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französisches Truhenradio mit UKW
#1
zu meinem Grundlagenbericht hier nun ein Radio in welches ich die beschriebene Schaltung eingebaut habe.

Zur Vorgeschichte:

das Fragment stammt soweit ich mich erinnere von der Börse in Riquewihr. Es war bereits geschlachtet, aus dem Leim und wurmig. Das innere Chassis war grob zusammengeschustert, die Frontplatte an den oberen Ecken ausgebrochen, ein Riss ging quer durch.

   

   

   

   

   

   

   

   

es gab also erstmal etwas Holzarbeit. Holzwurmbehandlung, geschliffen, verleimt, gebeizt, lackiert. Den sichtbaren Riss in der Frontplatte mit Exoyd fixiert, die Einzelteile poliert und zusammen mit der Frontplatte geklarlackt.

   

Dann baute ich meine Elektronik ein. Ein HEX3653 Modul, bei dem die Tasten für scan und vol durch 2 Drehencoder mit jeweils einer attiny Steuerung ersetzt sind.

   

   

Als Aktiv-Lautsprecher, der auch gleichzeitig über seinen Akku das Radio mitversorgt, dient mir ein Telefunken Bluetooth-System. Diese wunderschönen Hörner werden zur Zeit im Real für 19 Euro angeboten. Ich hab mir gleich 3 Stück gekauft.

   

   

   

   

   

   

   

   

Da das Telefunken-System elektronisch ein/aus geschaltet wird gab es keinen Punkt auf der Platine um eine mitgeschaltete Spannung abzugreifen. Ich habe dann den Akku direkt angezapft und schalte das Radio separat mit seinem originalen Wellenbereichschalter ein/aus. Wie das in der Praxis aussieht ist meinem Video zu entnehmen. Man sieht daß das Telefunken-System beim ein/aus-schalten einen lauten, nebelhornartigen Ton abgibt. Auch sieht man wieder die Eigenarten des HEX3653 Modules. Den manchmal sehr langsamen Suchlauf, und beim Ausschalten vergisst es alle vorherigen Einstellungen. Es startet immer auf 88MHz und mit voller Lautstärke. Ein weiteres Manko sind die wenigen Lautstärkestufen. Oft ist der Lautstärke zu hoch, und die nächst untere Stufe zu leise. Man kann damit leben, ich könnte aber auch problemlos ein anderes Empfangsmodul einsetzen. Allerdings möchte ich schon mehrere verschiedene Empfangsteile vorführen können, deshalb bleibt es drin.

Gruß,
Jupp
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das Austreten von Rauch ist betriebsbedingt und unbedenklich

I love making things and I believe that anyone can make things, anyone can become a maker (educ8s)
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#2
Hallo Jupp,
das nenne mal einen gelungenen Umbau, ist toll geworden.
Hast Du die Frontplatte mit Folie beklebt,
denn die sieht jetzt genau so aus, wie die von meinem Klappdeckel-Saba.
Viele Grüße,
Rolf
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#3
danke Rolf!

die Folie kannte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Die Front hab ich abgewaschen und geklarlackt. Dabei ist die Struktur wieder so schön rausgekommen.
Gruß,
Jupp
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#4
Hallo, Jupp,
Sehr schönes Radio, insbesondere die Schalter und Dreher sehr schick. Und mit der neuen Technik Wohnzimmer tauglich. Der Telefunken LS fügt sich sehr gut im Bilde. Insgesamt eine sehr gelungene Arbeit Danke.
Gruß!
Ivan
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#5
Hallo Jupp,

sehr schön geworden !
Was mir besonders gefällt ist, das Du die originale
Ansicht der Frontplatte mit den Knöpfen so gelasen hast wie sie war.


Gruß,
RE 084
RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg
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#6
Wieder einmal ein sehr interessanter Umbau in sehr gelungener Optik.
Was die stufenweise Lautstärkeregulierung anbelangt: eigentlich sogar fast zeitgemäß, den es gab ja auch zeitgenössische Einkreiser, bei denen die Lautstärke über mehrere Schalteranzapfungen der Spule geregelt war (Beispiel: Lumophon). Dabei stellte sich ein ähnlicher Effekt ein.



Interessant ist ja auch der verwendete neuzeitliche Lautsprecher.


Gruß
k.
_____________
Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#7
den Prozessor für die Lautstärke-Einstellung hab ich wieder rausgenommen und ein normales Poti eingebaut. Ich musste es in der Frontplatte versenken damit das Zentralgewinde weit genug rausschaut und hab es dann mit Epoxy eingeklebt. Jetzt kann man die Lautstärke feinfühlig einstellen. Vom Baustein her ist das kein Problem, weil er sowieso mit maximaler Lautstärke startet.

   
Gruß,
Jupp
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