Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
einfaches Schulmikroskop
#1
einfaches Schulmikroskop.

Gruß Tom
Gruß Tom.
Schallplattenfreund und ewig müde vom Leerlauf.
Zitieren
#2
Das ist kein Nadelmikroskop, sondern ein ganz einfaches Schulmikroskop. Nicht geeignet für die Prüfung von Saphiren und Diamantnadeln.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
Zitieren
#3
Hallo Tom,
na ja so ganz kann man das nicht vergleichen.
Das Eine ist ein Nadelmikroskop von Dual und das von dir gezeigte ist ein Kindermikroskop.
Sicher geht auch ein Kindermikroskop für die Beurteilung von Saphir oder Diamantnadel wenn du das Teil umbaust so, dass das Licht von oben kommt.
Ein kleiner aber feiner Unterschied.
Gruß Richard
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






Zitieren
#4
Es wäre da noch zu bemerken, dass die Seitliche Betrachtung einer Grammophonnadel mit einem Durchlichtmikroskop auch nicht sehr aussagekräftig ist.
Warum?
Mit der Seitenansicht eines Stuhles erschließt sich mir nicht die Sitzfläche und deren Sitzqualität.
Ich denke so kann man es anschaulich erklären.
Gruß Richard
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






Zitieren
#5
Ich glaube dass auch mit dem Nadelmikroskop nur eine äusserst grobe Beurteilung möglich ist.
Selbst mit professionellen Mikroskopen ist eine Aussage über das Maß des Verschleißes sehr schwierig.
Zum einen liegt das daran dass eine ca. 200 fache Vergrößerung erforderlich ist und zum anderen daran, dass die Tiefenschärfe ausreichend groß sein muss. Deshalb scheiden eigentlich alle Durchlichtmikroskope von vornherein aus.

Auflicht- Stereomikroskope mit so hoher Vergrößerung ist äusserst rar und wenn, dann ist die optische Qualität viel zu schlecht um noch detaillierte Aussagen machen zu können.
Selbst mit einem Zeiss oder Leitz Mikroskop ist eine Beurteilung schwierig. Wirklich aussagekräftige Bilder liefert nur das REM.
Ab 10 - 20 facher Vergrößerung kann man eine Micro von einer Schellacknadel gut unterscheiden. Eine abgebrochene Spitze lässt sich auch erkennen, aber darüber hinaus wird es schwierig. Die angeschliffenen Flanken sind winzig.
Viele wissen gar nicht an welcher Stelle der Nadel sie suchen müssen.
Auch die beliebte Methode von oben auf die Nadel zu blicken und nach reflektierenden Plateaus seitlich der Spitze zu suchen, zeigt nur an ob welche vorhanden sind, sagt aber nichts über das Ausmaß aus.

Präziser ist da noch der Blick direkt von vorm. Da kann man unter Umständen sehen inwieweit die Verrundung in eine Kante übergegangen ist. Aber dazu braucht es auch schon ein sehr gutes Mikroskop und lange Experimente mit unterschiedlichen Lichtquellen.

Aus dem Grund hab ich das auch weitgehend aufgegeben obwohl ich berufsbedingt viele tausend Euro teure Mikroskope zur Verfügung habe.
Mit meinem Zeiss Citoval 2 lässt sich der Verschleiß grade mal so erahnen, aber das ist dann mehr eine Interpretation aus x-verschiedenen Wínkeln, Beleuchtungsvarianten und Vergrößerungsstufen.

Dass mit dem Dual Mikroskop eine echte Beurteilung möglich war glaube ich nicht. Dazu ist es viel zu primitiv aufgebaut.

Bei alten Drehern mit Auflagekräften um die 7-10 Gramm kommt eine Saphirnadel nach 30 Stunden raus, eine Diamantnadel nach 200 Stunden. So ist man auf der sicheren Seite.

Gruß,
Achim
Zitieren
#6
Hallo ihr lieben,

das was ihr schreibt stimmt alles, aber davon steht da gar nichts.

Da steht nur, das man es zur Unterscheidung von neuen oder abgenutzten Grammophonnadeln verwenden kann und das klappt prima.

Gruß Tom
Gruß Tom.
Schallplattenfreund und ewig müde vom Leerlauf.
Zitieren
#7
Da wir uns hier im Beitrag Dual Nadelmikroskop sind und es sich eigentlich ab #7 um die Vorstellung eines eBay Angebots geht würde ich vorschlagen wir löschen hier die Beiträge ab #7 oder seht ihr das anders.
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






Zitieren
#8
Ich habe es abgeteilt und als neuen Beitrag hier gelassen.
Viele Grüße
Andrea

Röhren(Radios,Verstärker) - ich brauch sie nicht, so sprach der Rabe,
es ist nur schön wenn ich sie habe.
Zitieren
#9
(13.10.2016, 13:50)Volksempfänger schrieb: Hallo ihr lieben, das was ihr schreibt stimmt alles, aber davon steht da gar nichts. Da steht nur, das man es zur Unterscheidung von neuen oder abgenutzten Grammophonnadeln verwenden kann und das klappt prima.

Woher weisst Du denn, dass das so prima klappt, bist Du der Verkäufer?
Auf jeden Fall passt das Angebot nicht in den Beitrag von Richard. Dort ging es um die Prüfung von Saphir- und Diamantnadeln, denn dafür waren diese Nadelmikroskope vorgesehen.
Um 5 gebrauchte Nadeln in einer Dose von 100 neuen Nadeln herauszufinden, würde ich mir nicht die Mühe machen 100 Nadeln auf ein Mikroskop zu spannen und mir dort anzusehen. Da würde ich mir lieber eine Tüte neue Nadeln kaufen.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
Zitieren
#10
Na ja mal ganz ehrlich.
Ich habe gelesen, dass man eigentlich nach jeder Platte die Nadel wechseln soll.
Vieleicht etwas übertrieben aber was soll es den für einen Sinn machen die Nadeln zu prüfen.
Die paar gebrauchten Nadeln laufen mit durch und dann kommt ein neues Päckchen Nadel und schon ist der Rest erledigt. Schellackplatten werden noch nicht mit Gold aufgewogen.
Gruß Richard
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






Zitieren
#11
@achim

Ich will Dir nicht widersprechen, kann die Meinung aber nicht ganz teilen. Sicher, man kann aus allem eine Wissenschaft machen, jedoch muss man das aus Anwendersicht sehen und da braucht es sicher keine wissenschaftlichen Geräte, die die Nadel CNC-gesteuert und mit Protokoll vermessen.
Auch ich habe berufsbedingt Zugriff auf teure Mikroskope und Optiken zum Preis mittlerer Kleinwagen und habe das ganze mal verglichen, aber ich muss sagen, als Anwender ist das völlig unnötig. Da tut es auch ein Taschenmikroskop mit Auflicht und 80-facher Vergrößerung für ein paar Euro, um sich den Zustand einer Nadel anzusehen.
Als Anwender ist der Verrundungsgrad nicht wirklich wichtig, eher, ob die Nadel Abnutzungen oder Ausbrüche hat und das kann man mit einem Auflichtmikroskop schon ganz gut sehen. Mehr braucht es im Wohnzimmer doch nicht, oder?

@Richard
Ja, stimmt schon, da die Stahlnadeln an der Flanke einlaufen und das recht schnell. Muss mal schauen, ob ich irgendwo ein Bild habe. Wenn ich dran denke, bringe ich vielleicht auch mal ein Beispiel nach Pleinfeld mit.
Habe letztens versucht, einige Stahlnadeln neu zu verrunden. Schleifen ist zu heftig, Polieren auch, da wird sie spitz, am Besten ging es mit einem Hartmetallrest und Optik mit 60µ-Lehre per Hand gedrückt.
Zitieren
#12
Ob man sich da überhaupt Gedanken machen sollte bei 100 Nadeln 7,50 Euro bei dem Preis kann man seine Freizeit bestimmt schöner gestalten.
Gruß Richard
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






