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Ein Internetradio Bausatz von PIMORONI
#21
ich hab mir jetzt meine playliste erstellt. Ich musste allerdings die links einzeln ergoogeln. Sie sieht dann als Textdatei (playlist.m3u) so aus:

Code:
http://www.rockantenne.de/webradio/rockantenne.m3u
http://www.rockantenne.de/webradio/channels/classic-perlen.m3u
http://www.rockantenne.de/webradio/channels/deutschrock.m3u
https://www.mp3streams.nl/listen/arrowclassicrock/168/arrowclassicrock.pls
http://streams.radiobob.de/bob-live/mp3-128/streams.radiobob.de/play.m3u

jetzt geschieht folgendes:
nachdem ich im webinterface die Sender alle einmal angewählt habe ändern sich dort die link-Einträge in Echtnamen:

   

stecke ich dann die micro-SD Karte wieder in mein Kartenlesegerät am Win10-PC ist die playlist.m3u Datei nicht mehr existent. VLC-Radio hat sie also irgendwie verarbeitet, bzw. seine "versteckte" playlist mit den Einträgen ersetzt.

Aber es funktioniert klasse! Ich kann meine Sender im webinterface sowie mit den Tasten am Radio auswählen.
Gruß,
Jupp
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wenn man nur den Hammer kennt, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel
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#22
(18.09.2018, 13:55)saarfranzose schrieb: jetzt geschieht folgendes:
nachdem ich im webinterface die Sender alle einmal angewählt habe ändern sich dort die link-Einträge in Echtnamen:

Dies passiert nur in der Anzeige die der Webbrowser von vlc dir bietet! Dort werden dann Echtzeitinformationen
zum Stream wie Sendernamen, Songname usw. geholt. Die eigentliche Senderliste die DU erstellt hast wird nicht angetastet!

(18.09.2018, 13:55)saarfranzose schrieb: stecke ich dann die micro-SD Karte wieder in mein Kartenlesegerät am Win10-PC ist die playlist.m3u Datei nicht mehr existent. VLC-Radio hat sie also irgendwie verarbeitet, bzw. seine "versteckte" playlist mit den Einträgen ersetzt.
Aber es funktioniert klasse! Ich kann meine Sender im webinterface sowie mit den Tasten am Radio auswählen.

Der Sachverhalt ist einfach erklärt und schon oben am gezeigten Script zum vlc-Daemon ersichtlich, deshalb habe
ich im letzten Post ja auch geschrieben: "...deine eigene Programmliste an und spiele eine Kopie davon auf die /boot - Partition. ..."


Hier nochmal das Script, bitte auf die rot-markierten Zeilen schauen.

   

Zunächst wird durch if [-f /boot/playlist.m3u ]; then geschaut, ob es eine neue Senderliste auf der Boot-Partition gibt.
Ist das der Fall, dann wird durch sudo mv -f /boot/playlist.m3u /home/pi/.config/vlc/ die Senderliste dort hin verschoben, wo
die Playersoftware vlc die Senderliste haben möchte(! - der Befehl "mv" bedeutet move, also verschiebe und nicht kopiere)
Warum wird "mv" move, also verschieben statt "cp" copy für kopieren genutzt?
Nun ganz einfach. Nach dem Verschieben existiert keine Senderliste mehr auf der Boot-Partition (das Original wurde ja verschoben) und bei einem Neustart bei dem das Script wieder ausgeführt wird, kann durch das Vorhandensein einer Playlist auf /boot auf die Notwendigkeit der Aktualisierung geschlossen werden. Keine Playlist auf /boot bedeutet also, es muß nicht aktualisiert werden, der Teil kann im Script übersprungen werden. Findet das Script etwas auf /boot bedeutet das, das der Nutzer eine Aktualisierung der Senderliste für nötig hält.

Weiter unten im Script findet man in meiner Erweiterung den gleichen Mechanismus für die Datei wpa_supplicant.conf .
Damit kann man durch das Kopieren dieser Datei nach /boot einfach die Zugangsdaten für das WLAN ändern ohne einen
Remote-Zugriff zu benötigen oder gar einen Monitor und Tastatur ans Radio anschließen zu müssen.

Ich hoffe der Mechanismus ist nun klar und auch das was die Entwickler damit bezwecken wollten.

Viele Grüße
Bernhard
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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#23
Hallo Bernhard,
angeregt durch Deinen Post hier, habe ich auch ein PIMORONI "Pirate Radio"
zusammengebaut und zum Leben erweckt.

Danke für den Hinweis darauf und auch für die hilfreichen Tips dazu!

Für Modifikationen der WLAN Zugangsdaten, der Playlist oder anderer Dateien
auf dem Raspberry, bietet sich meiner Meinung auch ein Zugriff über SCP
(bzw. WinSCP) an. Unter Windows hat man das komplette Dateisystem dann in
der gewohnten Explorer Ansicht.

Dein DAB+ Experiment mit dem RTL Stick würde ich auch gerne ausprobieren.
Hast Du die Software dazu selbst geschrieben?
Würdest Du die, und vermutlich auch Unterstützung bei der Implementierung :-),
zur Verfügung stellen?

Gruß aus Kiel
Holger
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#24
Hallo Bernhard,


"Dein DAB+ Experiment mit dem RTL Stick würde ich auch gerne ausprobieren.
Hast Du die Software dazu selbst geschrieben?
Würdest Du die, und vermutlich auch Unterstützung bei der Implementierung :-),
zur Verfügung stellen?

Gruß aus Kiel
Holger"

Das würde mich auch interessieren!

Bin gestern über diese Anleitung gestolpert , dort wird beschrieben wie der Audio-out direkt auf die GPIO pins gelegt wird.Das erspart den DAC .

http://www.tinkernut.com/2017/04/adding-...workbench/

Grüße
Cris
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#25
(19.09.2018, 08:57)HolgerK schrieb: Für Modifikationen der WLAN Zugangsdaten, der Playlist oder anderer Dateien
auf dem Raspberry, bietet sich meiner Meinung auch ein Zugriff über SCP
(bzw. WinSCP) an. Unter Windows hat man das komplette Dateisystem dann in
der gewohnten Explorer Ansicht.

Hallo Holger,

Ziel war es das Internetradio ohne jemals einen Monitor/Tastatur anschließen zu müssen einsatzbereit zu bekommen, mit scp geht das erstmal noch nicht.
SCP ist ja nur die "secure copy"- Variante des schon von ftp bekannten Befehls, nur halt "sicher" da auf SSH aufbauend. Und da ist das Problem. Das Radio hat bei der Erstinbetriebnahme erstmal
keine Remotezugriff über SSH, dieser muss erst von Hand installiert werden. Ist er installiert, dann kann man mit jedem auf SSH-aufbauenden Client arbeiten und hat Fernzugriff auf das Linux-Dateisystem. Dabei ist es dann egal ob das nun auf der Windowsseite Putty oder WinSCP oder sonst irgendwie heißt. Die Linux-Partition ist für Windows ab Werk so nicht direkt lesbar. Man könnte auf der Windowsseite aber einen Treiber für zusätzliche Dateisysteme installieren. Wie gut und stable das funktioniert habe ich noch nicht ausprobiert. Hier ein Verweis dazu: https://wiki.ubuntuusers.de/Linux-Partit...r_Windows/

Man könnte auch ein Betriebssystemimage mit voreingerichtetem SSH und Standardpasswort verteilen, aber da bin ich etwas dagegen, habe Bauchweh.
Wieviele Nutzer würden denn im Nachgang den Zugang zu SSH durch Passwortwechsel sichern? Ich denke der durchschnittliche Bastler, der noch nie ein Linux gesehen hat, ist mit der Lösung das die Programmliste und Zugangsdaten nur auf die SD-Karte kopiert werden müssen, besser bedient.

(19.09.2018, 08:57)HolgerK schrieb: Dein DAB+ Experiment mit dem RTL Stick würde ich auch gerne ausprobieren.
Hast Du die Software dazu selbst geschrieben?
Würdest Du die, und vermutlich auch Unterstützung bei der Implementierung :-),
zur Verfügung stellen?

