man mit dem Diversity Demodulator DM031 das fehlende Seitenband ergänzen kann.

    Dadurch hört man AM Sendungen auf SSB fast Stöhrungsfrei, und in der selben auflösung und Klang wie ein normaler MW Sender.
    Ich kann mir vorstellen das wenn ich auch noch eine Loop Antenne, oder die Beverage auf dem Land verwende, die Empfangsleistung Ausergewöhnlich hoch sein wird.
    Eben so wie man es bei so einem aufwendigen Gerät erwartet hätte.


    Was ich an dem Gerät nicht so doll finde:
    Der Interpolator braucht ganze 15 Umdrehungen um gerade mal 100KHz zu überstreichen.
    Das suchen von herkömlichen Broadkast Stationen wird dadurch sehr zeitintensif.

    Ein externer VFO währe hier sicherlich sinfoll.
    Ich schreib es mir auf.
    Das könnte eine nette Erweiterung sein.

    Das Rumkurbeln ist zwar notwendig wenn man einzelne Telegrafie Sender abhören will, aber für normales Radiohören ist es doch etwas Lästig.


    Auch finde ich es Unschön das man keine Mittelwellen Stationen abhören kann.
    Ein eingebauter Hochpass senkt den Empfang unter 1600Khz stark ab.

    Das soll Intermodulationsproduckte durch starke MW Sender verhindern.

    Ich muss mal ausprobieren ob ich diesen Hochpass auf einfache weise ein und auschalten kann.
    Denn manchmal will man doch auch in die MW reinhören, Oder?

    Das sind aber alles Spielereien welche ich mir für später aufhebe.

    Zu dem Diversity Demodulator DM023
    Ich kann im moment garnichts damit anfangen. Weis nicht einmal ob er überhaubt richtig funktioniert……
    Ich habe da so einen verdacht auf Wackelkontackte und änliches.

    Axel hat es im Beitrag #38 ja auch schon erwähnt. Da muss ich mich mit gedult noch mal rann machen.

    Auserdem muss ich mich wohl wie Axel, Martin und Daniel in das digitale Zeitalter begeben, und irgend was mit dem PC anrichten.
    Kabel anfertigen, Programme instalieren, ETC.
    Dann muss ich auch noch rausfinden wie ich das ganze anschliesse, bediene und damit zurechtkomme.
    Das wird dann aber eine neue Baustelle.

    Aber zu aller erst mach ich mit dem Tema Antennen weiter.
    Meine Alte Antenne wurde bei der Instalierung der Solaranlage abgebaut, und seit dem ist bei mir Empfangspause angesagt.
    Ich wollte diesen Sommer was neues aufbauen, aber dei Herz OP hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.
    Was nützt mir so ein Radio wenn ich hier Zuhause keine anständige Antenne habe?
    Also rann an die Arbeit.

    Ich hoffe das euch meine Rastaurierung-Reparatur bis zulätzt gefallen hat.
    Sollte noch irgend eine Frage zum Gerät, oder den einzelnen Einschüben kommen, könnt ir mich gerne dazu fragen.
    Ich gebe die info gerne weiter.


    Ganz nebenbei.
    Ich habe das gesamte Tema noch mal von anfang an durchgelesen. Ist ziemlich lang :D
    Da habe ich gesehen das ich Daniel im beitrag #29 die Doku zum AAD02 versprochen hatte.
    Ist der Bedarf noch aktuell?
    Ich kann die info zu diesen Einschub ja Fotografieren, und per E-amil senden.

    Viele Grüße, Juan
    Printed on recycled Data

    Edited once, last by Juan1 (January 28, 2024 at 5:37 PM).

  • Hallo Juan,

    Es gibt im EKV-13 kein „Diversity Demodulator DM 023“, oder „Diversity Demodulator DM 031“ wie in deinem letzten Beitrag geschrieben.
    Es gibt entweder das Anzeige und Diversity Gerät AAD 02, den Demodulator DM 032, oder den Demodulator DM 023, von links nach rechts.
    Das sind drei verschiedene Geräte.

    Mit welchem von denen kannst du nichts anfangen?

    Beim Anzeige und Diversity Gerät AAD 02 ist nur der rechte Knebelschalter für die Antennen für den Kurzwellenempfang brauchbar.
    Damit kann man zwischen vier verschiedene Antennen umschalten, oder diese Antennen je nach dessen unterschiedlichem Eingangspegel automatisch auswählen lassen. Es müssen dann natürlich hinten am Empfänger auch vier verschiedene Antennen angeschlossen sein. ;)

    Wenn du beim Demodulator DM 023 alles so eingestellt hast, das der EKV-13 etwas empfängt, hast du alles richtig gemacht. Der Rest ist für den normalen Kurzwellenempfang unbrauchbar.
    Das gleiche gilt für den Demodulatar DM 032, wenn du dir mal die Modulationsarten anschaust, wird dir klar zu was er zu gebrauchen ist. Nämlich zu nix.

