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Ein minimales Internetradio für alte und neue Raspberrys
Ein Funktionsupdate des iRadios.

Download: https://mega.nz/#!THx1WAJS!dy_eAex38sZAE...-D5mR-ngoU

22.02.2019: Hinzufügen eines Displayd für Servos, Optimierungen der Skalensimulation + Hinzufügen einer zusätzlichen Beispielsimulation

Mit dem heutigen Update kann ein RC-Servo als Antrieb für eine alte Skale genutzt werden. Dieser "Displaydaemon" erledigt praktisch die gleiche 
Aufgabe wie die Skalensimulation 2 (Rundskale), nur diesmal mit einem RC-Servo an einer Originalskale. 

Im Quellcode in iRadio/display/servo/servo.c müssen je nach verbauten Servo einige Einstellungen gemacht werden.

#define SERVO_PIN 15 // GPIO15  - PWM-Anschluß zum Servo

#define TRIGGER_SERVO_PIN 24 // GPIO24 - Freigabe der Versorgungsspannung Servo

#define MIN_SERVO_PULSBREITE 1  // Zeigeranschlag links
#define MAX_SERVO_PULSBREITE 30  // Zeigeranschlag rechts


SERVO_PIN = Der GPIO an dem das PWM Signal für den RC-Servo bereitgestellt wird.

Wir benutzen hier für den Daemonen eine Software-PWM, da die im Raspberry verbaute Hardware-PWM für die Soundausgabe unseres Internetradios
vorbehalten bleibt!

TRIGGER_SERVO_PIN  = Über diesen Kanal kann eine Spannungsfreigabe für ein Servo erfolgen. Mit einem Transistorschalter, der durch den hier
festgelegten Pin angesteuert wird, kann man eine Spannungsfreigabe des Servo einrichten. Vorteil: Wenn kein Stationswechsel ansteht, dann 
bleibt das Servo Spannungs- und ggf. Jitterfrei.

MIN_SERVO_PULSBREITE / [i] MAX_SERVO_PULSBREITE = [/i]Analog des linken/rechten Zeigeranschlags bei der Skalensimualtion

Achtung: Betreibt das Servo bitte nicht direkt am 5V Rail des Raspberrys. Sollte die Stromaufnahme des Servo auch nur kurzzeitig so hoch ansteigen, das dies von der Versorgung des Raspberry nicht mehr ausgeglichen werden kann, ja dann geht der Rechner in die Knie, stürzt ab und macht einen Reboot. Sollte das Servo mit der 3.3V PWM nicht klarkommen, legt eine einfache Transistorstufe zur Spannungsanpassung zwischen GPIO und Servoeingang.

Hat man alle Einstellungen gemacht, dann kann das Compilieren und Installieren des Daemon über das Script /iRadio/install_ServoD.sh angestoßen werden.

Denkt dran das Ihr keine Ressourcenkonflikte zwischen den Daemonen an der GPIO-Leiste verursacht!

Viel Spaß beim Basteln/Gruß aus der Werkstatt
Bernhard
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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Da per Mail nach einer Übersicht gefragt wurde, welche Bauteile (insbesondere Displays) an das iRadio angeschlossen werden können, hier eine Zusammenfassung.

       
.pdf   iRadio_spec.pdf (Größe: 96,42 KB / Downloads: 24)

Ich wünsche Spaß beim Tüfteln und Zusammenbasteln.
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
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Hallo,

das iRadio wechselt nun zu GitHub. Als Basis für die Verteilung der Software und der weiteren Pflege dient das Versionsverwaltungssystem Git.

Die URL des iRadio ist zukünftig: https://github.com/BM45/iRadio

Man muss nun auch nicht mehr umständlich zip-Archive kopieren und entpacken. Man checkt einfach auf einem frischen Raspberry eine Kopie des Repository aus, danach geht die Installation wie gehabt mit dem Installerscript los. Auch Updates des iRadios können so schnell und effektiv verteilt werden.
Mitentwickler können das Projekt einfach forken und Ihre eigenen Entwicklungen einfließen lassen.
Support ist direkt über github, wie auch weiterhin über Forum (FAQ-Threads) oder per Email möglich.

