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Handling Signal Generator
#1
Hallo Leute.

Seit kurzer Zeit beschäftige ich mich mit Röhrenradios, bzw. mit deren
Instandsetzung. Leider komme ich nicht vom Fach und tue mich da etwas
schwer. Bin aufgrund meiner "Basteleien" und im Gespräch mit Kollegen
darauf gekommen daß, wenn ich mich intensiver mit den Röhrenradios befassen
will, die Anschaffung eines Signalgenerators nötig wäre.
( Vorerst für den AM-Bereich ).

Habe mir deshalb einen schönen Philips GM 2884 Service Oszillator besorgt.
Nun bin ich etwas überfordert was ich mit dem Gerät  machen kann.
(Anschluss, Prüfmethoden)

Ist Hier jemand im Forum im Bereich Karlsruhe, der sich bereit erklärt mich im
Umgang mit dem Gerät etwas zu unterstützen?

Eine kleine praktische Einweisung wäre toll.
Vielleicht auch mal einen Fehler im Radio suchen ?


Viele Grüße aus Karlsruhe,
Volker
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#2
Erst mal Willkommen hier.
Scghau hier, da steht es sehr gut beschrieben, wie man mit so einem Oszilloskop arbeiten kann.
Also die Grundlagen, die ja bei allen Oszilloskopen gleich sind.

https://radio-bastler.de/forum/showthrea...szilloskop
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#3
Wird hier evtl. Oszillator mit Oszilloskop verwechselt?

Das Service-Manual dazu gibt es schon mal hier zum downloaden: https://elektrotanya.com/keres

Und hier gibt es auch noch was dazu .... leider nicht auf deutsch: http://bee.mif.pg.gda.pl/ciasteczkowypotwor/Philips/
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#4
Au Backe, sorry Werner. Aber der Link wir ihm sicher auch weiterhelfen in die Materie einzudringen.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#5
Ein shönes gerät.
Befor du es aber zum messen verwenden kannst soltest du die Papierkondensatoren im inneren austauschen. Ich habe mal die bilder im netz gesehen und es ind nicht fiele.
Solltest du aber trotzdem machen. Nicht das du was an dem erät kaput machst wenn es angeschlossen wird.
Die betriebsspannung kann man bei diesen geräten auf 220 oder 245 einstellen. Das beste ist du betreibst den aparat an 220, denn bei 245 wird erunterheizt, und das ist schlecht für die Röhren. besser noch wenn du einen regeltrafo auftreibst und den aparat dann bei genau 220V betreiben kannst.

Als nützliches zubehör brauchst du ein frequenzmessgerät., denn die skala könne unter umständen sehr grosse abweichungen von der realität aufweisen.
Mit dem externen frequenzmesser wirst du aber sehr einfach die original werte wieder enstellen können, und nebenbei abweichungen in der aufheitz fase feststellen können.

In erster linie brauchst du so einen Generator um Radios abzugleichen welche von den original werten abgedriftet sind.
Nach dem abgleich belohnt dich der aparat mit einer fiel besseren empfangsleistung.
Das ist auch notwendig wenn man zum beispiel bei einer Reparatur teile im inneren des Radios gewechselt hat. Weil die neuen teile etwas andere toleranzen haben muss dann neu abgeglichen werden.

Es gibt noch fiele andere anwenungen. Aber diese hier sind erst mal die wichtigsten.
Frequenz messer gibt es bey e-bay als fertiges gerät oder als modul. Diese letzten sind oft sehr billig, sind für den zweck den du verfolgst ausreichend. Nur eben ohne geheuse.
Das musst du dir woanders schon selbst besorgen.
Die geräte mit geheuse sind oft sehr teuer, und eventual nicht für einsteiger geeignet.
Wenn du was passendes gefunden hast ist es am besten das du es hier vorstellst befor du es kaufst.
Du bekommst bestimmt bestimmt einen ratschlag das teil zu besorgen oder besser die finger dafon zu Lassen.
Wier haben hier fiele schmerzhaft lernen müssen das bestimmte angebohte nicht gerade das veste unter der sonne sind. Es wird fiel teurer Müll angebohten.

In der form wie dein messender habe ich hier eine messbrücke vom gleichen hersteller und in der selben geheusegrösse. GM4144
Auch noch ein Röhrenvoltmeter. Das muss aber noch restauriert werden. Diese art von geräten wurden damals angeschafft wegen der grösse.
Sie passen auf jeden arbeitstisch.
UKW brauchst du erst mal nicht. Eventuel erst später wenn du dich besser mit der materie auskennst. Das geht allerdings ganz schnell
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#6
Hallo Leute.

Vielen Dank für die guten Ratschläge.

Weiß jetzt aber immer noch nicht genau was ich mit dem Signalgenerator alles machen
kann, bzw. wo ich das Gerät für z. B. für einen  Abgleichen anschließen muss.

Vielleicht erbarmt sich jemand meiner und kann mir etwas weiter helfen.