    Und bitte:
    Der EKV-13 ist ein kommerzielles Gerät und heist nicht umsonst SSB - Einseitenband - Kurzwellenempfänger.
    Er hat einen Empfangsbereich von 14-535 kHz / 1,6-30 MHz und nur dafür ist er konstruiert worden. Für Rundfunkempfang auf Mittelwelle ist er nunmal nicht vorgesehen, dafür gibt wesentlich besser geeignete Geräte.

    Und da du auch die vielen Umdrehungen bemängelst, um 100 KHz weiter zu kommen, sei dir gesagt das dieser Empfänger im Rahmen seiner damaligen Möglichkeiten dafür konstruiert wurde, um Frequenzen fast punktgenau zu treffen und konstant zu halten.
    Ich schrieb nicht umsonst in meinen Beiträgen, das dieser Empfänger nicht dafür geeignet ist über die Bänder zu kurbeln!
    Also bitte an einem Empfänger nicht etwas bemängeln, für das er nicht vorgesehen ist.


    Viele Grüße,
    Axel :)

    Womit fährt der Norweger zur Mittagspause...?
    ...Na mit einem Fjord Siesta! ;)

    Edited once, last by Axel 61 (January 28, 2024 at 8:07 PM).

  • Hallo Axel
    Ich dachte das ALLE oberen Zusatzgeräte als "Diversity" bezeichnet werden, auch die Demodulatoren.
    Kein problem.
    Wieder was dazugelernt. Ab jetzt sind es nur noch Demodulatoren. :smiley14:

    Ich verstehe aber deine Nummern zu den Demodulatoren nicht.
    Zuerst dachte ich natürlich das ich die Nummern falsch geschrieben hätte.
    Ist hier nicht so bekannt, aber ich habe eine ausgesprochen starke Dyskalkulie.
    Kann nicht mit nummern umgehen, und schreibe si oft in der falschen reihenfolge auf.

    Dazu kommt das man auf Spanisch andersrum zählt.
    23 ist auf Deutsch Drei und 20.
    Auf Spanisch 20 und Drei. (Veintitres oder auch Veinte y Tres)

    Aber nein, bei mir ist ein A3B Demodulator DM 031(Der Kleine), und ein F Demodulator DM023 (Der Grosse) Eingebaut

    Habe eben in der Doku nachgesehen.
    Es gibt noch den A3B Demodulator DM032 Welchen du oben erwänt hast, aber welchen ich nicht habe (Der Kleine)
    Er wird laut doku serienmäsig nur im EKV 12 eingebaut.
    Und hier liegt der Hase im Pfeffer.
    Ich habe beim ersten Bild von deinem EKV bemerkt das dort der DM032 eingebaut ist.
    In was sie sich unterscheiden steht nirgenz geschrieben.

    Dann gibt es noch den F Demodulator DM 011, welchen ich auch nicht habe (Der Grosse)
    Der wird serienmäsig nur im EKV11 und EKV15 eingebaut.

    Für das Anzeigegerät gibt es auch verschiedene varianten
    EKV10- Ohne
    EKV11- AAD 01
    EKV12- AAD 02
    EKV13- AAD 02
    EKV14- AAD 03
    EKV15- AG 01

    Laut Dokumentation wird der EKV 13 mit folgenden zusatzbaugruppen geliefert
    LW konverter
    F Demodulator DM023
    Anzeige und Antennen Diversity Gerät AAD 02
    A3B Demodulator DM031

    Habe es eben noch mal Kontroliert, und das passt auch.
    Der Demodulator welche probleme macht ist der Grosse Rechts DM023
    Natürlich werde ich wie du schon erwähnt hast, damit kaum was Demodulieren können.
    Aber da ist trotzdem was nicht in ordnung.

    Mal zeigt er was am Bildschirm des AAD 02 an, mal nicht. Bei der selben Frequenz und ohne weitere verstellungen am Empfang.
    Stört mich zwar nicht, aber wenn ich wieder zeit habe werde ich mich darum kümmern.

    Das mit der Mittelwelle ist etwas das natürlich Klar ist.
    Der Empfänger ist dafür nicht ausgelegt.
    Wie schon geschrieben ist da ein Hochpass eingebaut damit der empfindliche Ferstärker mit den starken MW Signalen unter 1600Khz nicht zugestopft wird.
    Er muss also drinn sein wenn man mit den rest des Empfängers nutzen will.
    Wie ich schon Schreibe sind das Spielereien welche mir durch den Kopf gehen.
    Der Sender COPE , welcher keine 5 KM von hier weg ist, kommt auch durch den Hochpass durch.
    Weshalb ich weis das der Empfänger auch unter 1600KHz empfangen kann.

