Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Tornisterempfänger Berta/Torn. e.b. - ein Geradeausempfänger der besonderen Art
#21
Hallo liebe Leute,

langsam geht es voran, ich habe Farbe gekauft und die Kondensatoren neu befüllt, fast. 

In den axialen Kondensatoren stecken jetzt Wima-klötzchen mit 250V Spannungsfestigkeit:

       

Verfüllt wurden sie dann mit schwarzem Heißkleber. 

Jetzt stehe ich vor einem Problem. Was mache ich mit den Blockkondensatoren? Neu lackieren? Dann sind die Aufdrucke futsch. Alt lassen? Sieht auf dem neulackierten Chassis auch blöd aus. Pappierschildchen draufkleben? Auch nicht original...

   
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
Zitieren
#22
Decal, Wasserschiebebild?


Grüss
Matt
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Zitieren
#23
Ich würde die Metallblöcke so lassen wie sie sind. Man darf doch ruhig das Alter sehen.

MFG

Markus
Zitieren
#24
Auf jeden Fall so lassen!
Beste Grüsse

Thorsten


"Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet."

(Die fabelhafte Welt der Amelie)
Zitieren
#25
Hallo Mark,
man könnte die Blockkondensatoren abscannen od. abfotografieren,
dann die Fotos so mit einem Programm bearbeiten, daß quasi nur die Beschriftung übrig bleibt,
diese auf selbstklebende Folie ausdrucken und auf die lackierten Kondensatorblöcke kleben.
Z.B. auf diese Folie:
https://www.pearl.de/a-VM6395-2010.shtml...bare+folie

Viele Grüße,
Rolf
Zitieren
#26
Nein, definitiv bleiben sie nicht so. Das Gerät soll 99% Perfekt werden, da werde ich definitiv keine Kondensatoren alt lassen. Wenn sie nur leicht vergilbt wären, okay, aber nicht mit Fehlstellen im Lack. Die Dekalfolie ist ne gute Idee, auf Wassertransfer bin ich gar nicht gekommen.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
Zitieren
#27
Mal was einfaches.
Mit dem Laserdrucker ausdrucken und mit dem Bügeleisen erneut auf das Geheuse transferieren.
Diese metode habt ihr bestimmt schon für PCB verwended
Der versuch ist schnell gemacht, muss ja nicht unbedingt das original bild auf den original kondensator sein.
Irgend einen stuss auf ein blech aufbügeln. Geht es , UND IST MAN MIT DEM RESULTAT ZUFRIEDEN, kann man die Kondensatoren einskannen, bearbeiten und bereitlegen. Wenn die vorlagen gesichert sind, die geheuse neu lackieren und für den stransfer vorbereiten. Der lack könnte ganz normaler zinkspray sein. Der leided nicht unter dem bügeleisen.
Oder wenn es hinterher nicht so gelingt wie man es sich vorgestellt hatte, mit den selben vorlagen eine transparente folie bedrucken und sauber aufkleben,
Printed on recycled Data
Zitieren
#28
Mark,
schau mal hier. Ist auf die Schnelle entworfen.

   

Als Schriftart habe ich die alte DIN- Normschrift genommen. Das Hydra- Logo stammtvon einem Werbeprospekt.
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
Zitieren
#29
Hallo Wolfram,

das hast Du natürlich sehr schön gemacht. Ich muss mir merken, wo das steht, wenn ich sowas auch mal brauche.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
Zitieren
#30
Mensch, Wolfram, danke dir! Da hab ich ja gar keine Arbeit mehr Big Grin
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
Zitieren
#31
Heute habe Ich angefangen, einen der beiden HF-Teile mechanisch zu zerlegen. Den anderen lasse ich erstmal komplett, um später noch nachvollziehen zu können, wie einzelne Bauteile lagen.

Dabei fallen einige Besonderheiten auf:

Alle Baugruppen und Unterbaugruppen sind mittels Schrauben und Paßstiften verbunden, das sorgt für 100-prozentigen Sitz der Teile.

Die Gussteile sind aus einer extrem leichten Legierung gefertigt, Magnesium-Alu, wenn ich mich korrekt erinnere.

Sämtliche Zahnradgetriebe sind verspannt, was Spielfreiheit garantiert, weiter sitzen einige Zahnräder auf Exzenterachsen, um einen idealen Lauf einzustellen.

