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Lumophon 33W
#1
Hier ein weiteres Radio, das Lumophon 33W gebaut vo 1930 bis 32
Ich hatte es vor etlichen Jahren mit stark beschädigtem Gehäuse auf einem Flohmark gekauft. Es hat die charakteristische Lumophon Form jener Zeit ( siehe die Gloria Typen ) und benötigt einen externen 2000 Ohm Lautsprecher. Es ist, verglichen mit dem VE301W, ein moderner Audion Empfänger mit Widerstands/ Kondensator Kopplung. Er benützt eine NF Vorverstärkung vor der RES164 Endröhre. Das Radio empfängt Lang u. Mittelwelle in der damals üblichen Aufteilung. Es hat einen Gramophon Eingang, allerdings sollte man vorher die Antenne ziehen.
                       
Sendereinstellungs- und Rückkopplungs-Knopf befindet sich auf einer Welle

Die Audionröhre ist eine in das Glasgehäuse der REN implantierte PC86
Franz
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#2
Hallo Franz,

schönes Gerät, dass Du da hast.
Jetzt kommen wir wieder auf den Punkt. Ich sockle auch immer Röhren um. Wie machst Du denn nun die alten Röhrensysteme aus den Kolben raus? Bei den Versuchen zerknallen mir dann im Endeffekt die Kolben. Die Röhrenkolben öffne ich immer mit einem Diamantblatt auf dem Dremel.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#3
Hallo Franz

Und wieder lese ich mit Freude die Vorstellung von dem LumophonThumbs_up. Da bin ich gespannt, was in nächster Zeit hier noch für schöne Vorkriegsradios presentiert werden. Den Trick, Röhrenkolben sauber abzutrennen würde ich gern mal sehen.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#4
Hallo zusammen,
das Implantieren der PC86 benötigte 3 def. 5pol. Euro Röhren, die ich zum Glück noch hatte und gelang dann immer noch unvollständig. Im Einzelnen : Bakelitsockel unten dünn anbohren. Spiritus mit Spritze einfüllen, alternativ den ganze Röhrensockel in ein Gefäß mit Spiritus eintauchen. (Spiritus löst die Verbindung Sockel und Vergußmasse an, dauert aber einige Zeit, Spiritus muß gelegentlich nachgefüllt werden ) Stifte unten mit ca 1mm an- bzw ausbohren. Sockel vom Glaskörper trennen. ( Ggf. Sockel auf Drehbank oder händisch von Resten der Vergußmasse befreien ) Glaskörper belüften. Jetzt beten! und den unteren Rand der Röhre direkt an der Verdickung mit Diamantscheibe ritzen . Das geht fast immer schief. Mir sind 2 Stück zerbrochen und das jetzige Exemplar hatte auch einen kleinen Ausbruch. Die PC 86 Stifte mit dem Sockel verbinden und das Ganze mit 2 Komponenten Kleber einkleben, dabei habe ich auch den Ausbruch verschlossen. Dann mit Silberleitlack lackieren.
Gruß Franz
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#5
Hallo Franz

Vielen Dank für die Anleitung. In einer ruhigen Stunde werde ich mich mal damit beschäftigen. Genug Röhrenleichen habe ich.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#6
Hallo Franz,

ich dachte, Du hättest ein Patentrezept. Aber unsere Vorgehensweise ähnelt sich doch sehr. Trotzdem vielen Dank für den Erfahrungsaustausch.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#7
Hallo,
da gibt es wohl kein Patentrezept. Die Glaskörper sind sehr fragil. Ich habe das auch schon mit in Spiritus gedrängte Wollfäden, wie andernorts empfohlen, versucht. Hat bei mir nicht funktioniert.
Vergessen habe ich noch die Verbindung der PC86 mit dem Eurosockel zu erwähnen. Hierzu verwende ich aus der Luftfahrt stammende Stecker welche genau auf die Sockelpinne der Nova-l o. Miniaturröhren passen.
       

Diese Pinns lassen sich schlecht oder gar nicht löten . Die Stecker hat mir Herbert in grauer Vorzeit einmal zukommen lassen.
Grüße Franz
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#8
Das mit den Steckern ist eine gute Lösung !
Ich habe in grauer Vorzeit mal "Leichen" von RENS-Röhren mit PF83 bzw. PF86 bestückt.
Der Nachteil, wenn man den Altglaskolben wieder mit dem Europasockel verklebt hatte, war nach länger Zeit, dass es Kontaktprobleme an den Novalfassungen ab, an die man ja leider nicht mehr herankam.
Man lernt dazu.

k.
_____________
Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#9
(21.01.2015, 09:41)Franz schrieb: Bakelitsockel unten dünn anbohren. Spiritus mit Spritze einfüllen, alternativ den ganze Röhrensockel in ein Gefäß mit Spiritus eintauchen. (Spiritus löst die Verbindung Sockel und Vergußmasse an, dauert aber einige Zeit, Spiritus muß gelegentlich nachgefüllt werden )

Das versuche ich gerade mit einer AZ1 die bombenfest sitzt. Zum heulen. Sonst hat man den Kampf, daß das Glas sich immer aus dem Sockel löst und wenn man das mal gerne hätte dann sitzt das wie verwachsen Sad
Wie viele Wochen muß man denn den Sprit da drin lassen? Steht jetzt bei mir seit 3-4h und da bewegt sich null Sad
Gruß,
Uli
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#10
Hallo Uli,

es gibt da ja noch eine Radikalmethode. Ich lege die Röhren zum Sockelentfernen in den Wasserkocher. Ich habe natürlich einen alten dafür! Dann wird das Zeug butterweich und man kann den Sockel abziehen. Bislang sind auch die Kolben heile geblieben.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#11
Die kleinen Röhren kann man ja in den Eierkocher legen *duck und wech Big Grin
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#12
in Spiritus habe ich das 1 Tag gebadet.
Gruß Franz
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#13
Ja,
Mein Experiment mit dem in Spiritus getränkten Wollfaden sind erfolglos - das Spiruitus brennt ab, der Kolben merkt gar nichts. Und mit Diamantscheibe... es bleibt immer eine stelle die neigt zum Reißen oder platzt ab..
Hab auch keine weitere Idee.
Gruß!
Ivan
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