Viel Spaß beim Basteln und Tüfteln
Bernhard
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Danke Bernhard, hab ich mich gleich mal ran gehängt - sehe leider persönlich keine andere Zukunft fürs Radio und dieses Projekt ist richtig toll!
Gruß,
Uli
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Das war ein guter Weg!

Gruß otto.
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Nachdem das iRadio nun in die Freiheit entlassen wurde, habe ich einige Briefe und Rückmeldungen von Radiobastlern bekommen, die ich hier erwähnen möchte.

So hat u.a. der Freundeskreis Radio Altmark und die Historical Radio Society of Australia das iRadio als Grundlage für einen Bausatz genommen, um damit Set-Top-Boxen bzw. Vorsatzgeräte zu entwickeln, mit denen alte Radios weiterhin ein Programm haben. In einer kommenden Ausgabe des Clubmagazins wird der Bausatz, sein Innenleben, das iRadio und weitere Umbauten mit dem iRadio gezeigt.

   

Ein "Belegexemplar" ist angefordert und ich hoffe ich bekomme die Rechte den Bericht aus dem Clubmagazin hier im Forum zu veröffentlichen. 
Auch in der Silicon Chip wird es einen Artikel über das iRadio und den entwickelten Bausatz samt AddOns geben.  So ist dort mit dem iRadio nicht nur Internetradio- und Bluetoothempfang möglich, auch DAB+ und HDRadio soll möglich sein. Neben einer kabelgebundenen Version existieren auch Boxen die die Übertragung des Programms zum Radio per HF erledigen.
Hier hat man sich der mittlerweile nicht mehr im öffentlichen Repository enthaltenen Sendefunktionen des iRadios bedient. Es gibt die Option der Umsetzung auf UKW und MW, wobei das modulierte Signal direkt in Software auf dem Raspberry erzeugt und ausgestrahlt wird. Andere Länder sind halt nicht so restriktiv wie wir hier in Deutschland. 
Clubintern sollen bereits mehr als 100 iRadios in unterschiedlichen Ausbaustufen in Betrieb sein und der Bausatz, sowie Fertiggeräte sollen ab Sommer über einen Onlineshop vertrieben werden. Die Grundversion als Bausatz wird wohl um die 120 - 150 AUD + Shipping kosten. Der Freundeskreis Radio Altmark hat dazu wohl auch eine europäische Version in der Arbeit, die ich mir im nächsten Monat live anschauen kann. Als Initiators des iRadios habe ich die Ehre dort über das  iRadio "referieren" und ein paar Aussichten auf zukünftige Funktionen geben zu können. Einige meiner neusten Arbeiten werde ich live vorstellen können.

Ich denke das alle am iRadio beteiligten Nutzer hier im Forum auf die geleistete Arbeit stolz sein können. Wir haben eine Lösung erschaffen, die in der mittlerweile weltweiten Radiosammlergemeinde angekommen ist und täglich genutzt wird.

Gruß Bernhard
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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Hallo Bernhard ,


Wunderbar ,ich freue mich für dich wieder etwas neues auf den Markt .

Gruß Harald Smiley20
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Es gibt Neuigkeiten zum iRadio. 

Bereits vor ungefähr 6 Monaten konnte das iRadio in sämtlichen erdenklichen Modulationsarten zwischen LW und dem L-Band (1.5 GHz) senden. Damals gabs dafür im Hintergrund von zwei Amateurfunkern (Pardon: Funkamateuren!) Haue und Prügel, wie ich soetwas nur machen könne und wie ich dem Schwarzfunken als Lizenzinhaber nur Beihilfe leisten kann. Die Sendefunktion wurde wieder entfernt.

