Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Sachsenwerk Rubens - Auferstanden aus Ruinen
Hallo Kalle,

im Museumshof haben wir auch die "Stromregler" im Holzgehäuse. Teilweise in Automatikfunktion also ohne zusätzliche Einstellregler / Instrumente. Leider komme ich zur Zeit nicht zum Museumshof um Bilder zu machen. Meine Knie OP vor (3,5 Wochen) begrenzt meine Auto Benutzung. Sonst alles super, ich bin bald wieder fit!!

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
Wie gesagt oder besser geschrieben, im Holzgehäuse hab ich sowas noch nie gesehen.

Alles Gute Dieter. Wird schon wieder mit dem Knie werden, dauert nur und soll es auch, wenn das dauerhaft gut werden soll.

Nette Ostergrüße

(Reflex-)Kalle
Zitieren
Es gab verschiedene Stromregler mit Stufenschalter im Holzgehäuse.
Siehe meine Rubensanlage.
Links unten der besagte Stromregler, daneben ein nichtangeschlossener Röhen-Mastantennenverstärker im 1l Aluseidel und rechts oben ein Röhren-UHF-Konverter in einer Kunststoffvoratsdose und darunter gleich die Rubensserviceliteratur und paar Vidobänder.

   

Das Regalchen hat Räder, damit ich es vor meinem Radioregal wegen chronischem Platzmangel hin und her fahren kann.

Viele Grüße
Bernd
Zitieren
Eine wunderschöne Kombination, die dürfte viele Herzen erfreuen, die den "Rubens" besaßen/besitzen bzw. beruflich oder als Hobbyelektroniker, sich damit befassten/befassen.
M.f.G.
harry


--------------------------------------------------------------------
Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
--------------------------------------------------------------------
Zitieren
Danke Bernd fürs zeigen. Jetzt hab ich dann auch mal solch einen Spannungseinsteller im Holzgehäuse gesehen.
Zitieren
Ich hatte mal einen Automatischen mit Holzgehäuse, ein riesen Trümmer. Kann sein das ich den noch auf dem Dachboden irgendwo habe. Jetzt habe ich einen einfachen Stelltrafo dran. Die erste Stufe ist da schon ausreichend um die 220 Volt zu erreichen.
Gebraucht wurden die ja eigentlich um die Spannung hoch zu transformieren. Die meisten bei uns im Osten hatten Unterspannung, so bei 195 Volt.

Ja Michael, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich war erstaunt, wie du den Kreis und das Gitternetz auf den Schirm bekommen hast.
Dann las ich nochmal in der Anleitung nach. Dort steht ja, das man den Kreis und die Gitternetztasten gleichzeitig drücken kann.
Ganz so sauber ist mein Bild nicht, eine Unschärfe bleibt immer an den Außenrändern. Aber ich werde da nicht weiter dran rum basteln. Man kann ja auch was kaputt reparieren. Bin derzeit sehr zufrieden mit dem Bild und Ton( bis auf den LP bei größerer Lautstärke ). So bleibt es erst einmal.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
Zitieren
Hallo Kalle, Frank,

meine Frau hat mich gestern zum Museumshof gefahren. Hier mal ein "Automatischer" Stromregler im großem Holzgehäuse!!
   
   
Bilder sind leider nicht so gut geworden wie ich es wollte.

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
Genau diesen meine ich. Ob man diese wieder beleben kann, weis ich nicht. Der hat ja mächtige Kondensatoren mit drin.
Da müsste man aber einen neuen Beitrag aufmachen, hier geht es ja um den Rubens Fernseher.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
Zitieren
Hallo Zusammen,

mal noch ein Hinweis. Für Geräte mit Trafonetzteil eignen sich die magnetischen Spannungskonstanthalter nicht, da deren Regelung auf Verformung des Sinus beruht.
Außerdem mag ich die Brummschweine nicht im Zimmer haben.

Der Vom Antennenking ist auch so ein Magnetischer , also Brummschwein - glaube Spanplatte furniert - wenn nicht schon entsorgt habe ich da auch noch einen.

Viele Grüße
Bernd
Zitieren
Hallo Frank,

für die P-Röhrenfernseher bestimmt, Aber das Brummen kannst Du nur durch erneutes Vakuumtränken und Verkeilen der Trafosund Drosseln verringern -weg bekommst Du das wohl nie.

Viele Grüße
Bernd
Zitieren
(05.04.2021, 10:04)Antennenking schrieb: Hallo Kalle, Frank,

meine Frau hat mich gestern zum Museumshof gefahren. Hier mal ein "Automatischer" Stromregler im großem Holzgehäuse!!
...

Auch dir Dieter danke fürs zeigen. Ich bin mit meinen 67 offensichtlich zu jung, um sowas früher mal gesehen zu haben.

