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OWIN 39 W
#1
Hallo Freunde,

ein weiteres Radio, das der Alexander2 neulich auf dem Weg zu mir abgeholt hat, war ein OWIN 39W. Er bat mich zunächst, es für ihn so zum hinstellen aufzubereiten.

Nach eingehendem Prüfen hatte ich dem Alexander ein Angebot gemacht. Laß mir das Radio und Du bekommst von mir etwas anderes für ein Radio, das wir dann zu späterer Zeit vorstellen werden. So etwas kann nur ein persönliches Projekt mit vielen Arbeitsstunden werden.

Nun stand der OWIN Wochenlang in der Garage, fast hätte ich ihn vergessen.

Selbst ich hatte meine Zweifel machst Du das für dich, oder nimmt man es als Teileträger. Rein Äußerlich könnte man sagen, naja, ein Radio, das halt jenseits der 80 Jahre ist.

   



Bei näherem hinsehen kommen halt besagte Zweifel. Das Gehäuse könnte als Totalschaden durchgehen. Der Holzwurm hat komischerweise in den beiden Seitenteilen gewütet und dort Schaden angerichtet. Oft schaute ich mir die rechte Seite an, dort blättert die Holzfarbe ab. Da wurde schon mal ein Seitenteil ersetzt. Das ist auch gut ausgeführt. Die Seite muß nur furniert werden.

   



Die andere Seite ist vom Wurmfraß völlig marode. Wenn man daran klopft merkte man, dass die Seite butterweich ist. Also, Holzmehl gelagert in 2 Furnierplatten.

   



Den Beweis erbringt die Rundpfeile. Man kann sie wie durch Papier stechen. Also, diese Seitenwand muß unbedingt ersetzt werden.

   



Ein Blick auf das ausgebaute Chassis bringt auch Ernüchterung. Das Chassis ist durchgängig rostig. Aber die Bauteile, wie Luftspule, Drehko, selbst der Netztrafo sind noch intakt.

   

   





Ein Blick unter das Chassis.... und man wundert sich. Kein Rost.

   



So ging ich mit dem Gehäuse an die Mülltonne und klopfte die linke Seitenwand heraus. Wirklich nur Holzmehl.

   



Das dumme nur, die untere Rundung war auch völlig zerfressen und mit weg. Jetzt ist in solchen Sachen immer guter Rat teuer. Diese Rundleisten gibt es im Baumarkt. Aber die haben meist andere Rundungen. Wir müssen ja die Rundung identisch mit der Frontplatte bekommen.

Auch hier nahte Hilfe. Ich hebe jedes interessante Holzbrett von Radiogehäuse usw. auf. Hier war es ein Unterteil von irgendeinem Schrottradio. Die runde Leiste paßt genau mit der Frontplatte überein.

   

   



Also habe ich die Rundleiste mit der Säge abgetrennt und sauber auf die abgetrennte, wurmstichige Rundleiste geleimt. Hier leistet Ponal beste Dienste! Leider befand sich in der neuen Leiste eine schmale Kehle. Hier habe ich eine kleine Leiste eingeleimt. Insgesamt sieht das Konstrukt doch sehr vielversprechend aus.

   

 Ich werde nun ein passendes Seitenbrett einleimen. Auch hier muß man aufpassen, dass das Furnier mit den Rundleisten abschließt. Aber davon dann mehr.

Aus diesem schönen Brett fertige ich das neue Seitenteil

   



Tja, nun ist das Radio aus seinem Dornröschenschlaf, der wohl schon sehr lange dauerte, langsam erweckt worden.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#2
Ohweh...
Gruß,
Uli
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#3
Oh-ha,
jetzt bin ich mal gespannt, wie Du das Teil wieder
hinbekommen willst...
Gruß
Rolf
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#4
Hallo Andreas  Smile

Du bist wirklich ein Ass  Thumbs_up

Boah, das Bild mit der Feile durch die Seitenwand ist ja echt schwer beeindruckend für mich!!!!
Andererseits zeigt es natürlich mit Nachdruck genau, was Du meinst.

Hab vielen Dank für den schönen Bericht, und Klasse, daß Du auch so gut an's Photographieren
gedacht hast, das freut mich sehr, und da bin ich bestimmt nicht der einzige.

Bin schon auf die Fortsetzung Deines Berichts gespannt.

Bis bald mal wieder, von Peter
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
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#5
(06.09.2016, 22:38)Peter-MV schrieb: Boah, das Bild mit der Feile durch die Seitenwand ist ja echt schwer beeindruckend für mich!!!!
Andererseits zeigt es natürlich mit Nachdruck genau, was Du meinst.

Naja, mit ein klein bisschen Schwung schafft man das auch bei fabrikneuen oder "NOS" Radios - so Feilen sind ziemlich hart. Ein besseres Beispiel wäre es gewesen, z.B. einen Schwamm durch die Seitenwand zu drücken Wink
Gruß,
Uli
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#6
Hallo,
den "Feilentest" sollten man für DAB- und Internet-Radios einführen, wie den Elchtest bei Autos. Habe das eben mal bei einem defekten Flachfernseher (ohne Wurmstiche) von vorne(Display) nach hinten(Plastik) probiert, Feile ging sauber durch.
Gruesse,
Jean
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#7
Hallo Freunde,

die letzten tage habe ich mich nun mal eingehender mit der Gehäuserestauration des OWIN befaßt. Mir schwebte von, auf die bereits erneuerte Seitenwand Furnier zu bringen. Das gelang auch. Trotzdem mußte ich die Rundungen noch etwas anpassen. Da der Vorbesitzer die Platte  ohne vorherige Furnierung eingepaßt hatte, schloß das Furnier nicht mit den Kanten ab. Die Rundungen standen minimal über. Auch mußten Leimreste entfernt werden, durch diese hätte sich das Furnier an den Kanten gewölbt.

Die von mir ersetzte Seite wurde vorher furniert und die Kanten sauber beschliffen. Paßte sofort. Natürlich mußten hier die häßlichen Wurmlöcher der Rundungen ausgebessert werden. Auch, wenn man ehrlich ist, an den Ansatzstellen der neuen Seitenteile wurde etwas gespachtelt.

Das würde man gewöhnlich sehen. Hier gibt es einen Trick: etwas hellere Spachtelmasse mit Mixol einfärben. Schaut mal richtig hin, man sieht nichts. Was mich etwas geärgert hat ist, dass die rechte Seitenwand einige kleinere Flecken hat. Entweder hat das am Furnier gelegen, oder es ist noch etwas Knochenleim am Furnier von außen haften geblieben.

Diese Lackierung sollte eine Probelackierung werden. Da aber, die Angleichung der beiden Seitenteile farblich so gut geklappt hat. Ebenso die Einfärbung der oberen, ehemals verwurmten Rundungen, lasse ich das so. Mit den kleinen weißen Flecken auf der rechten Seite kann ich leben. Die Kamera zeigt derartige Sünden sofort. Wenn man die Stellen nicht kennt, dann fallen die nicht auf.

Von hinten muß ich noch 2 Leisten an die Seitenwände anbringen. Unten am Sockel muß noch etwas gespachtelt werden.

Kein taufrisches Gehäuse mehr, aber nach 83 Jahren hat solch ein Gehäuse nun mal seine Schäden. Man muß es von der Seite sehen, dass das Radio sonst als Teileträger gedient hätte. Der Laie hätte es vielleicht sogar entsorgt.

Tja, laßt Bilder sprechen. Weitere Berichte hierzu folgen.

   

   

   

   
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#8
Respekt,Andreas Thumbs_up

Ich staune wirklich über Deine Geduld & Beharrlichkeit. Und natürlich Deine Erfahrungen & das Know~How.
Woanders als bei Dir wäre das Gehäuse wohl hinüber gewesen. Aber Du hast es gerettet.

Und richtig gut sieht es aus Smiley53

Beste Grüße aus MV, von Peter
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
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#9
Beeindruckende Arbeit  Smiley20

Bei den derzeitigen Themperaturen solche Holzarbeiten zu machen, ist kein Vergnügen! Ich habe für derartige Arbeiten momentan nur den Dachboden. Und den meide ich! Höchstens Abends nach guten lüften, ist dort der Aufenthalt angenehm.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#10
Hallo Freunde,

nein, ich habe nicht die Bilder verwechselt so hat der Owin diese Woche wirklich wieder ausgesehen. Was ist passiert.

Beim beizen des Gehäuses fielen mir 2 Faktoren negativ auf. Mir gefiel 1. nicht, dass auf der rechten Seitenwand irgendwelche hellen Flecken vorhanden waren. Dann wunderte ich mich 2.  über die Rundleiste unten links. Ihr erinnert euch, diese Seitenwand wurde von meinem Vorgänger ersetzt. Beim Beizvorgang wollte diese "Holzleiste" einfach keine Beize annehmen.

Bei größeren Gehäusearbeiten beize und lackiere ich "Probe". D. h. es ist nicht gesagt, dass alles noch einmal vom Gehäuse herunter muss. Hier zb- wie gesagt reizten mich hauptsächlich die helleren Flecken. Das wollte ich gerne weg haben.

Dann sagte ich mir, die besagte Rundleiste beschleifst Du noch etwas, damit sie aufnahmefähiger wird.

Dazu mußte ich natürlich noch einmal die komplette Schellack-Politur entfernen.

Ich vermute, dass auf der rechten Gehäuseseite noch etwas Knochenleim auf dem Furnier durchschimmerte. Diese entfernt man mit einem nassen Tuch und dem Bügeleisen.

Kopfzerbrechen machte mir weiter die Rundleiste. Sie wurde nicht rauer. Oje, wenn man sich auf andere verläßt. Hat doch der Schlumbum vor mir eine Baumarktleiste in Presspappe mit Dekorfolie überzogen dort verbaut. Ich habe das wirklich als helles Echtholz gesehen. Beim Schleifen blätterte nach und nach die Dekorfolie ab.

   

 Nun hoffte ich, jetzt auch Holz zu stoßen. Fehlanzeige! minderwertige Preßpappe. Es gab nichts zu retten. Von meiner Holzrundleiste hatte ich noch etwas also - na seht selber.

Ich hatte das Gehäuse schon in der Hand und wollte es .... ja endlich entsorgen.

Trotzdem habe ich die Seitenwand mit meinem dicken Holzhammer noch einmal heraus gehauen.

   

 Neue Leiste dran und das Gehäuse sieht jetzt besser aus, als vor der Probelackierung.

Bilder vom jetzigen Rohzustand folgen nachher. Morgen dann zusammen mit dem Gehäuse vom Dietmar (DiRu) die Probelackierung.

Wer richtig geschaut hat, wird bemerkt haben, dass die Seitenteile einen leichten Rotschimmer haben. Da kam etwas Mahagoni mit ins Spiel. Diese Beize hatte ich mir letztes Jahr für meinen Lumophon, den mit der Dietmar aus Siegen gerichtet hatte, gemischt. Auch das wird jetzt beseitigt sein. Na, drückt mir mal die Daumen.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#11
Klar drücke ich dir die Daumen. Das ist richtig ärgerlich, wenn man soweit gekommen ist und dann das...
Nö Du doch nicht und entsorgen, bei mir wäre es schon etwas anderes.
Ja den Rotschimmer sieht man ganz schön. Wobei Mahagoni ist nicht gleich Mahagoni. Da muss man vorher immer Probieren wie die Farbe dann nach dem Trocknen aussieht.

Habe heute auch wieder ein Stück an meinem Mende geleimt. Jeden Tag eine andere Seite Smile
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#12
Hallo Freunde,

@ Frank. Ja, mein Lieber, da ist immer probieren angesagt. Entweder ist es zu dunkel oder zu hell.

Aber schaut mal auf mein Owin-Gehäuse. Die Seitenwand ist wieder drinnen. Die Holzleiste läßt sich beizen. kein Rotschimmer. Weitere Bilder gibt es morgen. So viel sei verraten: Es ist im Prinzip nicht zu sehen, dass das Gehäuse 2 neue Seitenwände bekommen hat. Wenn dann das Chassis noch schön entrostet ist, hier hilft mir wieder mal der Detlef, dann ergibt das ein sehr schönes, kleines Radio.

   
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#13
Hallo Freunde,

weiter geht es mit der Restaurierung des OWIN 39 Chassis. Der Detlef hatte ja das Chassis von Grund auf entrostet, versiegelt und schön mit silber lackiert. Nun sollte das Chassis wieder komplettiert werden. Da sich unter dem Chassis eh nicht viele Bauteile befanden, wurden verbrannte Widerstände und die Netzelkos zunächst mal provisorisch ersetzt. Die gesamte Bestückung des Chassis war völlig problemlos. Nachdem die Technik betriebsklar war, wurde die Funktion des Netztrafos getestet. Hier war alles i. O. das Netzteil liefert wieder die erforderlichen Spannungen.