Sorry Jungs Smiley64 , wir sind mit dem iRadio nicht mehr nur in Deutschland unterwegs, es gibt in der Zwischenzeit Radioclubs in den USA und Australien, die mit dem iRadio erfolgreich arbeiten und dort ist man flexibler als der deutsche Michel. Natürlich sind die Gesetze da auch etwas entspannter und man macht sich von Staatsseite nicht gleich in die Hose wenn ein UKW-Sender mal mit 100 mW an einer Antenne hängt! Auch in den USA ist der Betrieb von MW-Sendern "kleiner" Leistung (immerhin 10 Watt, bei uns ja unvorstellbar) kein Problem. Da wir also nicht mehr nur "regional" tätig sind (wird Zeit für eine englische und französische Version der README.mds) und die Software auch offiziell in keinem deutschen Forum mehr zum Download bereit steht, sondern über github verteilt wird, werden die Sendefunktionen nach und nach wieder integriert. 

Zusätzlich werden Transmitter-ICs von Silicon Labs (die weit mehr als 50nW auf UKW können) und anderen Herstellern treibermäßig voll-integriert. Den Anfang macht heute der einfach und legal zu bekommende MMR-70 von Sony/Ericsson, mit dem Jupp ja schon experimentiert hat und der immerhin von 76-108 MHz schon einige mW an die Antenne bringen kann. 

   

Im Hintergrund arbeiten fleißige Entwickler daran weitere Module ans Laufen zu bekommen und auch ein iRadio DAB(+) Transmitter durfte ich bei den Altmärkern schon beim senden bewundern.

Gruß Bernhard
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Bernhard45 schrieb:Im Hintergrund arbeiten fleißige Entwickler daran weitere Module ans Laufen zu bekommen und auch ein iRadio DAB(+) Transmitter durfte ich bei den Altmärkern schon beim senden bewundern.

Gruß Bernhard

Die Demo dort war wirklich beeindruckend. Das iRadio empfängt 4 Sender aus dem Internet, recodiert diese Audiosignale und strahlt sie als DAB-Multiplex wieder aus. Ein Knopfdruck später wird aus dem DAB-Multiplex ein AM-Signalkomplex mit 4 unterschiedlichen Sendern auf der Mittelwelle. Der Preis für das Fertiggerät war mit 425 Euro auch nicht übertrieben. Man denkt vielleicht ein Raspberry kostet ja nur 35 Euro, aber selbst in der Grundversion werden durch die Einzelteile, Gehäuse , Display, Kabel, Netzteil und was weis ich noch schnell 60 oder 70 Euro. Dann noch die Signalaufbereitung und man ist schnell bei 200 Euro. Dann noch 20 Arbeitsstunden für den Zusammenbau den man nicht selbst leisten muss und als Dankeschön werden für Bernhards Merci-Ships noch 50% des Endpreises gespendet. Da wird kein Gewinn mehr gemacht. Toll das es solche Radiobastler gibt.

Ich selbst habe mir einen einfacheren Bausatz mit allen Bauteilen gekauft und baue mir einen Heimsender für MW und UKW auf. 

Heute habe ich erstmal die Grundfunktion des iRadio gestellt, also Internetradio. Ungefähr 10 Baustunden sind laut Anleitung vorgesehen.

   

Das wird so wie beschrieben alles sehr sauber und durchdacht. Jetzt muss ich für die Signalerzeugung noch die Bandpassfilter herstellen und die Aufsatzplatine bestücken. Das Signal selbst wird dann in Software erzeugt.

Mal sehen wie weit ich diese Woche noch komme.

Otto.
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....vielleicht stelle ich mich zu dumm an, aber der FMBerry funktioniert nicht. Alles wie auf dem Plan angeschlossen/angelötet und eine neue Installation des Raspbian genutzt. Kein Empfang im direkt nebenan stehen Radio. Egal, ich bin jetzt für 2 Wochen im Urlaub. Wenns nicht klappt, verfolge ich die Methode vom 12.12.2018 weiter. Bis dahin eine schöne Zeit
Hans
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(24.05.2019, 17:59)hmaisch schrieb: ....vielleicht stelle ich mich zu dumm an, aber der FMBerry funktioniert nicht. Alles wie auf dem Plan angeschlossen/angelötet und eine neue Installation des Raspbian genutzt. Kein Empfang im direkt nebenan stehen Radio. Egal, ich bin jetzt für 2 Wochen im Urlaub. Wenns nicht klappt, verfolge ich die Methode vom 12.12.2018 weiter. Bis dahin eine schöne Zeit
Hans

du empfängst auch keinen Träger auf der eingestellten Sendefrequenz? Mit

i2cdetect -y 1

(bei sehr alten Raspi mit i2cdetect -y 0)

muss das Modul am Bus mit der Adresse 66 angezeigt werden. Wenn das der Fall ist funktioniert schon mal der I2C-Bus.