Zitieren
#13
Ich hab mir da "quick & dirty" was gebastelt. Ein günstiges russisches Mikroskop aus der Bucht und einen Auflicht Aufsatz aus einer defekten LED Lampe. Das Alublech, auf dem die LED sitzen, aufgebohrt auf Objektiv Maß, die Spannungsversorgung über 4 AA Zellen - passt genau.
Vergrößerung 80-fach, damit kann ich Nadeln ziemlich sehr gut sehen und einschätzen. Bei Grammophon Nadeln sind die abgeschliffenen Flanken RIESIG, da würde fast eine gute Lupe reichen, um das zu erkennen.
Die höher vergrößernden Objektive sind allerdings für Auflicht nicht zu gebrauchen, da sie zum scharf stellen auf dem Objekt aufliegen müssen.

Was mir fehlt ist die Möglichkeit, Fotos durch das Mikroskop zu machen - gibt es dafür auch eine "quick & dirty" oder zumindest günstige Lösung?

   

   

   
Gruß,
Uli
Zitieren
#14
(13.10.2016, 18:32)Uli schrieb: Was mir fehlt ist die Möglichkeit, Fotos durch das Mikroskop zu machen - gibt es dafür auch eine "quick &  dirty" oder zumindest günstige Lösung?

Darf ich das hier in der Hoffnung auf eine Antwort bzw gute Idee nochmal hoch holen oder soll ich lieber einen neuen Thread machen für Mikroskopie?
Gruß,
Uli
Zitieren
#15
Guggst Du:

~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
Zitieren
#16
Danke Anton, das ist aber weder quick noch dirty - und schon gar nicht günstig Sad
Na, ausser ich würde wieder mit analog Fotografie anfangen, meine einzige Kamera mit wechselbaren Objektiven ist eine Canon A1 :/

Muss ich jetzt anfangen, mit leeren Klopapier-Rollen zu experimentieren?
Und Kamera mit manuellem oder wenigstens Fixfocus wäre da sicher auch von Vorteil... Blöd alles Sad
Gruß,
Uli
Zitieren
#17
Tscha, von nix kommt nix Big Grin
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
Zitieren
#18
Ich rolle das alte Thema nochmal aus - von nix kommt nix, schon richtig, aber manchmal kommt ein Gedankenblitz und dann gibt's ggfs gute Lösungen für billig.

Ich habe ja seit einiger Zeit wieder ne Spiegelreflexkamera, eine Pentax. Eine gute Sache an Pentax ist, daß die Objektive seit Jahrzehnten kompatibel sind (klar, je älter, auf um so mehr Komfort muß man verzichten, mit den ganz alten kann man nur im manuellen Modus fotografieren, aber das schadet ja nichts). Weil in der Zeit Massen an Objektiven gebaut wurden, bekommt man die oft billig und ich habe mir auch das eine oder andere gekauft. Oft sind das Konvolute und man bekommt noch eins bis viele Teile dazu, die man eigentlich nicht wollte.
So bin ich zu einem Vivitar Telekonverter gekommen (Wer es nicht kennt: wird als Zwischenstück zwischen Kamera und ein Objektiv gesetzt und verdoppelt dann dessen Brennweite.)
So eins hatte ich früher für meine Canon auch, von Soligor. Da konnte man einfach die Linsen herausnehmen und den Konverter so als Zwischenring benutzen, für Macroaufnahmen.
Das fand ich sinnvoller, Telekonverter brauch ich nicht. Also hab ich die Linsen ausgeschraubt und hatte einen Zwischenring.
Jetzt der Witz bei der Sache: Die Linsen haben denselben Durchmesser wie der Ocular Tubus von meinem Mikroskop UND der Ring, der die Linsen aufgenommen hat, hat einen "Grat" damit die Linsen nicht einfach durchfallen. So kann ich den Zwischenring einfach ohne Objektiv an die Kamera machen und dann die Konstruktion einfach und sicher aufs Mikroskop stecken. Klappt perfekt!

Ich hoffe, man kann sich das einigermaßen vorstellen, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Bei Bedarf liefere ich Bilder nach.
Gruß,
Uli
Zitieren


Gehe zu: