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Der Traum des Bastlers - Ein HERRMANN Netzgerät
#41
Hallo Anton,

ja es wird wohl dies Modell sein. Bilder gab es ja schon am Anfang des Strangs. Aber ich habe auch noch ein paar Bilder von dem Dicken. Schön isser ja der dicke Herrmann. Das war ja eine Berliner Firma.

Hermann im rm.org

Die Technik der Regelung ist Standard. 2x je eigener Zweig Referenzglimmröhre, Steuerröhre und die Längsregelröhren. Ich wundere mich aber über den fetten Trafo und dann das doch eher labile Chassis. Stabil wird' s erst wieder im Gehäuse Die Bestückung ist aus heutiger Sicht teuer. Die Preise für EZ150 und EL156 sind geradezu explodiert! Smiley26

Merkwürdig ist auch: Man hätte damals schon die Selentablettengleichrichter im schwarzen Gehäuse (ähnlich der Rundfunk-Gleichrichter) nehmen können. Die gab es steckbar mit Stahlröhrensockel.



   

   

   

   

Gruss
Debo
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#42
hallo Det,
die Seleentöpfe verzeihen dir nichts, keinen Fehler.
EZ150 sind da wesentlich kulanter, die sind noch ganz wenn die Sicherungrausgeht. Au0erdem ist Seleen wenn es überlastet wird nichtnur klimaschädlich, es hat auch einen abgrundtiefen WAF :-)
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#43
Hier ist noch eine Rückansicht von einem Rohde & Schwarz Breitbandoszilloskop vom Typ OBF 10MHz von 1953 oder so und zeigt die Selensäulen mit Stahlsockel. 2 Stück werkeln da.
Einen solchen Steckgleichrichter hatte ich schonmal separat fotografiert, finde aber leider das Bild gerade nicht mehr. Gerät steht auch im Aussenlager.
Fakt ist aber - diese Art von AEG Gleichrichter Säulen mit Stahlsockel wird äußerst selten oder nie angeboten.
"Rundfunk Gleichrichter" in Omas Röhrenradio mit 60,75,90 oder 100mA sind kein Problem.

   

Gruss
Det
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#44
das ist ungefähr so selten wie der Siebelko mit Europasockel den das Radio Collins R388 betreibt.
Wiedermal Platz für Vermutungen: Ist die Sockelbelegung der Topfgleichrichter ganz zufällig die gleiche wie bei einer 100mA Gleichrichterröhre mit Stahlsockel wie zB der EZ12 `?
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#45
Hallo Det,

irgendwie schön, das Gerät wieder einmal zu sehen. Etwas Wehmut kommt da schon auf. Aber alles hat nun mal einen Anfang und ein Ende!

Gruß
Wolfgang
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
Benjamin Franklin
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#46
Servus!


Wo wir schon beim Thema Netzgeräte sind...

   

   

Da habe ich neulich eins nach dem Motto "Willsch ham?" vom Schrott gerettet.

Das passt vielleicht nicht zu 100% in diese Netzteilkategorie, ist aber auch ordentlich groß, schwer und gefährlich.

Der 42kg-Trümmer (Ohne Rollgehäuse) gibt bis zu 40v bei max. 40A aus, absolut nicht zu unterschätzen.

Allerdings hat das Teil, bis auf leichte Verbastelungen am Amperemeter, einem fehlenden Voltmeter und fehlendem Patchpanel für die Anschlüsse 2 Probleme.

1. Man braucht eine träge Sicherung. Schaltet man das Gerät einfach ein, saugen die Konservendosen großen Kondensatoren so viel Saft, dass es den Sicherungsautomat sofort schmeißt.

2. Bei einem Kurzschlussstrom von 25A am Ausgang fliegt (aus mir unerklärlichen Gründen) der FI-Schutzschalter.

Eigentlich wollte ich nur mal eben dieser Diskussion meinen Senf (Netzteil) dazugeben, sollte jemand aber eine Lösung für das Einschaltproblem oder das FI-Problem finden, lasst es mich gerne wissen :-)


Grüße aus dem Schwarzwald
Niklas
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#47
Hallo,

da brauchst einen Einschaltstrombegrenzerbaustein z.B. vom Hersteller Ismet
Selbstbau auch möglich, nur muss man da genau planen was passiert wenn der Überbrückungswiderstand bis das Relais schaltet mal nicht mehr überbrückt wird im Fehlerfall (Brandgefahr).
Eine weitere Möglichkeit sind Leistungs NTC EPCOS die man in Reihe reinbaut.
Das dein Fehlerstromschutzschalter auslöst liegt an der enormen Phasenverschiebung und Form des Stromes (eventuell Thyristornetzteil), mit dem der RCD (FI) dann nicht klarkommt.

Gruss
Debo
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#48
Hallo Debo, 


Diese Einschaltstrombegrenzung kann ich dann einfach an den Stromanschluss hängen?
Praktisch, schaue ich mir mal an!

Das mit dem FI, gibt es da eine Möglichkeit, das Problem zu umgehen?


Grüße aus dem Schwarzwald
Niklas
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#49
(12.12.2023, 22:41)Bastelbude schrieb: Diese Einschaltstrombegrenzung kann ich dann einfach an den Stromanschluss hängen?
Praktisch, schaue ich mir mal an!
Das mit dem FI, gibt es da eine Möglichkeit, das Problem zu umgehen?

1.) Diese Bausteine werden in das Gerät eingebaut. Früher hatte man das noch nichtso gemacht, weil der Stromkreis z.B. Werkstattstromkreis beispielsweise nur 16A reine Schmelzsicherungen hatte. Diese kommen mit 10x höherem Einschaltstromstoß klar und reagieren nur thermisch durch aufschmelzen des Sicherungsdrahtes bei Überlastung. Leitungsschutzschalter reagieren thermisch sowohl aber auch magnetisch bei sofort hohen Strömen ähnlich wie bei Kurzschlüssen.
2.) Es gibt RCD (FI) die mit nichtsinusförmigen und stark phasenverschobenen Strömen klarkommen. Nur da wird es dann dreistellig teuer. Da muss man in den Datenblättern der Hersteller schauen.

Und sorry, mehr Auskunft kann ich da jetzt nicht geben..... Smiley57
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#50
Danke, das hat mir schon sehr geholfen. Zu dem Netzteil gehört eigentlich ein Patchfeld, unter dem Gerät im Gehäuse. Dort kann man dann auch den Strom anschließen. Dahinter hänge ich dann einfach das ISMET Modul. 

Das mit dem FI lasse ich dann lieber mal.

Danke für deine Hilfe!

Grüße aus dem Schwarzwald
Niklas
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#51
Hallo

FI Schalter,die mit Phasenverschiebungen und Oberwellen klarkommen,sind sogenannte RCD B Typen.Charakteristisch dafür sind oft integrierte Kontrollleuchten.
....Die sind allerdings recht teuer.

Mein Trenntrafo hat mir beim Einschalten regelmäßig den Leitungsschutzschalter ausgelöst. Habe dann einen mit C- Charakteristik eingebaut.Der verarbeitet
den Zehnfachen Nennstrom als Einschaltspitze.Es wurde danach besser,aber manchmal löst er dennoch aus.Ich habe dann ein Einschaltmodul von FSM in den
Trenntrafo integriert. Dann war das Thema durch.

   
Grüße aus dem Rheinland
Roman

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