Hast du alle 3 Massen aufgelegt?
Gruß,
Jupp
-----------------------------
wenn man nur den Hammer kennt, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel
--------
Zensur findet im Endgerät statt (CCC)
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Hallo Jupp, hallo Bernhard,
ich bitte zuerst um Entschuldigung, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Wie es im Sommer eben so ist, waren tausend Dinge nach dem Urlaub wichtiger als das iRadio. Reicht die Anweisung "bitte Garten gießen" bei 25-jährigen nicht mehr aus? wir hätten wohl jeder Pflanze ein Schild anhängen müssen, wie und dass sie zu gießen ist. Aber egal, jetzt schaut der Garten nicht mehr nach Wüste Gobi aus und ich konnte mal wieder am iRadio mit dem MMR70 arbeiten. Das Problem, dass keine Ausgabe erfolgte, war dann schnell gefunden:
Die iRadio-Installation (habe das jetzt 3 mal auf RasPi 3b+ und Zero W probiert) legt kein Verzeichnis /home/pi/.config/vlc an. Damit sucht vlcd natürlich vergeblich nach einer FM.txt und schaltet den FMBerry ab. Händisch das Verzeichnis hinzugefügt und die FM.txt reinkopiert und die Sache läuft.
Mit einem Halbwellendipol im Treppenhaus und TX-Power 1 und einem nachgeschalteten alten Schwaiger UKW-Verstärker kann ich alle Radios im Haus und der Garage bespielen. Wie Jupp habe ich die Playlist des VLC auf eine Station gekürzt, nur die soll übertragen werden, das reicht mir zu den sonstigen Sendern, die über UKW ohnehin kommen. Reichweite ca. 30 m, Nachbarn werden nicht "belästigt".
Euch allen noch ein schönes Restwochenende (hier heute Dauerregen) und viele Grüße
Hans
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(21.07.2019, 15:01)hmaisch schrieb: Das Problem, dass keine Ausgabe erfolgte, war dann schnell gefunden:
Die iRadio-Installation (habe das jetzt 3 mal auf RasPi 3b+ und Zero W probiert) legt kein Verzeichnis /home/pi/.config/vlc an. Damit sucht vlcd natürlich vergeblich nach einer FM.txt und schaltet den FMBerry ab. 

Hallo Hans,

das kann ja gar nicht sein. Das Verzeichnis legte damals schon die pimoroni Version der vlcd an, aus dem dann das iRadio wurde. Sobald das iRadio installiert wurde, wird bei jedem Neustart vlcd aufgerufen. Ohne vlcd startet kein cvlc und im gleichen Script wird vor dem cvlc Start geschaut ob auf /boot oder auf einem USB Stick eine playlist.m3u liegt, bei der MMR70 Version  von vlcd zusätzlich eine FM.txt. Liegt so eine Datei vor, wird mit mkdir immer das /home/pi/.config/vlc/ angelegt, da führt gar kein Weg drumherum! Wenn deine Behauptung (die falsch ist) stimmen würde, würde kein iRadio Nachbau in diesem Forum oder anderswo auf der Welt laufen! Und doch tuen sie es!
Irgendwo hast du also nicht den Installer benutzt sondern händisch versucht im Dateisystem etwas zu installieren, anderenfalls führt kein Weg um vlcd und damit wird auch immer das Verzeichnis bei einer PLAYLIST und Senderkonfigurationsdatei angelegt. Kann ja jeder im Code nachlesen und sehen das deine Behauptung nicht stimmt. Da muss etwas anderes vorgefallen sein!
Otto.
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Als quasi fast schon "Systemvater" des iRadio und des iTV möchte ich da folgendes einwerfen:

Zitat:Die iRadio-Installation (habe das jetzt 3 mal auf RasPi 3b+ und Zero W probiert) legt kein Verzeichnis /home/pi/.config/vlc an.


