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Nachbau des Hochleistungs-Detektorempfängers mit drei Spulen
#1
Wie angekündigt versuche ich den Nachbau des von Jean erwähnten „Drei Spulen Detektors“.
Habe mal die erste Spule auf ein 50mm Abwasserrohr realisiert. Das Rohr mit Papier und Holzleim beschichtet und anschliessend mehrmals mit Schellack lackiert.
Auch 2 Endkappen für die Spule angefertigt.

   

Nun lasse ich den Lack mal ein par Tage trocknen um anschliessend die darüberliegenden Spulen anzufertigen.

Habe das Rohr in der grossen Bastelkiste gefunden und nicht am Küchenablauf entfernt! Wink
Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Rolf
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#2
Hallo Rolf!

Schön, dass Du dich daran versuchst! Ich bin auf Ergebnisse gespannt.

Meinst Du nicht vielleicht auch, dass das mit dem Holzleim und Schellack ein wenig an der Spulengüte kratzt? Ein Rohr aus Polystyrol sollte da besser sein...
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#3
(03.12.2013, 20:44)MIRAG schrieb: Hallo Rolf!

Schön, dass Du dich daran versuchst! Ich bin auf Ergebnisse gespannt.

Meinst Du nicht vielleicht auch, dass das mit dem Holzleim und Schellack ein wenig an der Spulengüte kratzt? Ein Rohr aus Polystyrol sollte da besser sein...

Was sollen Papier, Leim und Schellack denn groß an der Spule ändern?
Ich find das persönlich optisch sehr gelungen, hätte vielleicht versucht, die Spulen in den feuchten Schellack zu wickeln zwecks Fixierung. Aber ich bin auch nicht der Welt größter Spulenbauer Wink
Irgendwann bau ich auch so ein Ding!
Gruß,
Uli
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#4
Bei Detektoren gilt es doch immer, das Meiste was geht herauszukitzeln. Bei Wumpus wurde mir empfohlen, die Spulen auf Acrylglas-, Polystyrol o.ä. zu wickeln. Bei Hochleistungsgeräten werden auch eher Keramikkörper als Pertinaxkörper verwendet. Lies Dir mal bei Rainer die Abhandlung zu den Spulen im Detektor durch -> http://www.welt-der-alten-radios.de/dete...s-203.html

Ich habe auch irgendwo gelesen, dass man guten Spulenkleber erhält, wenn man Styropor in einem geeigneten Lösungsmittel auflöst...
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#5
Hallo,
mein Onkel, Rundfunktechniker und später Ing hat immer gesagt, Spulen sind Kompromisse; am besten wäre Luft, aber wie soll man Luftspulen so bauen, dass sie so dicht in- und aufeinander passen, wie es bei dem Schiebe-Detektor nötig wäre.
Ich drücke lieber ein Auge zu bei der Spulenbauart und mache dafür die Antenne länger oder die Erde erdiger.
Grüsse,
Jean
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#6
(03.12.2013, 22:36)Jean_Berlin schrieb: Ich .. .. mache dafür die Antenne länger oder die Erde erdiger.
Grüsse, Jean

*prust
Jean lässt immer wieder Dinger fliegen Big Grin

(03.12.2013, 21:26)MIRAG schrieb: Lies Dir mal bei Rainer die Abhandlung zu den Spulen im Detektor durch

Hab ich - liest sich ein bisschen ähnlich wie mancher "Hifi-Voodoo".
Allerdings muß ich zugeben, daß ich diesbezüglich so RICHTIG viel Ahnung nicht habe. Macht das erfahrungsgemäß (deutlich) spürbar viel Unterschied?
Gruß,
Uli
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#7
Ich bin sehr auf das Endergebnis gespannt.
Kann man hier noch mal den kompletten Bauplan einfügen, damit der Zusammenhang erkenntlich ist?
Immer guten Empfang und viele Grüße - Uwe
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#8
(03.12.2013, 21:09)Uli schrieb: Was sollen Papier, Leim und Schellack denn groß an der Spule ändern?

Da gibt es in Formel für die Induktivität neben dem Episolon Null noch das Epsilon R, das den Einfluss von Papier, Leim und Schelllack darstellt.
Viele Grüße

Franz Bernhard

... und die Radios laufen nicht weg!