Viele Grüße, Volker
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#7
ein test um zu sehen das der aparat leuft ist den einfach in die nähe eines radios zu bringen und dann die eingestellte frequenz suchen. Pibst es im Lautsprecher funktioniert er, oder das Radio ist kaput.

Es gibt etliche anleitungen wie so ein generator zum abgleichen eines Radios verwended wird, und was man an extra bauteilen so alles benutzen soll.
Kunstliche antenne, trennkondensator, wo anschliesen, um was zu messen.

Erste frage , hast du überhaubt ein radio was du abgleichen kannst? Am besten irgend ein schäbige küchenradio mit schlechten klang um die ersten schritte zu wagen.
Morgen gehe ich in Urlaub. Bei der gelegenheit werde ich den alten bericht zum Askar 448-a herauskramen und bearbeiten.
Da wird ein kompleter abgleich (auch für leien ) beschrieben. Wie man den Generator einsätzt, wo er angeschlossen wird und was man zum abgleichen so alles benötigt.
Einige warden sich noch an den Lollistiel zum drehen der Philips C trimmer errinern. Unbezahlbares spezialwerkzeug.
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#8
Hallo Volker,

natürlich helfen wir sehr gerne weiter, aber einem rundfunktechnischem Laien (nicht böse sein) mal soeben die Einsatzmöglichkeiten eines HF-Generators (einschl. Abgleich) darzustellen, ist kaum möglich. Wir werden uns also langsam an die Sache herantasten müssen .... je nach vorhandenen Kenntnissen, geht dies mehr oder weniger schnell. Theoretische Kenntnisse der Materie sind unumgänglich und müssten jetzt zunächst von dir erworben werden.

Du kannst einem Nicht-Maschinenbauer sicher auch nicht jemandem kurz im Forum erklären, wie man einen neuen Gehäusefuß auf einer CNC-Maschine anfertigt.

Es wäre gut, wenn du dich zunächst mit dem Prinzipaufbau eines Rundfunkgerätes vertraut machen würdest. Hierzu gibt es viele Darstellungen im Internet; z.B. (Eigenwerbung-Modus ein): https://www.radio-bastler.de/forum/showt...?tid=10048 (Eigenwerbung-Modus aus).

Eine Beispielanwendung für deinen Generator will ich kurz darstellen: In jedem Radio, welches nach dem Superhetprinzip arbeitet, gibt es den so genannten Zwischenfrequenzverstärker (ZF-Verstärker). Seine wesentliche Eigenschaft ist, dass er nur eine Frequenz verstärkt. Für die MW-, LW- und KW-Bereiche ist das meistens eine Frequenz von ca. 470 kHz. Den exakten Wert der Zwischenfrequenz des vorliegenden Gerätes kann man dem Schaltplan oder einem Aufdruck im Gerät entnehmen.

Man kann jetzt diesen ZF-Verstärker zunächst grob prüfen, indem man das Ausgangssignal des Generators auf den Eingang dieses ZF-Teils gibt. Der Generator muss dabei natürlich auf die ZF (z.B. 470 kHz) eingestellt sein. Idealerweise moduliert man die ZF noch mit einem hörbaren Ton, z.B. 1 kHz. Das Radio muss dabei auf einen AM-Bereich geschaltet sein. Wenn der Verstärker grundsätzlich funktioniert, dann müsste im Lautsprecher der 1-kHz-Ton zu hören sein.

Man kann auch versuchen, das Ausgangssignal des Generators nur auf ein langes, unabgeschirmtes Drahtstück zu geben. Diesen Draht legt man auf das zu prüfende Radio. Evtl. hört man den Ton jetzt schon.

Bei fehlerhaftem ZF.Verstärker kann man das Generatorsignal nach und nach auf die einzelnen Stufen des ZF-Verstärkers geben, und so den Fehler einkreisen. Es macht Sinn, zwischen Generatorausgang und ZF-Teil jeweils einen Kondensator zu schalten, um Gleichspannung vom Generator fernzuhalten.

So .... nun habe ich eigentlich noch sehr wenig erklärt und musste dafür eine ganze Menge schreiben. Du müsstest uns jetzt zunächst einmal erläutern, ob du mit diesen Ausführungen klar kommst, ob du das alles schon wusstest oder welche Detailfragen sich ergeben.
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#9
Hallo Volker,

ach jetzt weiß ich erst mal, der Besitzer vom SABA-Sport. Ja, es ist leider so, wie Werner es gerade schrieb, der Abgleich eines alten Radios ist keine so einfache Sache. Werner hat schon wertvolle Tips gegeben. Aber ein ausführliches Studium eines alten Radios ist dabei unerläßlich. Es geht ja nicht nur um den Abgleich eines ZF-Verstärkers und die vorbereitenden Maßnahmen. Auch der Abgleich das Osillators und der Vorstufe sind durchzuführen.

Für den Abgleich selbst gibt es Abgleichanleitungen, nach denen man vorgeht. Oft liegen noch nicht mal diese vor und man muss auf dem vorhandenen Wissen aufbauend abgleichen. Wenn man das dann natürlich beherrscht, läßt sich jedes Radio auf maximale Leistung bringen.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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