Das ist richtig. Die reine Installation legt das Verzeichnis nicht an, sollte sie auch nie und wird sie auch nie machen!
Die Basisinstallation kommt ohne aktiven Sony-Transmitter daher. In der Basisinstallation wird zudem eine "interne" Stationsliste verwendet, die an anderer Stelle im System liegt, siehe dazu vlcd-Code Zeile 56-60:


PHP-Code:
if [ -/home/pi/.config/vlc/playlist.m3u ]; then
       playlist
="/home/pi/.config/vlc/playlist.m3u"
else
 
      playlist="/etc/vlcd/default.m3u"
fi 

Die Installation legt aber die Grundlage dafür, das bei jedem Kaltstart des Systems unweigerlich vlcd aufgerufen wird! Und ab hier stimme ich mit Ottos Darstellung überein. Hält man sich an die offiziellen Updatewege für die Senderliste oder für die FM.txt, ebenso an das "Patchverfahren" für den Sony-Transmitter, so kommt man nicht an nachfolgenden Codestellen vorbei!

PHP-Code:
 if [ -/boot/playlist.m3u ]; then
       mkdir 
-/home/pi/.config/vlc
       sudo mv 
-/boot/playlist.m3u /home/pi/.config/vlc/
 
  # entkommentieren wenn automatisch eine Liste mit den Sendernamen angelegt werden soll
 
  # sudo /usr/bin/autoStation  
  fi 


PHP-Code:
if [ -/boot/FM.txt ]; then
  mkdir  
/home/pi/.config/vlc
  sudo mv 
-/boot/FM.txt /home/pi/.config/vlc/
fi 

beziehungsweise:

PHP-Code:
if [ -/mnt/playlist.m3u ]; then
        mkdir 
-/home/pi/.config/vlc
        sudo mv 
-/mnt/playlist.m3u /home/pi/.config/vlc/
 
   # entkommentieren wenn automatisch eine Liste mit den Sendernamen angelegt werden soll
 
   # sudo /usr/bin/autoStation
fi 

und

PHP-Code:
if [ -/mnt/FM.txt ]; then
  mkdir  
/home/pi/.config/vlc
  sudo mv 
-/mnt/FM.txt /home/pi/.config/vlc/
fi 

Das ist natürlich kein PHP-Code, aber die Forensoftware unterstützt nur die Syntaxhervorhebung für PHP!

Wer sich also nicht(!) an den vorgesehenen Updateweg oder Patchweg hält, der muss halt die daraus folgenden Probleme auf anderen Weg lösen.
Wie das Anlegen und Update der Senderliste und der FM.txt automatisch erfolgt,  wurde ja schon ausführlich besprochen und auch auf welche Besonderheiten man beim Anlegen der Dateien achten muss! Brauchen wir da nochmal eine Wiederholung oder reicht die Beschreibung im Github aus?

Gruß Bernhard
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Hallo Bernhard,
vielen Dank für Deine Erklärung. Ich wollte meine Rückmeldung keinesfalls als Kritik aufgefasst wissen, sondern lediglich Rückmeldung geben, auch wenn es mit dieser länger gedauert hatte. Danke Deiner ausführlichen Beschreibung hatte ich auch herausgefunden, dass ich in der Datei vlcd nach der Ursache für das Nichtstarten des Transmitters zu suchen hatte und den Grund auch gleich entdeckt.
Ich hatte nach Deiner Beschreibung zur Treiberinstallation irrtümlich angenommen, dass außer des Kopierens der "neuen" vlcd nichts weiter zu machen ist, sofern der Transmitter mit "Standardwerten" - ähnlich der Default-Playlist des VLC - arbeiten soll.
Viele Grüße
Hans
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Mahlzeit Hans,

ich wollte die Sache nach Ottos Beitrag nur komplett richtigstellen und zeigen wo an welchen Stellen der Ordner angelegt wird und wie man dahin kommt, sodaß man nichts händisch auf dem Dateisystem machen muss. Schließlich habe ich ja den Großteil des iRadios und iTV "verbrochen" und da kann ich aus dem Effeff sagen wo und in welchem Codeteil eine Teilaufgabe bzw. Funktion "versteckt" ist. 

Ich werde nochmal auf dem Github in der Projektbeschreibung unter "Unterstützung des UKW-Rebroadcast einer Internetradiostation mit dem iRadio" schauen, ob man den Teil

Zitat:Danach muss der iRadio-interne VLCD-Daemon noch aktualisiert werden. Man kopiert die Datei vlcd aus dem MMR70-Verzeichnis nach /usr/bin/ .

Code:
sudo cp ./vlcd /usr/bin/

Ist das erfolgt, startet das iRadio beim nächsten Neustart mit der Unterstützung für den MMR70-Sender. Die Konfiguration des Senders (Frequenz, Sendeleistung und weitere Parameter) kann über eine Datei mit dem Namen FM.txt erfolgen. Eine Beispieldatei befindet sich im MMR70-Verzeichnis des iRadio. Diese Datei muss sich beim Neustart des iRadios entweder in /boot auf der SD-Karte oder im Wurzelverzeichnes eines FAT32-formatierten USB-Sticks befinden.

anders, verständlicher schreiben kann, damit keine Missverständnisse auftreten.
Denn das das iRadio beim nächsten Neustart mit der Unterstützung für den MMR70 startet, bedeutet ja nicht, das der Sender auch aktiv geschaltet ist! Es ist nur die Softwaregrundlage auf dem Pi dafür geschaffen! Man muss schon noch eine Senderkonfiguration vornehmen und diese Konfigurationsdatei über die offiziellen Updatewege einspielen. Erst dann wird gesendet. Ich dachte mir das wäre so besser, als irgendwie und wo "default"-mäßig in die Welt zu senden und ggf. andere Sender zu stören. Man bedenke der MMR70 schafft immerhin 2-2.5mW Ausgangsleistung wenn er nicht "aufgebohrt" wurde und das ist deutlich über dem was die BNetzA so in Deutschland vorsieht! In anderen Ländern ist diese Kleinstleistung aber kein Problem, dennoch soll beim iRadio  (das weltweit verfügbar ist und nicht mehr hier im Forum liegt!) immer erst der Benutzer den Sender aktiv freischalten müssen! Somit hat er die Sendeparameter selbst gesehen bzw. angelegt und abgesegnet.

Gruß 
Bernhard
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Das iRadio hat heute am 25.07.2019 ein kleines Funkionsupdate bekommen. 

Für den Einsatz als Relaisstation wird nun kein MMR70 mehr benötigt, das iRadio kann die UKW-Aussendung direkt mit der Hardware auf einem Raspberry Pi vornehmen. Bei den zu erreichenden Sendeleistungen sind Maßnahmen zu treffen, das die gesetzlichen Bestimmungen im jeweiligen Betriebsland eingehalten werden und die maximal zulässige Sendeleistung nicht überschritten wird.

Nach der Installation der Sendefunktion läuft das iRadio ganz normal. Der Sender wird erst aktiv, wenn per USB-Stick im Kaltstartprozess eine Sendekonfigurationsdatei eingespielt wird. Danach wird die Audioausgabe automatisch auf den Sender umgeleitet, die Internetradiostationen sind auf der Sendefrequenz zu hören, die in der Konfigurationsdatei angegeben ist. Ebenso lässt sich der Sender per Konfigurationsdatei wieder deaktivieren. Das iRadio gibt das Audio dann wieder ganz nochmal per Soundkarte aus.

