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Vergleich diverser Tonabnehmersysteme
#1
Hallo zusammen

Ich habe im Fundus eine Reihe Magnettonabnehmersysteme.Die da sind:

Shure DM 101 MG
Shure V-15 III L-M
Shure M 95 G-LM

Ortofon OMB 10

Dual DMS 242 E

Pickering Plainview N.Y. V 15 AC 2

allesamt ohne Nadel.
Derzeit bin ich dabei, einen Dual 621 mit Direktantrieb wieder zu beleben.

Gibt es bei Euch Erfahrungen mit einem oder mehreren dieser Systeme? Wofür lohnt es sich am ehesten,eine neue Abtastnadel zu beschaffen?

Grüße
Roman
Auf das uns UKW noch lange erhalten bleibt Angel .
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#2
Hallo Roman,

ich bin jetzt zwar nicht so der Plattenspielerspezialist, aber rein gefühlsmäßig würde ich das Shure V15-III wählen.

Das war früher auch in den Spitzengeräten von DUAL verbaut, u.a. im 701.


Grüße

Martin
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#3
Hallo Roman,

das vom Vorgänger möchte ich bestätigen. Das V15 III ist für den Heimgebrauch schon Extraklasse, aber man sollte bei der Nadelbeschaffung darauf achten, dass der Diamant einen elliptischen Schliff hat. Dazu würde ich in den einschlägigen Foren, z.B. Dual Board, nachlesen. Dort gibt es gute Auswahl- und Beschaffungstips. 
Ich arbeite mit den TA`s eine Etage höher, da ich viel mit CD4-LP`s (Quadrosystem) arbeite und auch einen Braun PDS 500 mit diesem System für die normalen Flohmarktfunde arbeite.

Gruß
Bebi(Bernd)
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#4
Hallo Roman,

ich würde auch zum Shure tendieren und dafür eine VN 35 E oder HE Nadel suchen.

Beim Ortofon kannst Du auch höherwertige Nadeln einbauen wie OM 20, 30 oder gar 40.

Liebe Grüße

Thomas
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#5
Auch ich erinnere mich daran, dass das Shure V15 damals allgemein so was wie eine Referenz darstellte und immer nur positiv bewertet wurde.

Gruß,
Achim
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#6
Hallo zusammen

Vielen Dank für die Tipps.Da hat sich schonmal ein Favorit herausgestellt.

Grüße
Roman
Auf das uns UKW noch lange erhalten bleibt Angel .
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#7
Wie alt bist Du, Roman? Ich bezweifle sehr stark, daß ausser unseren Jüngsten hier IRGENDJEMAND auch nur den allerallerwinzigsten Unterschied hört zwischen den Systemen.
Das Ortofon System hab ich selbst, war noch nie teuer und afair sind auch die Nadeln sehr bezahlbar.
Mein Favorit wäre die billigste Nadel bzw die am einfachsten verfügbare.
Wenn ich meine Ohren am Frequenzgenerator teste, dann ist irgendwo um 13kHz Feierabend - also muss ich nicht mehr über HiFi diskutieren...
Gruß,
Uli
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#8
Hallo

Na,da muß ich widersprechen.Zwei meiner Systeme haben noch gebrauchsfähige Nadeln (das OMB und das DMS)
und die klingen sehr unterschiedlich.Sicher ist bei mir bereits unterhalb der 13 khz Schluß,aber das gesamte Klangvolumen
ist sehr unterschiedlich.Das OMB scheidet aus.Es klingt für meinen Geschmack dünner als das DMS und paßt optisch nicht zum 621.Es gehört vielmehr in einen moderneren Dreher.
Ich kann mir Vorstellen,das die drei Shure Systeme kaum hörbare Unterschiede haben.Das kann ich ohne Nadeln nicht selbst herausfinden,daher die Nachfrage nach Erfahrungen.

Grüße
Roman
Auf das uns UKW noch lange erhalten bleibt Angel .
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#9
Hallo Roman,

ob Du Unterschiede hören wirst, hängt auch davon ab, wie gut Dein Vorverstärker zu den Tonabnehmersystemen passt.

Ich habe in meinem 601 ein OMB10, und das lässt an meinem Vorverstärker keine Wünsche offen!

Was Du auch noch tun kannst, ist das originale Kabel durch ein kapazitätsarmes Kabel ersetzen.
Das habe ich bei meinem 601 vor vielen Jahren mal gemacht, der Unterschied war sogar hörbar!
Ich habe seinerzeit ein Kabel benutzt, welches eigentlich aus dem Videobereich stammt (RG174?).


Grüße

Martin
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#10
Hallo Martin

Danke für den Kabeltipp.
Das OMB10 klingt natürlich gut.Das DMS klingt für meinen Geschmack am selben Gerät (hier Dual 491)nach meinem Geschmack besser.Es hat einen etwas kräftigeren Bass.
Das Endergebnis ist selbstverständlich vom Verstärker-und Lautsprecherequipment und vielleicht auch ein bischen von
der Musikrichtung abhängig.

Grüße
Roman
Auf das uns UKW noch lange erhalten bleibt Angel .
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