Die Software musste zum Teil (gut 50:50) neu geschrieben werden, dies war nötig für meine früheren Umbauten, da es keine Sachen von der Stange gab und zur Zeit gibt. Progamme wie Welle.io und SDR-J
scheiden hier aus, Sie brauchen ja allein schon durch die GUI viel leistungsfähigere Systeme als einen Pi Zero, der ja nur ein Singlecore mit 1GHz ist und 512 MB RAM hat.
Das Internetradio hat zudem kein Display "auf dem X11 läuft", also alles was es da zur Zeit auf dem OpenSource-Markt gibt ist nichts für dieses Projekt.
Eine Portierung auf den Zero war nicht sonderlich umfangreich, im Prinzip nur durch den Compiler jagen und per Script an den PhatBeat anschließen. Ich werde
zu der DAB-Erweiterung des PIMORONI später nocheinmal mehr schreiben und wie man dort vorgeht. Im Moment möchte ich mich erstmal auf den Internetradiobetrieb
beschränken, denn an dem Bausatz gibt es noch viele Sachen zum Umzusetzen.

Gruß
Bernhard
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Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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#26
(19.09.2018, 09:59)edi.s schrieb: Bin gestern über diese Anleitung gestolpert , dort wird beschrieben wie der Audio-out direkt auf die GPIO pins gelegt wird.Das erspart den DAC .

http://www.tinkernut.com/2017/04/adding-...workbench/

Naja, ein richtiger DAC ist das schon noch der bessere Weg und kostet unter dem Strich nicht mehr als die Bastellösung im Video. Neben dem PhatBEAT aus dem Bausatz gibt es ja auch noch von der gleichen Firma den PhatDAC https://shop.pimoroni.de/products/phat-dac
Der dürfte dann vielleicht auch für den Anschluß an richtige Anlagen ausreichend und der ideale Weg sein.
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#27
Hallo Bernhard,
ich habe es noch nicht probiert, aber der SSH-Server des Raspberry soll auch über
das Anlegen einer leeren Datei mit Namen ssh im Boot Bereich aktivierbar sein.

Damit müsste das Einrichten dann komplett ohne Monitor und Tastatur klappen.

Gruß aus Kiel
Holger
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#28
Hallo Holger,

der SSH-Server ist gar nicht im Minimal-Betriebssystemimage vom Hersteller vorhanden, es muss im laufendem System erst händisch das openssh-server Package installiert werden!
Man könnte aber ein anderes Zero Pi taugliche Image nehmen bei dem SSH bereits installiert ist.

Gruß Bernhard.
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#29
ich frage mich gerade ob das PHATBEAT-Modul überhaupt notwendig ist? Wenn man den Ton an der HDMI-Buchse abgreifen kann und die Endstufe nicht benötigt. Für eine Nachrüstung braucht es auch keine bunten Lämpchen. Und ein Bedienfeld kann man bestimmt an den GPIO's anklemmen?
Gruß,
Jupp
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#30
Hier noch die Antwort aus einer Mailanfrage.

Kann man am Radio noch ein Drehencoder und ein LCD-Display anschließen? 

Ja kann man. Der PhatBEAT belegt nicht alle GPIOs des Zero Pi. Welche Pins belegt und welche noch frei sind kann man nachfolgend sehen.

   

Nun wäre aber vielleicht noch die Frage was man auf dem LCD-Display anzeigen will zu klären. Eine Programmnummer gibt es nicht, die Streamadresse aus der Playlist ist doch eher kryptisch, .... Gibt es da eine Lösung? Die Antwort: Ja! Die Playersoftware vlc zeigt, wie oben schon von Jupp erwähnt, in seinem Webinterface verschiedene Daten zum Stream an, die sie sich selbst aus den Streamdaten zieht und die geeignet sind auch auf einem Display zu erscheinen. Aber wie kommt man an diese Daten vom vlc-Prozess? 
Nun es gibt einige Media-APIs zu VLC in allen nur erdenlichen Programmiersprachen. Diese APIs sind sehr umfangreich und setzen meist voraus das man von einen eigenem Prozess aus die Player startet. Viele Umbauarbeiten in der Software wäre das Resultat. Vielleicht ein Plugin für den Player schreiben? Geht es noch einfacher? Ja und zwar über das bereits beschriebene Webinterface. Gibt man in einem Webbrowser folgende Adresse ein: http://IP_DES_RADIOS:8080/requests/status.xml erhält man eine Seite die so aussehen könnte:

   

Wunderbar XML und der Information-Bereich dürfte am Interessantesten sein für ein Display. Nun muss der bei vlc anfragende Prozess ja kein Webbrowser sein, soetwas kann auch ein anderer Prozess im Userspace sein der die Infos aus der XML Struktur holt und zyklisch an einen Displaytreiber weitergibt. Bleiben wir zum Beispiel bei der im Internetradio genutzten Sprache Python. Hier könnte so ein Request vereinfacht so aussehen:

Code:
import urllib2
import base64
import sys

username = ""
password = "raspberry"
request = urllib2.Request("http://127.0.0.1:8080/requests/status.xml")
base64string = base64.encodestring('%s:%s' % (username, password)).replace('\n', '')
request.add_header("Authorization", "Basic %s" % base64string)
response = urllib2.urlopen(request)
xml = response.read()
response.close()

Zunächst werden die Default-Nutzerdaten des Webinterfaces (kein Benutzername/Passwort:raspberry) festgelegt. Wenn man die Zugangsdaten zum Webinterface schon geändert hat, dann müssen die Angaben halt auch hier angepasst werden, lässt sich alles automatisieren. Danach erfolgt eine Anfrage an den Webserver von vlc, hier allerdings mit der IP 127.0.0.1, also dem Localhost. Über 127.0.0.1 ist also immer der "eigene" Rechner zu erreichen und das Script läuft ja auf dem Internetradio, also auf dem Rechner auf dem logischerweise auch die Playersoftware mit Webserver läuft.

In "xml" liegt nun der ganze Kladderadatsch und wartet darauf weiter verarbeitet bzw. geparsed zu werden. So könnte man  daraus also das aktuell laufende Progamm, den Titel, das Musikgenre, technische Daten, die aktuelle Lautstärke und vieles mehr rausziehen und auf einem Display zur Anzeige zu bringen. Aber wahrscheinlich werde ich wieder zu technisch und schweife ab, die Frage war ja schon viel weiter oben beantwortet.
Man sieht welche Möglichkeiten man als Bastler hat, aus dem Bausatz ein richtig "ausgewachsenes" Internetradio zu machen. Bastelspaß für viele weitere Stunden. Ich werde den Spaß haben, hoffe Ihr auch!

Viele Grüße 
Bernhard
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#31
(19.09.2018, 13:38)saarfranzose schrieb: ich frage mich gerade ob das PHATBEAT-Modul überhaupt notwendig ist? Wenn man den Ton an der HDMI-Buchse abgreifen kann und die Endstufe nicht benötigt. Für eine Nachrüstung braucht es auch keine bunten Lämpchen. Und ein Bedienfeld kann man bestimmt an den GPIO's anklemmen?

Den Ton über HDMI abzugreifen wäre machbar, aber nicht mal eben so, denn er liegt dort nur digitalisiert vor. 
Einen Wandler HDMI-Audio auf Analog Audio braucht auch wieder einen DAC und ist auf Protokollebene im Eigenbau auch nicht mal so schnell hingerotzt. Man kann solche Wandler fertig kaufen, aber die biligen kosten eben auch nicht viel mehr als ein DAC auf einem fertigen Shield für den Pi Zero. 

Für Nachrüstungen braucht man nicht das PhatBEAT, dort würde sich der PhatDAC https://shop.pimoroni.de/products/phat-dac viel besser eignen. Hatte ich das oben nicht schon geschrieben? Nach dem DAC geht es dann ganz normal auf den schon vorhanden NF-Verstärker weiter. Das VU-Meter ließe sich auf einem magischen Auge simulieren, dort könnte dann auch der Pufferfüllstand, die Bitrate (je höher desto geschlossener das Auge) oder ähnliches angezeigt werden. Das Bedienfeld des PhatBEAT hängt ja sowieso an den GPIOs.