Grüße
B45
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Hallo.
Dann ist das iRadio auf einem Pi Zero und mit einer Powerbank endlich etwas fūr die Fuchsjagd. Je nach Anwender ein Fuchs fūr den OV oder die BNetzA.
Vielleicht sollte man den Anwendern noch einen fertigen AM Sender spendieren? So wie in deinem Beitrag zum Pi und GNU radio. Und fūr das iTV einen Softwaresender fūr PAL.
Otto.
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Wegen aktueller Umstände habe ich heute in meinem Internetradiobaukasten "iRadio"  (unter: https://github.com/BM45/iRadio/) weitere Displays zur Unterstützung gebracht. 

   

Allesamt sogenannte e-Ink bzw. e-Paper Displays, die elementarer Grundstein für mobile und batteriesparende Radios sind. 
Die Displays benötigen eine Versorgungsspannung nur bei Änderung des Displayinhaltes und zeigen diesen 
auch nach Abschaltung der Versorgungsspannung weiter an.
Die sehr wichtigen Vorteile erkauft man sich aber auch mit ein paar Nachteilen:

- das komplette Neuzeichnen des Displays dauert "lange", zirka 200ms bei monochromen und bis zu 3 Sekunden bei Tri-Color-eInks, zudem flackern die Displays dabei kurz

- ein teilweises Neuzeichnen des Displayinhalts können meist nur monochrome Displays, dies geht dafür schneller und ohne flackern

- alle Displays die ein teilweises Neuzeichnen unterstützen, müssen in regelmäßigen Abständen dennoch ein komplettes Neuzeichnen absolvieren, da es sonst zu "Geisterkonturen" kommen kann

- alle Displays behalten ohne Betriebsspannung ihren Inhalt, dennoch müssen in regelmäßigen Abständen (Stunden-Wochen) mal die Betriebsspannung angeschaltet und der Inhalt neu geschrieben werden. Es drohen sonst Fehldarstellungen, die nicht mehr(!!!) rückgängig gemacht werden können

- nachdem der Displayinhalt aktualisiert wurde, sollte per Firmware immer(!) die Betriebsspannung abgeschaltet bzw. das Display in den Tiefschlaf gelegt werden (was das gleiche ist). Ansonsten wird die Lebensdauer des Displays signifikant reduziert!

- es ist bei vielen Modulen nur eine begrenze Anzahl an kompletten Neuzeichnungen möglich

Alle diese Nachteile sollte muss man in der Firmware abfangen, dann sind aktuelle e-Ink Displays eigentlich ganz gut für mobile, stromsparende (Radio-)Anwendungen nutzbar.

Im iRadio wird der eInk bzw. e-Paper Support durch Aufrufen von sudo ./install_eInk.sh aktiviert, ggf. ist vorher im Consolentool raspi-config die SPI-Unterstützung auf dem Raspberry einzuschalten, falls sie das nicht schon ist.

Ein passender Demo-Displaydaemon "displayd" wird natürlich wieder mitgeliefert und durch eben genannte Schritte compiliert und installiert. Der Code für den eInk/e-Paper Displaydaemon findet man unter iRadio/display/eink/wiringpi/obj/main.c

Dieser Code entspricht logisch und strukturiert wieder 1:1 dem Beispielcode aller anderen Displayd! Somit ist die Einarbeitung und Modifikation auch Anfängern leicht möglich. Das "Schlafenlegen" des Displays, An-/Abschaltung der Betriebsspannung auf dem Board wird bereits gemacht und sollte bei Modifikationen auch so beibehalten werden.

Der Demo-displayd ist speziell auf ein 2.9 Zoll e-Paper Display von Waveshare vorgesehen.

   

Andere eInk-Displays bekommt man durch Modifikation der Zeile #include "EPD_2in9.h" in der main.c online. Passende Treiber für andere Displays liegen im gleichen Verzeichnis wie die main.c ! Ich denke anhand der Dateinamen wird man schnell ein passendes eInk für sein Radio finden können. 

Eine Übersicht günstig erhältlicher Display bekommt man zum Beispiel hier: https://www.waveshare.com/wiki/Main_Page  man scrollt runter bis zur Sektion "OLED/LCDs" und schaut auf die Tabelle "e-Paper".

Viel Spaß beim Basteln und Entwickeln stromsparender Radios 
Bernhard
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