Und nun zum Hass des Tages: Die Zahnräder sind zun Teil auf den Achsen versplintet. Es ist zun Teil nicht zu erkennen, ob es konische Splinte sind und alle sind so fest, dass heute schon zwei Splinttreiber dran glauben mussten, aber kein einziger Splint entfernt wurde. Für eine ordentliche Lackierung müssen die Zahnräder aber runter... Da bin ich momentan noch sehr ratlos. Falls noch jemand Tipps hat, außer erhitzen, Kriechöl und Gewalt, her damit!

Weiter hin ich im Zwiespalt, was ich mit den kabeln mache. Leider sind die Isolierungen extrem brüchig. Neue Kabel sähen aber auch mistig aus. Es bleibt spannend.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
Zitieren
#32
Hallo Mark,


Zitat:Weiter hin ich im Zwiespalt, was ich mit den kabeln mache. Leider sind die Isolierungen extrem brüchig. Neue Kabel sähen aber auch mistig aus.

schau doch mal, ob Du z.B. bei Oppermann noch Gewebeisolierschlauch bekommst.
Damit lassen sich dann neue Leitungen tarnen.

Bei Jan Wüsten gibt es auch gewebeummantelten Schaltdraht in verschiedenen Farben, evtl. wäre das auch eine Möglichkeit.


Grüße

Martin
Zitieren
#33
Hallo Martin, das ist alles nicht das richtige. Erstens sind die Farben in der berta alle anders als die heute erhältlichen und zweitens ist das zT ganz komischer Draht. Umsponnen/Umflochten mit gewebe und dann farbige, durchscheinende Kunststoffisolation drüber. Habe ich noch nie gesehen.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
Zitieren
#34
(02.02.2020, 20:37)MIRAG schrieb: Und nun zum Hass des Tages: Die Zahnräder sind zun Teil auf den Achsen versplintet. Es ist zun Teil nicht zu erkennen, ob es konische Splinte sind und alle sind so fest, dass heute schon zwei Splinttreiber dran glauben mussten, aber kein einziger Splint entfernt wurde. Für eine ordentliche Lackierung müssen die Zahnräder aber runter... Da bin ich momentan noch sehr ratlos. Falls noch jemand Tipps hat, außer erhitzen, Kriechöl und Gewalt, her damit!

Ich hatte erst vor zwei wochen so ein problem mit einem Ausdrehkopf für meine fräsmaschine.
Da war die ISO40 aufnahme mit einen 5mm stift gesichert. Ausklopfen ging nicht. Bei weiterer und logischer analyse kam ich drauf das es in wirklichkeit zwei unterschiedliche stiffte wahren. Also nicht ein einziger durchgehender.

Ein loch gebhort, und mit gewinde versehen. Dann konnte ich die stifte nach hinten mit dem Stifttreiber Korkenzieher rausziehen- klopfen
Hintergrund gedanke. Eventuel sind deine stiffte nur bis zur hälfte in der welle.
Oder wenn du die enden auf beiden seiten der welle sehen kanst sind es konische stiffte und du klopfst auf der falschen seite.
Printed on recycled Data
Zitieren
#35
Also laut Reparaturanleitung von Herrn Schröer sinds durchgehende Stifte, sie sehen auch konisch aus. Nur kloppe ich mir hier einen Splinttreiber nach dem anderen kaputt und nix tut sich...
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
Zitieren
#36
Hallo Mark,

das klingt für mich als wäre das Werkstück nicht richtig abgestützt.
Hast Du einen möglichst massiven Gegenhalter damit die Energie des Schlages auch richtig bei dem Stift ankommt?
Eventuellen Überstand abfeilen.
Einen kleinen Hammer nehmen.
Eine Hilfsperson ist auch sehr zu empfehlen.
Grüße
Cris
und "Keine Gewalt" !!
Zitieren
#37
eventual brauchst du einen anderen treiber typ. Diese dünnen langen sind nur in löchern zu verwenden.
Fersuch es mit einem speziel auf den durchmesser angeschliffenen körner. Da ist dann nur darauf zu achten das er keine spitze hat , und so das material ausdehnt
Printed on recycled Data
Zitieren


Gehe zu: