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TRANSISTOREMPFÄNGER (AUDION )
#1
-  AUS  DEM  INTERNET -


.jpg   Detektor.jpg (Größe: 44,55 KB / Downloads: 425)

Je nach verwendeter Antenne werden die Empfangsergebnisse unterschiedlich sein.
Wer wagt einen Nachbau (oder wer hat schon) und informiert über das Ergebnis ?
In der gezeigten Konfiguration müsste Kopfhörerempfang möglich sein.

Mit freundlichem Gruß,  Wolfhard
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#2
Das ist eine "interessante" Schaltung. Wenn der Fußpunkt des Potis tatsächlich am Minuspol der Batterie anliegt (es sind ja in der gesamten Schaltung keine verdickten Verbindungspunkte markiert), kann man das Potiende bei guter Batterie zum Leuchten bringen, wenn der Schleifer am unteren Ende ankommt.

Gruß Ingo.
Die Konvergenz der Apokalypse führt unweigerlich zur Hybris.
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#3
Richtig! Vom Nachbau kann man nur abraten!
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#4
Oh, das erinnert mich an den Polytronik Baukasten. Damals, keine Ahnung von gehabt, leuchtete der Poti auch ab und an.
Wenn man den Poti anders anschließt, Schleifer an Kollektor und die anderen beiden an die Batterie, könnte es klappen.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#5
Hallo Leute,
die Schaltung ist wohl etwas ungeschickt gezeichnet.
Poti R2 sollte sicher nicht am unteren Ende mit Minus verbunden sondern offen sein.
(Auf meinem Schirm fehlt unten auch ca 1mm Leitung)
Damit ergibt sich ein veränderlicher Kollektorwiderstand.
Und mit der Spannung am Kollektor kann man die Basis beeinflussen.
Mehr verwundert mich daß R2 eine logarithmische Kennlinie haben soll.
Linear würde mir einleuchten. Schon wegen der besseren Einstellbarkeit.
Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
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#6
Hallo Ingo, Werner, Frank und Forumer

Die Kritik ist berechtigt. Beim runterregeln des 10K Potis auf 1/100 also auf 100 Ohm ist mit einem Strom von 15mA zu rechnen. Das hatte wohl der Entwickler in Kauf genommen, da bei dieser Einstellung des Potis ein Hörerfolg mit dem angegebenen Transistor nicht zu erwarten ist.
Hallo Frank, mit deiner Richtigstellung sollte die Schaltung korrigiert werden.

Mit freundlichem Gruß,  Wolfhard
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#7
Hallo zusammen,

für die typische Audion - Schaltung fehlt hier der Rückkopplungszweig.
Betreibt man aber den Transistor mit der richtigen Betriebsspannung,
dann sollte sich dessen Arbeitspunkt im (unteren) Knick der Kennlinie
befinden und eine Demodulation  der HF möglich sein.
Ansonsten bietet es sich an, hier einmal zu experimentieren :-)
Eine Drossel in die Kollektorleitung und dann ein Kondensator am Kollektor
zu einer Rückkopplungsspule sollte funktionieren.
Bei Heinz Richter gibt es so eine ähnliche Schaltung mit einem AF106 .
Habe ich schon erfolgreich nachgebaut, ist aber etwas "gefährlich" wenn
man bei diesem Transistor nicht auf den maximalen Kollektorstrom (10mA)
achtet ! Also ein kleines Amperemeter mit einschleifen....  :-)

Gruß,
RE 084
RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg
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#8
Hallo Hans und Forumer:

Die im Internet veröffentliche Schaltung kann als Flopp bezeichnet werden.
Von einem Nachbau in dieser Form ist abzuraten. Wer es doch riskieren möchte, hier sind die Anmerkungen von Frank und Hans hilfreich.

Mit freundlichem Gruß,  Wolfhard
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#9
Hallo Wolfhard,

ich würde das nicht ganz so vernichtend formulieren.
Die gezeigte Schaltung ist mMn. nicht als Ganzes falsch oder schlecht, enthält nur einen oder sogar mehrerer Fehler.

Dein Ziel ist es ja öfters, mit möglichst wenigen Bauteilen eine gut funktionierende Schaltung zu realisieren.
Aus dieser Sicht ist doch die Fehlerbeseitigung an veröffentlichten Schaltungen, die in dieses Beuteschema passen, ebenso herausfordernd ("rekursives Basteln") wie das selbst entwickeln.

Die Gezeigte Schaltung (mal ohne das falsch angeschlossene Poti) ist eigentlich ein ganz simples Audion, da kann man eigtl. garnichts falsch zeichnen...
Ein Vorschlag wäre es, jetzt mal herauszuarbeiten...-probieren, ob und warum mit dem einfachen Konzept Probleme auftreten:

- Ist der wichtige Koppel-C zum Transistor richtig dimensioniert, so daß Audiongleichrichtung mit der BE-Strecke optimal möglich ist ? Bei einem Transistor ist das aufgrund des Eingangswiderstandes schwieriger als bei einer Röhre.

- Läßt sich der Arbeitspunkt überhaupt mit einem einzigen Festwiderstand zwischen Kollektor und Basis und variabler Betriebsspannung so optimiert einstellen, daß alle 3 (!) Funktionen: Audiongleichrichter, HF-und NF-Verstärker mit einem Transistor realisierbar sind ?
edit: Ich seh grad, HF-Verstärkung ist hier wohl eher nicht beabsichtigt, weil das Signal ja schon demoduliert an der BE-Strecke vorhanden ist... hab ich fälschlich  mit dem Reflexaudion in Verbindung gebracht (das Konzept "Reflexaudion" wäre aber aufgrund des hier ebenfalls vorhandenen Minimalismus auch eine Verbesserung!)
... wobei die Audionfunktion eher nicht vom Arbeitspunkt abhängt (? ... kann ich grad garnicht genau sagen^^), wohl aber die dann erreichte HF-Verstärkung (...die hier nicht gewollt ist, siehe vorgenanntes "edit").

Es gibt viele Verbesserungsmöglichkeiten...

Gruß Ingo
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#10
Hallo Ingo  und Forumer:

Ich habe nicht und es war nicht meine Absicht mich mit dieser Schaltung näher zu befassen. Zufällig hatte ich die Schaltung im Internet gefunden und weil diese Ähnlichkeiten zu meiner Schaltung im Beitrag letzte Seite
(Experiment Kurzwelle hören) aufweist, hatte ich diese als separates Thema für eventuelle Interessenten eingestellt.

Mit freundlichem Gruß,  Wolfhard
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#11
Habe es mal schnell aufgesteckt.
Die Schaltung ist leider nicht gut bis geht gar nicht. Habe natürlich den Poti anders herum geschalten, damit der nicht durchbrennt.
Der ganze Aufbau ist sehr näherungsempfindlich. Möchte man den Drehkondensator oder den Poti bedienen, so ändert sich dauern auch ein Pfeifen und Blubbern im Kopfhörer.  Smiley21
Na ein Versuch war es wert.

   
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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