    Das selbe wie mit den 15 umdrehungen der Kurbel.
    Für den originalen anwendungszweck muss das natürlich so sein. Bemängel tuhe ich da nichts.
    Es währe aber Schöner FÜR MICH wenn es sowas wie den Externen VFO geben würde.
    Dann könnte ich diese 100KHz vom Bett aus überstreichen, und auch problemlos ablesen. (Beleuchtete Frequenzskala)
    Und gerade das teil ist doch extrem einfach aufzubauen. Man muss am EKV nicht mal was verändern.
    Wie schon Gesagt, eine Spielerei für den nägsten Winter.

    Viele Grüße, Juan
    Printed on recycled Data

    Edited once, last by Juan1 (January 28, 2024 at 11:24 PM).

  • Hallo Juan,

    Es steht doch auf allen Einschüben genau drauf wie sie heißen, sogar auf den Fotos von deinem EKV:

    Der ältere Demodulator DM 031 in deinem Gerät sollte genauso zu bedienen sein, wie der neuere Demodulator DM 032 der in meinem Gerät verbaut war.
    Was in anderen EKV verbaut wurde, ist doch völlig uninteressant.

    Aber du schreibst, der Demodulator DM 023 ganz rechts macht Probleme.
    Welche Probleme macht der denn?
    Er ist einzig und allein dafür da, um für einen Fernschreiber die richtigen Signale herzustellen.
    Ich bezweifle, das du so einen Frernschreiber (Link beispielhaft) besitzt.

    Ich möchte nochmal betonen: Die ganzen Einschübe in der oberen Reihe braucht man heutzutage für nichts mehr! Auch die Oszillographenröhre kann nichts mehr darstellen, da diese Signale nicht gesendet werden!


    Und Juan,

    Um dich ins digitale Zeitalter zu begeben, brauchst du keine großartigen Kabel, der Computer braucht nur ein normales Audiosignal z.B. aus der Kopfhöhrerbuchse und das liefert jeder Weltempfänger der SSB kann.
    Das wurde hier im Forum schon alles beschrieben.
    Damit gehen Wetterkarten, Funkfernschreiben, Morsesignale usw…
    Einen EKV braucht man dazu nicht unbedingt.


    Viele Grüße,
    Axel :)

    Womit fährt der Norweger zur Mittagspause...?
    ...Na mit einem Fjord Siesta! ;)

    Edited once, last by Axel 61 (January 29, 2024 at 12:56 AM).

  • Es gibt wieder Neuigkeiten.
    Der Demodulator DM 023 geht jetzt. Es lag an einem Bedienungsfehler meinerseits.

    Leider wird in der Bedienungsanleitung, was dieses Teil betrifft nicht fiel preisgegeben.
    Deswegen habe ich auch lange im dunkeln getapt.
    Wie Axel geschrieben hat sind die meisten Einstellungen ohne den Fernschreiber nutzlos.

    Aber nach langen probieren habe ich eine Einstellung gefunden welche auch für den normalen Empfang von nutzen ist.

    Mit dieser Einstellung, zeigt das Instrument des Demodulators den genauen Mittelbereich der Empfangsfrequenz an.
    Eine veränderung von 1Khz rauf und runter, bringen die Zeigernadel des Demodulators in die jeweilig dafür vorgesehenen Endmarken.

    Auf den nägsten Bildern kann man sich die Positionen der Schalterstellungen abgucken.
    Wichtig ist das man zuerst durch drücken, und gleichzeitigen drehen des Knopfes in der Mitte rechts,
    die genaue position einstellt wo sich die Anzeige im Gleichgewicht befinded.

    Bedingt durch die Empfangstöhrungen und das Fading, ist das Fotografieren dieser Eigenschaft sehr schwierig.
    Deshalb habe ich die Empfangsantenne abgeklemmt, und einen direckt angeschlossenen Messender verwended.

    Der zeigt bei genau eingestellter Empfangsfrequenz, die Instrumenten Mitte.
    Bei Plus 1KHz, Endmarke Rechts
    Bei Minus 1KHz, Endmarke Links
    Hier auf den jeweiligen Bildern zu sehen


    Das geschieht gleichzeitig auch auf dem Bildschirm der Anzeigeröhre der Antennendiversity.

