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AÜ an RES964
#1
Moin!

Ich habe einen AÜ primär 460 Ohm, sekundär 1,1 Ohm Gleichstromwiderstand. Kann ich diesen für eine RES964 verwenden?

Ursprünglich kommt er aus einem Radio mit UEL51.
Beste Grüsse

Thorsten


"Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet."

(Die fabelhafte Welt der Amelie)
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#2
Habe noch einen AÜ für AL4 gefunden, der passt auf alle Fälle. Man sollte erstmal richtig suchen...

Hat sich also akut erledigt.

Erklärende Worte vom Fachmann sind dennoch gern gesehen.
Beste Grüsse

Thorsten


"Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet."

(Die fabelhafte Welt der Amelie)
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#3
ich antworte mal als Nichtfachmann:
ja AL4 passt. Ra = 7K, genau wie die RES964. Aber die UEL51 würde mit 4,5K doch zu weit daneben liegen.
Gruß,
Jupp
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"Ich bin privat überhaupt nicht komisch" (Bjarne Mädel)
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#4
"AÜ primär 460 Ohm, sekundär 1,1 Ohm Gleichstromwiderstand."

Gleichstrom-Widerstände sind bei Ausgangs-Übertragern nur von sekundärer Bedeutung.

Entscheidend sind die Wechselstrom-Widerstände (Impedanzen)  für 800Hz bzw. 1 kHz bei sekundärer Anpassung an einen Lautsprecher (meist mit 5 Ohm).  

Diese Wechselstrom-Widerstände sind immer höher als die Gleichstrom-Widerstände.

Wenn bekannt ist, für welche Röhre und für welchen Lautsprecher-Widerstand ein Übertrager war, hat man alle notwendigen Informationen. Jupp hat also völlig Recht.

MfG DR
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#5
Hallo,

allerdings kann man mit den Grundlagen des Transformators (Übersetzung U, I und Z) durch Wahl eines anderen Lautsprechers die richtige Lastimpedanz primär in gewissen Grenzen anpassen.

Zur rel. genauen Ermittlung kann man den Übertrager primär mit z.B. 50...100V~ 50Hz (oder einer höheren Frequenz, wenn die Möglichkeit besteht, irgendeine Endstufe mit Tongenerator gespeist...) betreiben (bei Netzspannung natürlich nur am Stelltrafo (besser Trennstelltrafo), Strom überwachen!) und das Spannungsübersetzungsverhältnis nach sekundär ermitteln. Das quadrierte Spannungsübersetzungsverhältnis ist dann das Impedanz-Übersetzungsverhältnis, mit dem man bei bekanntem Ra die optimale Lautsprecher-Impedanz ausrechnen kann.

Da Lautsprecher eine frequenzabhängige Impedanz haben (nicht nur X~f, sondern auch die Transformation des akustischen Systems auf die elektrische Seite) ist genaue Anpassung eh nicht so wichtig... anstandshalber sollte man bei ca. 1kHz die Anpassung haben, allerdings gehts in der Praxis oft auch ganz gut mit Fehlanpassung, der Röhre passiert in gewissen Grenzen dabei nichts, zumal man ja oft auch nicht "Volle Hütte" hört. Bei PA-Endstufen mit 2xEL34 Gegentakt wär das schon interessanter.

Für gute Tiefenwiedergabe sollte die Hauptinduktivität (in den sekundär leerlaufendem Übertrager hineingesehen) möglichst groß sein, das ist aber ein Parameter, der unabhängig von den Impedanzverhältnissen ist...

Gruß Ingo
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#6
Meine laienhafte Vorstellung war, es gäbe eine Vergleichstabelle Impedanz vs. einfach messbarer Gleichstromwiderstand. So einfach ist es wohl nicht.
Beste Grüsse

Thorsten


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