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Computermuseum ?
#1
Hallo,

gibt es ein offizielles deutsches Computermuseum?

Ich meine damit nicht eine private Sammlung, die als Museum im Internet
dargestellt wird.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#2
so ähnlich gibt in Stuttgart oder umgebung.
EDIT: http://computermuseum.informatik.uni-stuttgart.de/

Kenne ihm über Tek.. Anfangszeit von Computer wird der öfter von Tek Scope begleitet und dient als Wartungsinstrument.

Grüss
Matt
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
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#3
Danke für den link, Matt, der ist mir bei meiner Internetrecherche auch begegnet, ansonsten
habe ich nur "Privatsammlungen" gefunden. Vielleicht kennt jemand noch einen Offiziellen.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#4
Hallo Wilhelm,

das Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn bezeichnet sich selbst als "Mehr als das größte Computermuseum
der Welt" und ist wirklich ausgesprochen empfehlenswert.
http://www.hnf.de/
Da wird die ganze Entwicklung der Informationstechnik seit Erfindung der Schrift präsentiert, natürlich mit Schwerpunkt Computer.

Gruß
Reinhard
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#5
Bis letztes Jahr gab es in Sindelfingen eine umfangreiche Sammlung von Datenverabeitungsanlagen der Fa. IBM welche nun leider geschlossen wurde. Für mich begann die Zeit 1961 mit folg. Modell, welches bis zum Ende der Lochkartenzeit in jedem Rechner Raum irgendwo stand
   
Als die 80spaltige Lochkarte noch der primäre Datenträger war, wurden solche Schieblehren zum Ermitteln der angefertigten Stückzahlen verwendet.    
Franz
eh isch misch uffreg isch mirs lieber egal
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#6
Ein schönes Maschinchen und ein abenteuerliches Meßverfahren, um die Anzahl
der Lochkarten festzustellen. Mit Lochkarten hat mein Arbeitsplatzinhaber vor mir
noch Fehleranalysen ausgewertet. Als ich ca 1970 einstieg (er ging da in Pension),
habe ich noch Kisten mit gestanzten Lochkarten vorgefunden. Mir blieb diese Methode
erspart. Im Labor stand aber noch Jahre danach ein ominöser Schüttelmechanismus,
vermutlich zum separieren der gestanzten Karten und dann hätte vermutlich Dein
Tiefenmeßgerät zum Zählen gedient.

Danke für's Zeigen.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#7
Hallo Wilhelm,
Diese Schieblehren waren weit verbreitet Das Erstellen der Lochkarten ( heute eher Datenerfassung oder -Eingabe genannt ) erfolgte oft im Akkord in zwei Stufen. 1. das Ablochen der Belege, hierbei wurden jede Karte von der Locherin mit einem Fingerstempel gekennzeichnet. 2. Das Prüfen, hier wurden die Beläge mit einem 2. Gerät, was optisch wie ein Locher ausschaute, nochmals abgelocht, wobei jedoch anstelle des Lochstempels ein Prüfstift tetete, ob das erwartete Loch auch vorhanden war. War alles ok, wurde die fertig gestellte Lochkarte mit einer Kerpe gekennzeichnet . Im Fehlerfall wurde die abweichende Spalte gekennzeichnet und die ok Kennzeichnung entfiel. Nur die fehlerfreien Karten wurden der Erstellerin (gekennzeichnet durch den Signierstempel) gut geschrieben. Die Menge mit der Lehre ermittelt. In großen Firmen waren oft bis zu 50 und mehr weibliche Beschäftige damit befaßt, Karten zu erstellen. Das gezeigte Locher, welcher in seiner Konstruktion auf ca 1928-1930 zurückgeht, diente nur dazu, eine defekte Karte eben mal schnell zu erneuern. Die Produktion erfolgte mit Maschinen welche eine Schreibmaschinen ähnliche Tastatur aufwiesen die bis zu 10 Anschläge pro Sekunde erlaubten.
Gruß Franz
eh isch misch uffreg isch mirs lieber egal
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#8
http://www.iser.uni-erlangen.de/
http://zuse-computer-museum.com/ausstellungen/
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#9
Hallo zusammen,

halbwegs passend zur Thematik kann ich das Computerspiele-Museum in Berlin empfehlen. Mir hat es seinerzeit gefallen.

http://www.computerspielemuseum.de
---
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet...Dirk
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#10
Hallo,

das Computerspielemuseum in Berlin habe ich schon mal besucht. Der Schwerpunkt ist weniger Computer, sondern mehr Spiele.

Wenn man dann in Berlin ist, schaut man noch im Technikmuseum am Gleisdreick in der Abteilung Computer vorbei, die eine tolle Ausstellung mit mechanischen und röhren-bestückten Rechnern enthält. Auch die Radioausstellung ist sehenswert.

...und dann ist noch das Deutsche Museum in München, die auch eine Computerabteilung enthält.
Viele Grüße

Franz Bernhard

... und die Radios laufen nicht weg!

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#11
Wink 
Hallo zusammen,

wer sich für alte Computer interessiert und wer es nicht zu weit von Berlin hat, dem kann ich einen Besuch des jährlich stattfindenden Vintage Computing Festivals in Berlin empfehlen. Es findet in diesem Jahr zum zweiten Mal in Räumen des Technikmuseums Berlin statt: VCFB 2018 (zuvor war es in Räumen der Humboldt-Universität nahe der Museumsinsel)

Ich bin selbst mit einem Freund mit einem Stand dabei (schon seit etwa 5 Jahren jedesmal) und präsentiere 8-Bit-Rechner ZX Spectrum (Z80-CPU) und andere Computer der Firma Sinclair vom Anfang der 80-er Jahre mit etlichen modernen Erweiterungen (Speicherkarten, Netzwerkinterface usw..
Beim Namen wird Wert gelegt auf die Verlaufsform bei Computing, womit der Organisator Stefan Höltgen von der Humboldt-Uni meint, es sind in erster Linie Geräte funktionsfähig auszustellen und so ,daß die Besucher sich daran probieren dürfen (in gewissen Grenzen). Es macht sehr viel Spaß, man sieht z.T. sehr alte auch exotische Technik, Nachbauten historischer Rechner auch mechanische und sehr viele nette Gesprächspartner.

Achso: Der Eintritt ist umsonst und es gibt eine Bastelecke für Kinder / Enkel, wo meist kleine blinkende Schaltungen oder Mini-"Roboter" für wenig Geld gebastelt werden können.








Gruß Ingo.
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#12
Hallo zusammen,

mein Tipp ist das Computermuseum Visselhövede.

http://www.computermuseum-visselhoevede.de

Dort existiert auch ein Fotomuseum mit einem analogen Fernsehstudio.

http://foto-film-werkstatt.de


Wirklich sehr sehenswert.
Ich war schon oft da, alte Computer Komponenten sind immer gefragt.
Allerdings ist im Großrechner und Middelware Bereich die Sammelkapazität erreicht.

MfG
Hardy Miersch
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