    Der vertikale Strich welcher den Träger darstellt, wandert auch hier nach links oder rechts , je nachdem wie man sich von der Empfangsfrequenz entfernt oder nähert.
    Hier die Bilder welche zur selben reihenfolge der Oben fotografierten Zeigerstellungen gehören.

    Jetzt ohne den Messender, mit der angeschlossenen Empfangsantenne
    Wenn ich wie gerade auf den 49m Band rumkurbel, sieht man ein breites Bild auf dem Schirm, welches die Stöhrungen anzeigt.

    Kommt man dann beim kurbeln auf eine Station, erscheint ein gut definierter Strich auf dem Bildschirm, und die Interferenzen werden ausgebländed.
    Durch weiterkurbeln wird der Strich bis in die Mitte gerückt, und schon hat man mit diesem visuellem Helfer, den Sender punktgenau im Hand-Kurbelumdrehen eingestellt.

    Noche in Trick. Der schalter liks oben auf dem Demodulator kann in zwei Stellungen umgeschaltet werden.
    Dadurch bewegt sich der Strich auf dem Bildschirm und auf den Zeiger.
    Je genauer man den Sender getroffen hat, um so weniger bewegt sich auch der Strich und der Zeiger beim umschalten.
    Bei optimal eingestellten Sender ist keine bewegung festzustellen.

    Für den Empfang verwende ich den gerade fertiggestellten Prototyp meiner SELEKTIVEN Loop Antenne.
    Diesen habe ich provisorisch am Treppengeländer befästigt.

    Ja, die Antenne ist nicht grösser als das was man auf dem Bild sehen kann.
    Der Durchmesser liegt bei ungefär 1,25m. Die Koppelschleife hat gerade mal 15cm und ist aus 0,2mm dicken Kupferdraht.
    Für Testzwecke erst mal mit BNC stecker und Tesafilm befästigt.

    Der Drehko stammt aus einer Saba, welche damals den transport nach Spanien nicht überlebte.

    Obwohl die Antenne nicht verstärkt ist, ist der Empfang auserordentlich gut.
    Die gängigen Sender auf Kurzwelle werden alle ziemlich stöhrungsfrei empfangen, und ich kann durch drehen der Antenne die meisten Interferenzen ausbländen.
    Sie ist absichtlich als Selektive Antenne aufgebaut, weil ich in weniger als 5KM entfernung einen MW Sender habe.
    Würde es eine verstärkte Breitband Antenne sein, würde dieser Sender überall durschlagen.

    Zum Tema Antenne mache ich noch ein anderes Tema auf, sobald ich mit meinen versuchen fertig bin.
    Auf dem Dach kann ich ja schlecht am Drehko drehen. Es muss also was elektronisches oder elektromechanisches gebaut werden.

    Auserdem weis ich noch nicht ob die Antenne so wie sie ist auch an einem Röhrenradio die selbe Empfangsleistung aufweist.
    Der EKV ist da natürlich Stark im Vorteil.

    Der Empfang mit dem EKV ist eine Wucht.
    Trennscharf und Empfindlich bis zum abwinken, und mit fielen optionen über welche ein normales Röhrenradio nicht verfügt.

    Von Seitenband und Telegrafie mal abgesehen.
    Ich bin mit dem Teil sehr zufrieden.

    Wie man sehen kann habe ich den EKV mitlerweile wieder zusammengebaut und auf einen bei uns in den 70ern typischen Fernsehschrank gestellt.
    Sogar die Spannungsanpassung aus dieser zeit hat dort ihren platz wiedergefunden.
    Er wurde auserhalb des im Dachgeschoss befindlichen Bastelzimmers, gleich neben die Antenne an das Treppengelender gestellt.

    In einer der Schubladen befinded sich der Kopfhörer, in einer anderen die gesamte Dokumentation.
    Bleibt noche eine Schublade und das Barschränkchen übrig.
    Dieses letzte hat mittlerweile sogar wieder seine Beleuchtung zurückbekommen.

    Da ich seit dem Herzinfarkt nichts mer trinke, weis ich noch nicht was ich da reinstellen könnte.
    Fileicht ein Kleines Radio mit UKW und MW. Dann währe der spass komplett.

    Ich muss nur noch das Untergestell ein bischen kürzen. Zum kurbeln vom Sessel aus, steht das Radio etwas zu hoch.
    Ein Fernseher kommt da jetzt wohl sowieso nicht mer drauf.

    Der nägste Teil des Berichts kommt dann diesen Sommer wenn ich das Radio am Langdraht auf dem Land, und auch bei meinen Schwiegereltern auf dem Dorf ausprobieren kann.
    Ich berichte dann.

    Viele Grüße, Juan
    Printed on recycled Data

    Edited once, last by Juan1 (February 28, 2024 at 12:08 AM).

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