PS: Es gibt übrigens auch noch deutlich mehr Audio-Shields als nur den PhatBEAT und PhatDAC von PIMORONI! Einfach mal in einer Suchmaschine nach "audio shield raspberry pi" oder "Soundcard raspberry" suchen! Aber jedes Shield braucht auch seine eigene Software und Einstellung im Audiosystem von Linux. Wenn man mit Linux als Bastler nicht ganz so vertraut ist oder überhaupt nicht programmieren kann, dann wird es sehr schnell schwierig bis unmöglich den hier gezeigten Bausatz umzubauen. Im Prinzip braucht man den Bausatz auch gar nicht, ein Zero Pi + Audioshield reicht aus, aber darum sollte es hier nicht gehen. Ziel war einem Bastler der Linux noch nicht kennt und der nicht Programmieren kann einen Bausatz an die Hand zu geben um damit ein Internetradio auf die Beine zu stellen. Verliert nicht die Ziele/Absichten aus den Augen. Wir Bastler sind dann schnell bei Erweiterungen und totalen Neubauten angelangt. ;-)
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#32
Danke Bernhard, damit sind meine Fragen beantwortet. Du selbst neigst aber auch dazu vom Grundthema abzukommen und auf Hard- und Softwareebene eigene Ideen reinzubringen :-) . Die nächste Frage wäre nämlich gewesen, läuft das Internetradio-System auch auf einem älteren A- oder B-Type des Raspberry? Manch einer, ich z.B., hat noch solche Oldtimer in den Schubladen.
Gruß,
Jupp
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#33
(19.09.2018, 15:00)saarfranzose schrieb: Danke Bernhard, damit sind meine Fragen beantwortet. Du selbst neigst aber auch dazu vom Grundthema abzukommen und auf Hard- und Softwareebene eigene Ideen reinzubringen :-) .

Leider, ich weis Jupp. Bei der obigen Mailfrage hätte ein "Ja und Ja" ausgereicht.  Big Grin

(19.09.2018, 15:00)saarfranzose schrieb: Die nächste Frage wäre nämlich gewesen, läuft das Internetradio-System auch auf einem älteren A- oder B-Type des Raspberry? Manch einer, ich z.B., hat noch solche Oldtimer in den Schubladen.

Solange der Header des Rechners mit dem Shield kompatibel ist, sprich die Pinbelegung stimmt, sowie das RASPBIAN STRETCH LITE https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/ bzw. Release Notes http://downloads.raspberrypi.org/raspbia..._notes.txt in der aktuellen Version drauf läuft, nun dann dürfte der Installer von PIMORONI 1 zu 1 übertragbar sein.

Gibt es Unterschiede sind natürlich Anpassungen nötig. Auf den ersten Blick scheint der allererste Pi mit seinen Leistungsdaten ja nicht soweit vom Pi Zero entfernt zu sein. Ob die PIMORONI-Software da aber 1:1 läuft müsste man noch genauer untersuchen, ich habe leider keinen solchen alten Pi. Aber auch wenn nicht, die Leistungsdaten des ersten Pi sagen ganz klar ja, damit kann man ein Internetradio mit vlc analog zum Bausatz aufbauen, wenn nicht mit dem Installer von PIMORONI, dann händisch auch mit jeder anderen Linux-Distribution die für diesen Kleinrechner erschienen ist. Die fehlende WLAN Schnittstelle lässt sich mit einem USB-WiFi-Adapter nachrüsten oder man nimmt eine Kabelverbindung.
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#34
Bitte weiter berichten. Gern auch Abschweifen und noch weiter vom Grundthema entfernt. Nur so haben wir NUR COMPUTERBENUTZER eine Vorstellung was machbar ist und welche Lösungen es dafür gibt. Das Displaythema interessiert mich sehr. DAB we iger denn wenn es Internet gibt ist es unnötig. Vielleicht als Reservesystem. Ich hätte erstmal eine nicht technische Frage. Wo bekomme ich den Bausatz her ohne lange Wartezeit und ohne Zoll? Ich hätte Interesse an 3 Stūck. Die deutschen Shops sind alle ausverkauft oder liefern nur ein Stūck pro Haushalt. Seid ihr bestimmt alle Schuld dran oder?
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#35
meine zwei weiteren Bausätze sind heute gekommen, ich hatte erst am Wochenende bestellt. Hier der link:

Pimoroni Raspberry Pi Zero W Projekt Kit - Pirate Radio / Internet Radio

edit: es war nicht am Wochenende. Laut paypal hatte ich gestern erst bestellt:

18. Sep 2018 08:32:59 MESZ
Gruß,
Jupp
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#36
Versuch mit einem Raspberry Pi 1 Model B+. Die GPIO's sind mit dem zero identisch. Das System benötigt zum booten mit 50-58 Sekunden etwas länger als der Zero. Es funktioniert. Das Umschalten der Sender braucht auch etwas mehr Zeit und es gibt für eine Sekunde ein paar Aussetzer, dann bleibt der Empfang stabil.

hier zuerst mit LAN-Kabel:

   

dann hat sich noch ein WLAN-Stick gefunden:

   

Die Hoffnung, daß sich der interne Audioausgang aktiviert, hat sich nicht erfüllt. Dazu installierte ich die software komplett neu, aber ohne PhatBeat.

   
Gruß,
Jupp
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#37
(20.09.2018, 13:37)saarfranzose schrieb: Die Hoffnung, daß sich der interne Audioausgang aktiviert, hat sich nicht erfüllt. Dazu installierte ich die software komplett neu, aber ohne PhatBeat.

Huh  Dein Screenshot zeigt doch aber das es doch wieder mit dem PhatBEAT installiert hast!
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#38
ich meinte ohne die hardware PhatBeat. Also das Modul war nicht aufgesteckt. Ich wollte testen ob die VLC-Radio Installation die hardware checkt und dementsprechend die Klinkenbuchse aktiviert. Am Installationsscript selbst was zu ändern traue ich mir nicht zu. Ich sehe auch keinen Angreifpunkt, da die Installation durch einen webaufruf gestartet wird.
Gruß,
Jupp
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#39
Nee Jupp, einfach die Hardware abziehen geht so nicht und das VLC-Radio bzw. die Playersoftware hat auch nichts mit der Soundkarte zu tun. Für Sound unter Linux und dessen Verteilung auf den entsprechenden Wandler ist ALSA (Advanced Linux Sound Architecture) verantwortlich, VLC liefert bloß seine Audiodaten fein an Linux ab.

Der PIMORONI-Installer biegt nachdem er das VU-Meter-Plugin übersetzt hat, die "virtuellen" Signalwege auf den I2S-DAC des PhatBEATs um, der eigentliche PhatBEAT-Daemon lauscht dann nur noch auf die Tasteneingaben zum Umschalten. Die Software des Bausatzradios besteht also aus den drei Komponenten VLC-Daemon, VU-Meter-Plugin und PhatBEAT-Daemon, der Rest ist Linux (und ein bissel Python).
Steht aber auch so in der Herstelleranleitung unter "What the installer does". Hast Du noch nicht im Homeverzeichnis des Users "pi" den Ordner Pimoroni gesehen und neugierig mal angeschaut was die Jungs und Mädels gemacht haben? ;-) Da kannst Du Dich drin ausleben und das Radio anpassen. Egal, im Prinzip hast Du mehrere Wege.

1. Nach dem Download der Pimoroni-Sachen stopst Du den Installer (Ctrl+c). Dann installierst Du händisch nur den Playerdaemon und den PhatBEAT-Daemon damit die Programmumschaltung per Taster funktioniert. Die native Soundkarte des Pi, die im Basissystem (wahrscheinlich schon aktiv ist?) bleibt aktiviert.

2. Nach dem Download der Pimoroni-Sachen stopst Du den Installer. Dann modifizierst Du das Installerscript in Sinne von 1. und lässt dann alles durch den Installer einrichten

3. Du machst einfach alle Einstellungen des Installers bezüglich ALSA rückgängig bzw. schaltest auf die native Soundkarte des Board ums. ALSA hat dazu ja alles an Tools dabei. Google mal nach "ALSA Linux".

Die Tastatursteuerung kannst Du auch komplett ohne die PhatBEAT-Hardware über die GPIOs machen, das Script des PhatBEAT-Deamons kannst Du dafür weiternutzen.
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#40
wie heißt das bei den Linux-Leuten? RTFM?

nee, da ziehe ich dann meine Grenze. Wenn die Audio-Umschaltung nicht automatisch funktioniert lasse ich das so. Ich wollte es nur mal probiert haben.

Jetzt hätte mich nur noch interessiert ob es für den Raspberry Type A mit seinem 17 Pin GPIO auch einen DAC gibt welcher kompatibel mit der Pimoroni-Software ist. Und dann schließe ich meine Grundlagenforschung ab und widme mich den Anwendungen :-)

danke daß du auf meine Spinnereien eingehst, Bernhard!
Gruß,
Jupp
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