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#9
Danke Franz Bernhard.
Meine letzte Frage bezog sich ja auf "merkt man das denn wirklich"?
Natürlich kann ich mir vorstellen, daß man viele solcher "kleinen Dinge" in der Summe irgendwann bemerkt.
Und daß man's so gut wie irgend möglich bauen will ist auch klar, wobei für mich bei "so gut wie möglich" aber auch die Optik eine Rolle spielt und ich immer versuchen würde, einen Kompromiss zu finden zwischen "Spitzentechnik aber WAF=0" und "Designerstück, leider ohne Empfang".
Gruß,
Uli
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#10
Da kann ich nur Sagen, Kleinvieh macht och mist... Wink
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#11
Erdiger ? Mhm? Meine Frau gießt die Erde der Blumen immer, eventuell hilft das ja hier auch! Smiley43
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#12
Hallo
Danke für Eure Beiträge.
Bin bei unseren Enkeln zu Besuch und habe keinen Zugang zu meinem Bastel-PC.
Melde mich am Freitag.
Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Rolf
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#13
Hallo
Dieser Beitrag hat einige Diskussionen ausgelöst.

Nun zuerst entschuldige ich mich, dass ich so überstürzt in das Projekt eingestiegen bin.

Auf den Gedanken den Hochleistungs-Detektorempfängers mit drei Spulen zu bauen brachten mich die Beiträge von Jean und Mark in der Vorstellung des Little Giant.

Nun also von Beginn an.
Der Schaltplan:

   

Hier die Anordnung der 3 Spulen.
Spulen 2 + 3 sind verschiebbar über der Spule 1.

   

Der Spulenkörper welcher ich eingangs beschrieben habe ist nun gut ausgetrocknet, so dass ich den Draht für die Wicklung A mit 126 Windungen anbringen und mit Lack fixieren kann.
Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Rolf
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#14
Hallo,

darf man ganz vorsichtig fragen, wie es um den Detektor steht?
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#15
Hallo Mark
Habe das Gerät vor den Feiertagen noch provisorisch mit Krokodilkammern zusammengeschaltet. Leider hat es nicht funktioniert. Muss wohl an den Verbindungen liegen. Über die Feiertage war so viel los, dass ich nicht zum Basteln gekommen bin. Werde mich in den nächsten Tagen daran machen das in Ordnung zu bringen.

   
Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Rolf
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#16
Gute Arbeit Rolf,hoffentlich ist der Sonnensturm am Donnerstag den 09.01.14 nicht verantwortlich. Aber in den Abendstunden müsste es doch gut gehen.?
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#17
Jo, sehr schön! Gefällt mir Smile
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#18
Hallo Rolf,

evtl. ist der Wicklungssinn einer Spule verkehrt herum? Ich hatte bei meinem schlampigen Bastelaufbau die verschiebbaren Spulen sehr eng um die stehende gewickelt, indem ich um die Stehende eine Lage Papier gelegt habe, darauf dann mit ein paar Lagen Papier die "Spulenkörper" für die Verschiebbaren gewickelt und nur am Ende verklebt habe. Dann habe ich die Spulenkörper-Papierrollen heruntergenommen, mit Schellack getränkt, nach dem Trocknen bewickelt und dann, unter Weglassen der erstgenannten Papierlage, wieder auf die stehende Spule aufgeschoben. Die saßen so stramm wie ein Achschenkelbolzen, ich habe sogar etwas Fett aufgerieben, damit die Spulen besser gleiten.
Ich weiss nicht, ob es nötig war, aber ich habe alles mit HF-Litze gewickelt, weil ich noch eine Rolle hatte.

Viele Grüsse,
Jean
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#19
Jean,
der Wickelsinn ist hier nicht von Bedeutung. Der wird nur bei rückgekoppelten Empfängern, wie einem Rückkopplungsaudion, interessant!
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#20
Hallo Wolfram,

alles klar, dann habe ich das mit einer anderen Bastelschaltung verwechelt, wo auf den Wicklungssinn besonders hingewiesen wurde.

Macht denn die HF-Litze einen theoretischen/praktischen Unterschied zum CuL?

Viele Grüsse,
Jean
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