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0V3 Audion mit Sov. Bleistift Röhren
#1
Guten Morgen,

Ich habe mir mal einen Bausatz zugelegt.
der ist jetzt beinahe Fertig, was fehlt ist die Spule, die Wickeldaten habe ich.
wenn ich jetzt einen Anderen Bereich hören will muss ich sie um 20% kleiner machen.
Was heist das?
kann mir jemand sagen wie das gemeint ist?..


mfg Atze.
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#2
Solche %- Angaben sind höchst irreführend, weil meist nicht zu erkennen ist, was gemeint ist: Die Induktivität oder die Windungszahl?
Am besten und unkompliziertesten ist es, die benötigte Induktivität für den gewünschten Bereich mit der Schwingkreisgleichung (siehe Wikipedia) auszurechnen. Der Drehko ist ja vorhanden und bekannt. Für die untere gewünschte Frequenz dessen maximale Kapazität einsetzen, dadurch ergibt sich die Induktivität. Die maximale empfangbare Frequenz ergibt sich mit der ausgerechneten Induktivität und der minimalsten Kapazität des Drehkos.
Wenn die Induktivität dann bekannt ist, kannst Du die Windungszahl z.B. mit dem Shareware- Programm "Mini- Ringkern- Rechner 1.2" entsprechend des vorhandenen Wickelkörpers, aber auch für Luftspulen, ausrechnen lassen.
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#3
Hallo Atze

Welcher Bausatz ist es denn, evtl. dieser hier?
   

20% kleiner bedeutet, das du alle Wickeldaten um 20% verkleinern musst.
Also angenommen die Schwingkreisspule hat 100 Windungen, da sind 20% weniger dann 80 Windungen.
Rockoppellspule angenommen 12 Windungen, 20% weniger sind 10 Windungen.

Taschenrechner haste?

[Edit]
Oh, Scotty war schneller und ausführlicher. Smile
Falls du wirklich den obigen Bausatz hast, bezieht sich der Verkäufer auf die Windungszahl, dies Spulenkörper ist ja mitgeliefert.


Viele Grüße,

Axel
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause?
...Na mit einem Fjord Siesta!
 Wink
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#4
Moin Scotty, Moin AXEL,

ja , ja allerdings Jain!

erstmal danke für die Techniche info,Scotty,
ja Axel die Platine gehört zu meinem Radio Projekt, und nein ich habe mir die Teile aus der Wuselkiste u. von Reichel kommen lassen.
Habe es als Übung angesehen die Richtigen Teile Ordern usw....

Ich habe bei der Suche Gestern. einen Artikel darüber gefunden.. wo einer meinte das das Radio
nur für kopfhörer ausgelegt sei und man eine Vorstufe einbauen sollte.

in meinem Plan steht aber für kopfhörer und Laustsprecher...?
das gelte dann auch für SSB..

Ich habe HF Litze für die Spule eingeplant ist das die Richtige Wahl?

Mercy und Danke für die Infos

wünsche allen ein Schönes Wochenende

ATZE
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#5
Atze,
die Entscheidung für Litze ist erst mal goldrichtig! Schau mal nach, welche Anfangs- und Endkapazität der Drehko hat. "Normale" Drehkos haben meist 500pF und lassen sich bis ca. 20pF runterregeln.
Nun zur Spule:
- Welchen Bereich willst Du empfangen? Bitte Anfangs- und Endfrequenz mitteilen.
- Wie soll die Spule aussehen? Luftspule oder Spulenkörper mit Kern?
Wenn Du das alles rausbekommen hast, kann ich Dir, wenn du willst, die konkreten Spulendaten ausrechnen.
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#6
Guten Morgen Scotty,

Hm.... Frequenzband... das Radio soll ja MW , KW ,SSB können.
mir schwebt KW u. SSB vor.

MW hört mann kaum noch, das einzige wäre KW und SSB.
vobei bei SSB und Lautsprecher eine vorstufe von Nöten wäre ,eine Endstufe mit Verstärker
wäre da auch nicht Schlecht.

Könnte mann mit den Röhren kompl. hin bekommen gibt ja genügend Pläne im Netz.

zum kondensator weis ich nur meiner ist von Oppermann irgend was mit 2*360
nun zur Spule.....

was wäre besser? luftspule oder Ferrit? hätte ich beides da..
Müssen alle 3 Wicklungen auf ein Rohr? oder gehen nicht auch 3 kleine Spulen?

schönen Sontag.
Atze
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#7
Hallo Atze,
Du schreibst: "...Hm.... Frequenzband... das Radio soll ja MW , KW ,SSB können, mir schwebt KW u. SSB vor..."
Hm, KW und SSB, was stellst Du Dir darunter vor???Huh
Zuerst einmal ist SSB kein Frequenzband, es wird auch auf KW gesendet und ist lediglich gegenüber der reinen AM- Modulation (Betriebsart A3) eine andere AM- Modulationsart, nämlich " Single Side Band" Einseitenbandbetrieb. Dabei wird eines der bei AM entstehenden Frequenzseitenbänder, sowie der Träger unterdrückt. Mit Audions ist es relativ leicht, durch den Einsatz der RÜckkopplung den Träger, der für die Demodulation unbedingt notwendig ist, wieder zu regenerieren.
Nun zum Frequenzbereich. KW ist "unendlich" groß. Sie geht von 1,8MHz bis 30MHz. Alles auf einen Ritt zu empfangen, ist, auch wegen der Abstimmung, fast unmöglich. Du solltest Dich auf den Empfang der Rundfunkbänder, wie z.B. dem 49m-, 41m-, 31m- und 25m- Band beschränken. Oder, wenn Du mehr die Funkamateure hören willst, 160m, 80m, 40m, 20m und 10m.
Nun zur Konstruktion der Spulen. Üblicherweise sind es für KW Luftspulen. Alle Wicklungen, wie Antennenwicklung, Kreiswicklung und auch die Rückkopplung sollten magnetisch gekoppelt sein, also auf einem Träger, z.B. Elektroinstallationsrohr, als einlagige Zylinderspulen aufgebracht werden.
Viele Grüße

Wolfram

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#8
Wünsche einen guten Morgen Scoty,

Hm trift sich irgendwie gut, habe mir zum Test 2 der Platinen Besorgt mein Bekannter
wollte mehr Radio und Amateurfunk und mich Reitzt mehr Funk...

Bauen wir also 2 Verschiedene!
einen Rest Teile habe ich noch zwecks etwahiger Anstender rep. könnte also noch ein Drittes bauen.
oder eine 2 Spule Schaltbar machen.

Schönen Sontag

Atze
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#9
Hallo Atze,

Meine Erfahrungen mit diesem Bausatz/Platine.
So dolle ist die Empfangseistung nicht, starke Rundfunksender auf Kurzwelle kommen an 15 Meter Draht ganz gut rein, aber ob es für Amateurfunk reicht? Da braucht es wohl eine gute Antenne.
Lautsprecherbetieb ist bedingt möglich, in einem ruhigen Raum recht gut hörbar. Aber eben nur die stärksten Sender.

Etwa 65 Volt Betriebsspannung dürfen es gerne sein. Bei weniger leidet die Empfangsleistung, bei mehr ist die Rückkopplung nicht in den Griff zu kriegen.

Anbei noch ein Bild, wie die Spulen laut Anleitung gewickelt werden sollen:
   

Jeweils von links nach rechts: Ankopplung, Schwingkreis, Rückkopplung.
Ich hatte mir damals gleich ein paar Verschiedene gemacht, da kann man schön experimentieren.

Noch ein kleiner Tip, bei Pollin gibt es den FM-Tuner von RFT: Klick!
Der Tuner lässt sich mit bissel Gewalt mit einem Schraubendreher/Zange runterhebeln und man hat einen billigen Dreko. Am besten gleich zwei bestellen und einen komplett liegenlassen, man weiß ja nie, ob man nochmal irgendwas mit UKW machen möchte...Smile


Viele Grüße,

Axel
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#10
Tag Axel,

ja die Dinger habe ich schon allerdings von oppermann 3 zum preis von 2.

Wie sieht es den mit nem Verstärker und einer Vorstufe dazu aus?

einen hätte ich...

V:
   
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#11
Die von Dir gezeigte Verstärkerstufe ist eine Breitbandstufe, bei der aus der Pentode durch Zusammenschalten von zwei Gittern mit der Anode eine Triode gemacht wurde. Wo willst Du die denn in Deinen Empfänger einfügen? Als NF- Vorstufe dürfte sie funktionieren, als HF- Stufe vor dem Audion müßte sie anders dimensioniert werden. Da würde ich die Röhre auch wieder als Pentode schalten, damit die Verstärkung höher wird.
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#12
Hallo Atze,

Zur Frage mit deinem Verstärker:

Wenn du mit deiner Platine Lautsprecherempfang möchtest, nützt es dir nichts eine Vorstufe vor den Empfänger zu setzen.

Die 1SH24B (für die deine Platine ja vorgesehen ist) schafft es als Endröhre (ca. 1 mA max. Anodenstrom) nicht, einen Lautsprecher ausreichend zu "befeuern".
Da muss schon was dickeres her. Entweder setzt du also eine weitere Stufe z.B. mit einer 1SH29B (5,3 mA max. Anodenstrom), oder einer 1P24B (17 mA max. Anodenstrom) als zusätzlich Endstufe hintendran, dann brauchst du aber auch einen passenden Ausgangsübertrager. Oder du klemmst gleich einen anderen NF-Verstärker an deine Platine, z.B. Aktivboxen vom Computer oder ein Kofferradio.


Viele Grüße,

Axel
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#13
Guten Morgen und einen Gutes neues Jahr,

hatte Zeit und Gewerkelt, und weiter gemacht, lag um nu geht es wieder...

anbei meine Berichtigung zur 1SH24B nu dürfte es stimmen.
Woe weit Verstärken die eigentlich was ist da mit diesen Mittel drinn?

die Platine soll in ein Holzgehäuse reingebaut Werden.

   
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#14
Moin moin und Frohes Neues...

eine 1SH29b allein im SE-Betrieb ist allerdings auch recht schwachbrüstig. Aus diesem Grund habe ich bei einem Selbstbaugerät einer Gegentaktendstufe mit zwei dieser Röhren den Vorzug gegeben. Einziger Wermutstropfen: Die Herstellung der erforderlichen Gegentakttreiber- und Ausgangsübertrager ist eine Heidenarbeit und erfordert viel Geduld. Dafür "brüllt" die Kiste aber ganz mächtig und die Endstufe zieht durch die Arbeitspunkteinstellung "B" nur knappe 2mA Ruhestrom.
   
Hier einmal der Ur-Schaltplan des Empfängers. Die zweite ZF-Röhre dient hier gleichzeitig auch als NF-Vorstufe (sog. Reflexschaltung).

(Hinweis: Dies ist die noch nicht editierte, fehlerbereinigte Fassung, was jedoch für den NF-Teil unerheblich ist)
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#15
Hallo Herby und auch frohes Neues!

Hmmm, eine Reflexschaltung, das ist aber nichts für Newbies... Wink
Hätte man den Treibertransformator nicht als Spartrafo ausführen können? Ich habe einen SBR 636A seit Jahren hier rumstehen, da ist es so gemacht. Und bei den direkt geheizten Röhren eine halbautomatische Gittervorspannungserzeugung statt den beiden Lithium?

Gruß,
Eric
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#16
Hallo,.Axel.

Ja ja die newbies...machen nur Stress....
dein Vorschlag mit einer 1sh24b als Entstufe interessiert mich, haste da einen Vorschlag?
einen Lautsprecher mit Verstärker ist nicht so meine Sache, wenn schon Röhre dann alles in Röhre.
Bleibt nur noch, welcher Übertrager und woher Bekommen?

HG Atze1967
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#17
(02.01.2016, 13:54)tcfkat schrieb: Hallo Herby und auch frohes Neues!

Hmmm, eine Reflexschaltung, das ist aber nichts für Newbies... Wink
Hätte man den Treibertransformator nicht als Spartrafo ausführen können? Ich habe einen SBR 636A seit Jahren hier rumstehen, da ist es so gemacht. Und bei den direkt geheizten Röhren eine halbautomatische Gittervorspannungserzeugung statt den beiden Lithium?

Gruß,
Eric

Moin Eric,

nun, man hätte so Einiges natürlich noch anders machen können - hätte! Allerdings steckte mir damals ein wenig die Zeit im Nacken. Das Dingelchen sollte für einen kleinen Wettbewerb fertig werden. Während der Entwicklungsphase musste ich dann auch noch einige herbe Rückschläge hinnehmen, die das Projekt noch weiter zeitlich ins Hintertreffen geraten ließen. Ehrlich gesagt, war ich froh, als ich "den Deckel zumachen" konnte und das Radio so funktionierte, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war geschafft, mit nur 5 Subminiaturröhren durch kleine Schaltungstricks einen sparsamen, sehr kompakten MW-Super mit hoher Empfangsempfindlichkeit und Trennschärfe zu realisieren - das war nämlich das Ziel. Immerhin habe ich noch nachträglich ein Minidrehspulinstrument als "Magisches-Auge-Ersatz" für die Abstimmanzeige nachgerüstet (nicht im hier gezeigten Plan eingezeichnet), sowie eine Ladebuchse für die inzwischen an Bord gekommenen Akkus (1,2V NiCd-Heizakku und 60V NiMH-Anodenakku) und ein Kopfhöreranschluss. Danach war das Projekt für mich endgültig abgeschlossen.
   
Seit mittlerweile fast 6 Jahren ist mein "Kleine Süsser" - so sein Taufname - beinahe täglich im Einsatz. Leider jetzt nur noch abends und nachts, wenn Fernempfang möglich ist, tagsüber hin und wieder mit dem Signal meines SSTran AMT3000.

Aber gut - das war jetzt schon ein wenig OT.
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#18
Hallo Atze,

(02.01.2016, 14:43)Atze1967 schrieb: dein Vorschlag mit einer 1sh24b als Entstufe interessiert mich, haste da einen Vorschlag?
Ich habe keinen Vorschlag mit 1sh24b in der Endstufe gemacht, ich schrieb, die ist zu schwach für "lauten" Lautsprecherbetrieb. Wink
Ich schrieb, eine 1sh29b oder 1p24b sollte es schon sein.
Gegentakt wie bei Herby ist natürlich noch eleganter. Smiley32

(02.01.2016, 14:43)Atze1967 schrieb: Bleibt nur noch, welcher Übertrager und woher Bekommen?
Tja, wenn's optimal angepasst sein soll, hilft nur Messen des Anodenstromes.
Hängt auch alles von der Betriebspannung ab.


Viele Grüße,

Axel
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 Wink
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#19
So funktioniert das bei mir schon mehrfach
   
Man kann damit natürlich keine Säle beschallen, aber immerhin für den
bastlerischen Hausgebrauch langt es,
so auch in diesem einfachen MW Super derfür mich sozusagen als meine Antwort auf Herbert´ s genialem Reflexempfänger entstand.    

Franz
eh isch misch uffreg isch mirs lieber egal
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#20
Hallo Franz,

Ist ja toll, fast wie bei meinem Kleinen hier:
   

   

Soweit ich mich erinnern kann, waren es bei mir um die 8 mA Anodenstrom mit einem ELA-Übertrager vom blauen C. Das sollte eine 1sh29b auch hinkriegen.
Eigentlich soll die 2sh27l laut Datenblatt nur 2 mA und die 1sh29b um die 5 mA, Anodenstrom, aber es sind ja russische Röhren. Wink
Mit einem größeren Lautsprecher istmit dem Kleinen auch schon gute Zimmerlautstärke erreichbar. An einer großen Lautsprecherbox gibt es gar nicht mal so schlechten Bass, zumindesten ein bischen... Smiley53


Viele Grüße,

Axel
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