Nun sollten die Folgeteile montiert werden. Der Drehko war so voller Grünspan, dass man nicht eine schraube lösen konnte. Ich habe ihn in ein Wasserbad gegeben. Danach wurde so gut wie möglich mit Schleifvlies behandelt. Nun folgten die Luftspule und der Wellenschalter. Schon beim Verlöten der Anschlüsse brachen Nieten an der Luftspule ab. Dann als Nächstes brachen die Kontakte am Wellenschalter. Ich habe mir dann Kontakte aus einer Lötösenleiste gemacht. Geht, aber professionell wird das auch nicht.

Ein falscher Griff und die Kontaktfeder vom Wellenschalter brach zu Hälfte an der Vernietung der Feder ab. In der Verzweiflung habe ich einen Lötversuch unternommen. Es war ja keiner meiner Freunde hier vor Ort. Kein Detlef, kein Frank (Moschti). So etwas funktioniert wohl auch nicht. Dann startete ich den letzten versuch und schnitt mir aus ALU die eine Federhälfte zu. Die wurde dann mit 2 2mm Schrauben befestigt. AAAber die Feder ist eine Feder und darf nicht den Lagerbock berühren was hier natürlich der Fall war.

Wie viele Einkreiser in guter Qualität besitze ich, auch noch auf Halde. Wie wenig Platz habe ich? Die komplizierten Radios reizen mich viel mehr.

Ich habe das Gehäuse aus der Kühltruhe genommen (Holzwürmer) und eine Entscheidung getroffen. Das Radio kommt weg. Ich bin kein freund dieser mechanischen Basteleien. Und mein Freund  Detlef (radionar) konnte sich Weihnachten auch noch über ein 2. Radio freuen, das da plötzlich auf seinem Basteltisch stand. Ich weiß, wenn ich gefragt hätte, ich hätte Hilfe bekommen. Aber die Lust an diesem einfachen Radio war dann auch einfach weg. Hier mal ein paar Bilder von mir.

Ich vermute auf Bilder von Detlefs Folgearbeit brauchen wir nicht lange warten. Und der hat sich gefreut! Smiley58

Hier mal ein Einblick auf die front des Chassis. Da liegt auch die Lötösenleiste. Die Stützpunkte hätte man verwenden können

   

So hätte ich mir das vorgestellt mit den neuen Kontakten.

   

Hier mal die neuen Kontakte mit der labilen Kontaktfeder, die sofort eingerissen war.

   

Ich habe versucht die Feder zu löten. Schnapsidee!!

   

Die gebrochene Feder.

   

Hier sieht man schön den Wellenschalter ohne Feder. Die Lagerung ist mit Masse verbunden. In der Ecke liegt noch der von mir gebaute halbe kontakt aus Alu. Ebenfalls Schnapsidee.

   

Zu Guter Letzt noch eine Sache, die das Faß bald zum Überlaufen gebracht hätte. Als ich das Chassis aus dem Gehäuse entnahm, ging das ganz einfach, weil eine Gehäuseseite durch den Wurmfraß mehr oder weniger weg war. Es kamen dann ja die Gehäuserestaurierungen. Ich bin hier streng nach den Originalmaßen gegangen. Habe diese Arbeiten ja auch schon oft erledigt.

Ich wollte nun das Chassis lose in das Gehäuse stellen. Was steht hinten über? Das lange Rohr der Luftspule 2-3 mm vielleicht. Da kann man alles versuchen kippen usw. Ich hätte dort oben die Leiste ausgesägt. Wieder Murks. also, Leute, mit dem Radio wäre ich nie glücklich geworden.

So, Detlef, jetzt Du!!
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#14
Hallo Radiofreunde

Mit einer Sondermeldung von Andreas ergab sich ein weiterer Neuzugang bei mir. Es sind bei der umfangreichen Reparatur einige Probleme aufgetaucht, die Andreas sehr gut beschrieben hat. Der Wellenschalter war nicht nur der Hauptgrund, das er mir das Radio anbot. Es gibt auch noch ein ungeklärtes Problem mit dem Chassis Einbau.
Was war passiert? Beim Richten der Kontaktschleifer brach eine Lasche ab. Vermutlich auch aus Alterrungsgründen war das Teil da schon etwas geschwächt. Wie auch immer, so ein Schaden ist immer ärgerlich und da es nicht das Einzigste Problem war, hat Andreas entschieden, ich bekomme ein Nikolausi!

Nun soll so ein Owin Radio nicht in der Bastelecke landen, sondern weiter repariert , komplettiert und zusammengebaut werden.

Wo fange ich da an mit dem Owin Bericht? am Besten im Sommer, als ich das Chassis bei mir zu Hause hatte, um es zu Sandstrahlen und zu lackieren.

   
Andreas hat das Chassis weitgehend abgeräumt, damit man das besser bearbeiten kann.

   
Einiges wird abgeklebt, z.B. die Röhrenfassungen und die Rückseite vom Chassis wo die Steckbuchsen sind. Dann kann abgestrahlt werden, bis es Rostfrei ist.
   

   
Das Chassis bekommt zwei Schichten Lack, das dürfte genügen um für die nächsten 80 Jahre gegen Rost geschützt zu sein.

   
Sieht wieder gut aus und die Rostnarben sind auch kaum noch zu erkennen.

   
Die Abdeckung vom Trafo bleibt in der Farbe , auch der Eisenkern bleibt so.

   
Abgeklebt und geschützt, die Rückseite des Chassis.

   
Einige Teile hatte ich abgebaut, diese kommen nun wieder an ihren Platz. Besonders dort, wo Halterungen unter das Chassis geschraubt werden und die Schraubenköpfe oberhalb zu sehen sind.

   
Bis auf den Netzschalter baue ich das alles wieder an. Die Halterung war von einem Blockkondensator unter dem Chassis. Der Winkel war oben, für einen Drehkondensator.
So weit hatte ich das wieder vorbereitet und Andreas bekam es zurück.

   
Das Nikolausi! Wunderschön und muß vollendet werden. Andreas hat das Chassis weitestgehend wieder komplettiert und zusammengebaut. Owin ist eines meiner Sammelobjekte, nur leider findet man von diesem Hersteller nur wenige erschwingliche Radios. Bei Gelegenheit muß ich die bis jetzt gesammelten Modelle mal vorstellen.

   
Das Gehäuse wirkt jetzt schon sehr gut und natürlich war meine Freude groß. Aber zunächst ist die Technik an der Reihe.

Lange stand der Owin nicht auf dem Geschenketisch! Schon wenige Tage später ging ich bei dem kleinen Radio ans Werk. Einige Bauteile waren ja provisorisch ersetzt und der Netztrafo schon geprüft. Für mich bedeutet das, ich muß noch einige Kondensatoren erneuern, Widerstände prüfen und mich mit dem Wellenschalter beschäftigen. Und natürlich alles zusammenbauen und ausprobieren.

Demnächst geht es weiter mit dem Owin
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#15
das ist nun schon 15 Jahre her das ich ein ähnliches Owin E39W überarbeitet habe. Die Bilder stelle ich hier mal zur Verfügung:

Owin E39W
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#16
Hallo Jupp,

danke für die Bilder. Da siehst Du doch, dass sich die Geräte nicht nur in der Skala unterscheiden. Dein Gerät scheint mir da aufwändiger produziert zu sein.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#17
Ist die genaue Bezeichnung nicht E39W denn es gibt ja da noch L39W und R39W
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#18
Ja, E39W ist richtig.

Von dem Gerät gab es allerdings auch eine Ausführung mit Trommelskala, das auch ein etwas anderes Gehäuse hat.

E39W im RM.org.

Siehe hierzu das erste und das vierte Bild (rechts).

MfG DR
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#19
E39W steht auch auf dem Chassis.

Die Fotos im RM.org. hatte ich mir schon angesehen. Die verschiedenen Ausführungen mit Trommelskala und Halbrundskala sind interessant.
Aber da hat wohl noch jemand Probleme mit dem Chassiseinbau gehabt! Rechte Seite, 4. Bild von oben. Die Leiste oben einfach ausgesägt, um Platz für die Spule zu bekommen.
So wollte ich das allerdings nicht lösen. Das muß auch anders gehen.

@Jupp
Danke für die Bilder! Hast Du auch mit der hohen Spule kämpfen müßen, beim Einbau?
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#20
Bei den beiden untersten Bildern im RM.org sieht man die Spule gut. Und hier ging das Chassis auch ohne Aussägen hinein.

Ein Vergleich mit dem Foto der Spule in Post #13 (http://radio-bastler.de/forum/attachment...nail=34160) ergibt den Anschein, daß der innere Tubus etwas höher aus dem äußeren herausragt, als bei dem besagten Modell im RM.org. (http://www.radiomuseum.org/images/radio/...531846.jpg)

Vielleicht läßt sich an dieser Stelle etwas machen?

MfG DR
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