Gruß und noch einen schönen Ostermontag

(Reflex-)Kalle
Zitieren
Hallo,

ich habe diese automatischen Spannungskonstanthalter auch noch böse in Erinnerung.

Sie gab es m. W. von Volto und den SGH  200.

Die Volto waren in einem Bakelitgehäuse und nur schwer zu beherrschen.

Es handelte sich um elektromagnetische Reglungen, die mir schier unergründlich funktionierten.

Bei einer Reparatur weiß ich noch, das der Ausgang ein grausamer Sinus war.

Ich würde so einen mit durchgeschliffenen Netz zur Deko nehmen.

Anschauen aber gerne.






Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans
Zitieren
Servus Fernsehfreunde,

@ Frank,

(05.04.2021, 09:45)Morningstar schrieb: ...Ja Michael, wer lesen kann ... Ich war erstaunt, wie du den Kreis und das Gitternetz auf den Schirm bekommen hast.
Dann las ich nochmal in der Anleitung nach. Dort steht ja, das man den Kreis und die Gitternetztasten gleichzeitig drücken kann...

Jo. Ging mir ganz genau so. Big Grin

(05.04.2021, 09:45)Morningstar schrieb: ... Aber ich werde da nicht weiter dran rum basteln. Man kann ja auch was kaputt reparieren ... So bleibt es erst einmal.

Genau. Ich würde das bei meinem Rubens als "Verschlimmbessern" bezeichnen, wenn ich da nochmal ran ginge. Und das möchte ich nicht.

(02.04.2021, 11:33)Morningstar schrieb: ...Da haben wir ja wieder zwei Zeitzeugen der Geschichte gerettet, und sogar noch funktionstüchtig...

Japp. Das freut mich auch am allermeisten. Mein nächster Kandidat könnte möglicherweise der Dürer werden. Denn für den habe ich nämlich seit Jahren schon sowohl die Kondensatoren als auch ein Schlachtchassis da. Aber dann hier ohne all mein "G'schieß" wie beim Rubens...

- -

Und ja, so ein Rubens ist ein schönes Möbelstück. Bei Gelegenheit werde ich nochmal ein besseres Foto machen, welches den Rubens freigestellt zeigt.

- -

Aber es ist nicht nur das "Möbelstück". Es ist der Wissenszuwachs. Zuerst entdeckte ich, dass es sich nicht nur um einen hundsordinären Rubens handelte, der nach wie vor auf dem Gebrauchtmark verfügbar ist, sondern, dass es sich um einen sehr frühen Rubens handelt, den ich dann im Laufe des Threads "Ur-Rubens" nannte. Ob es noch viele von diesen Erstgeräten gibt, weiß ich nicht. Jetzt, im Nachhinein kann ich schreiben, dass meine Entscheidung richtig war, diesen Rubens und nicht einen der beiden anderen, die ich noch habe, wieder herzustellen.

Es tat sich nämlich bei allem so ganz nebenbei ein Nebeneffekt auf, als ich dabei war, die Schaltung intensiv zu beschnarchen, weil ich entdeckte, dass dieser Ruben so ungewohnt anders ist. Ich zitiere mich mal:

"...die Schaltung meines "Ur-Rubens" ... Dazu gibt es meines Wissens nach aber kein veröffentlichtes Schaltbild!..."

"...Ich würde gern was drum geben, den alten Original-Schaltplan dieses, meines Ur-Rubens FE855C von 1955 mal sehen zu können..."

"...alle im www herumschwirrenden C-Schaltpläne, herausgegeben ab 1956, haben bereits ab Werk modifizierte Schaltungsdetails drin..."

"...Den gibt es vermutlich nur in einem Sachsenwerk-Radeberg-Museum ..."

Konnte es tatsächlich sein, dass das Sachsenwerk Radeberg einen Fernseher so ganz ohne Unterlagen herausbrachte? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Für den Vorgänger, dem Rembrandt, kam ja auch seinerzeit schon "alle Nase lang" ein sich ständig ändernder Satz an Unterlagen heraus. Das Sachsenwerk Radeberg war hier immer stets gewissenhaft. Und das war beim Rubens bestimmt nicht anders.

Eine Recherche brachte mich auf die Spur, dass es da was geben muss. Im Juni 2018 wechselte so eine Unterlage den Besitzer:


.jpg   Screenshot.jpg (Größe: 81,96 KB / Downloads: 117)   (Quelle: PicClick bzw. Google.)

Es war nicht ganz einfach und es hat eine Weile gedauert.

Hier ist sie. Komplett mit dem zugehörigen Schaltplan. Gültig tatsächlich nur bis März / Mai 1956.

   

Alle meine Vermutungen und Änderungen, die ich in den Schaltplanauszügen zeichnete und hier im Thread vorstellte, fand ich bestätigt. Smile

Und das Schönste ist der Wissenszuwachs... Für alle Interessierten steht diese Unterlage bei mir als elektronischer Datensatz (ca. 20 MB) zur Verfügung. Das Gleiche gilt auch für die Kundendienstanleitung (ca. 40 MB), die ich hier schon desöfteren im Forum zeigte.

- - -

Bernd, Dieter,

(03.04.2021, 10:10)MB-RADIO schrieb: Nun gehört aber noch ein alter "Stromregler" im Holzgehäuse dazu ... Bei Bedarf kannst Du einen bekommen, da sind die Gehäuseteile voneinander...

(03.04.2021, 15:22)Antennenking schrieb: ...im Museumshof haben wir auch die "Stromregler" im Holzgehäuse. Teilweise in Automatikfunktion also ohne zusätzliche Einstellregler / Instrumente...

@ Dieter,

alles Gute!!

Die Stromregler (die "Feutrons" und "Konstanzes" und wie sie alle hießen, mit hammerschlaglackiertem Metall- oder Plastegehäuse, mit eckigen oder runden Meßinstrumenten oder mit zwei Lämpchen) kenne ich. Früher hatten wir auch so einen, weil die Netzspannung immer so stark schwankte. Graues Plastegehäuse, eckiges Meßinstrument, seitlicher, schwarzer Einstellknopf.

@ Bernd,

gerne würde ich einen nehmen. Holzgehäuse muß nicht unbedingt sein, wenn ja, dann natürlich um so lieber. Smile

Ich weiß nur nicht, was Dein wie abgebrochen wirkender Satz hinsichtlich der Gehäuseteile besagen soll?

Das Foto Deines "Rubens-Regales" - ist der Hintergrund original oder mittels SW so schön neutralisiert? Wenn mittels SW - mit welcher? Ich kenne das nur im Online-Verfahren mit nicht soooo tollem Ergebnis wie auf Deinem Foto.

- - -

Ich möchte mich bei allen, die mir mit Lob, Rat und Tat zur Seite standen, noch einmal herzlich bedanken; ebenso auch für die Engelsgeduld beim Mitlesen. Danke auch insbesondere an die Forenadmins für das zur Verfügung stellen des nötigen Speicherplatzes.

Gruß Michael
Penthode?
Zitieren
Hallo Michael,

Das mit dem Hölzernen wird Schon - bitte nur um etwas Geduld - wenn ich den finde- Die Teile des Gehäuses waren glaube nur aus dem Leim gefallen.

Das Ausschneiden des Bildes hat mein Sohn mit Photoshop gemacht, ebenso die Fotos.

Viele Grüße
Bernd
Zitieren
Guten Morgen,

(05.04.2021, 18:42)MB-RADIO schrieb: ...Das mit dem Hölzernen wird Schon ... Die Teile des Gehäuses waren glaube nur aus dem Leim gefallen.

Och, das mit dem "aus dem Leim fallen" geht mir desöfteren so. Bei mir heißt das dann "aus der Rolle fallen". Big Grin Big Grin

(05.04.2021, 18:42)MB-RADIO schrieb: Das Ausschneiden des Bildes hat mein Sohn mit Photoshop gemacht, ebenso die Fotos.

Ah, ok, danke. Das ist natürlich eine mächtige SW, die hat das drauf. Online klappt das nur bei eindeutigem Hintergrund.

Gruß Michael
Penthode?
Zitieren
Das klappt auch im Photoshop nicht automatisch. Er hat im vergößerten Zustand die Ausschneidelinie von Hand drumherum gezogen.
Es könnte sein, daß das Irfanview inzwischen auch schon kann. Er und ich können auch nur paar einzelne Elemente bedienen. Er mehr als ich, er ist ein Fotofreak mit einer ordentlichen Kamera - ich habe nur eine Knipse und so sehen die Knipsungen auch aus. Aber zum Merken von Details, Verdrahtungen usw reichts.

Viele Grüße
Bernd
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Sachsenwerk Dürer - der Fortschritt hält Einzug MichaelM 13 431 Gestern, 12:06
Letzter Beitrag: MichaelM
  Sachsenwerk Rubens von Moschti Morningstar 114 4.818 31.03.2021, 10:16
Letzter Beitrag: MB-RADIO
  Sachsenwerk Rubens von Sachsenbert sachsenbert 4 369 02.02.2021, 19:24
Letzter Beitrag: MichaelM
  Rafena Rubens FE855C1 mit Einschwingstreifen, Gardinen sachsenbert 9 1.998 19.02.2020, 23:39
Letzter Beitrag: Dreiling

Gehe zu: