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Einfache Empfangsschaltung ohne Rückkopplung
#61
Ja sicher, aber hier ging es darum, das man mit so minimalen Aufwand ohne Hilfsantenne doch was empfangen kann.
Es gibt ja schon Probleme mit einem Detektor überhaupt was zu hören, trotz Erde und Langdrahtantenne.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#62
Hallo Frank ich freue mich,
dass du die Schaltung so klasse hingekriegt hast. Thumbs_up 
Das Pfeifen und Kreischen beim Einstellen hatte ich erst auch. Das ist eine Art wilde Rückkopplung zwischen Ferritantenne und der nicht abgeschirmten Schaltung. Deine Ferrittantenne ist auch zu nahe an dem Aufbau. Ich brachte zwischen Aufbau und Ferritantenne ein an Masse gelegtes Blech an und sauber wurde der Empfang.
Vielleicht hilft es auch, wenn du die Ferritantenne rumdrehst, dann liegt der Drehko ´günstiger dazwischen?
Siehe auch Beitrag #18.
Wie ist denn der Empfang bei Dunkelheit?

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#63
Hast recht Heiner, habe nun ein Stück Silberblech, man hats ja Smile , dazwischen gelötet und auf Masse gelegt.
Die starken Störungen sind fast weg. Derzeit sind 4 Sender zu hören. Tschechisch 2 x, ungarisch und italienisch und leise noch was russisches.

   
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#64
Hallo Frank, da hast du aber viel Empfang!
Wir in Sachsen sind an der Grenze zu Tschechien immer noch gut bedient mit Mittelwellensendern.
Ob das in Nauen, wo du ihn vorführen willst, auch so "üppig" ist, wage ich zu bezweifeln.

Ich habe noch einen Mittelwellen Mittagsscan gemacht und komme mit dem Heimsenderlein und seinen zwei Oberwellen auch nicht auf mehr als fünf Sender.

Hier der Mittelwellen-Mittagsscan:



Und nun zum Vergleich der selbe Empfänger abends gegen 22:00 Uhr, allerdings ohne Heimsenderlein.



Und das mit zwei Siliziumtransistoren als HF-Teil.

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#65
Aus aktuellem Anlass und abschließend zu diesem Thema der einfachen Empfangsschaltung hier noch eine Aufnahme von der deutschsprachigen "Stimme der Türkei", wie sie den jüngsten Konflikt mit den Auftrittsverboten türkischer Politiker in den Niederlanden sieht.
Es macht Spaß, wenn man mit einfachen Mitteln europäische Sender empfangen kann. Ich kann mich noch an Zeiten des "Kalten Krieges" erinnern, wo die Kurzwellenbänder mit starken Sendern überquollen. Da wäre mein einfaches Gerät mit der Trennschärfe sicher überfordert gewesen.

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#66
Hallo,

angeregt durch den KW-Beitrag von Opa Wolle hab ich gestern abend mal eben die Schaltung ausprobiert,
aufgrund der eher "detektor-sportlichen" Prägung bei Opa Wolle antworte ich mal hier, wollte schon drüben antworten, wäre aber mMn ein bischen oT und würde viell das eigentliche Thema zerschießen...

Ich hab auch einen kleinen A210K-Verstärker dahintergeschaltet (diese sehr günstig erhältlichen NF-Platinen sind ein echter Geheimtipp für den schnell verfügbaren Signalverfolger) und an der Empfängerschaltung folgendes verändert:

- statt der SF215-Transistoren hab ich mal den SF225 gewählt, der ist für ZF-Stufen für typ. 10,7 MHz in Emmitterschaltung konzipiert (fT einige 100MHz), der original vorgesehene SF215 geht ja auch bestens, modernere beliebige BC337...557 gehen bestimmt auch.

- Detektor mit Schottky-Dioden BAT41

- Die Schwingkreis-Spule besteht aus ca. 18 Windungen (völlig willkürlich gewählt, ohne Rechnen...) Klingeldraht über einen Ferritstab gewickelt

- Der Empfänger ist über eine vom Schwingkreis unabhängige Stromschleife (ca 3 Windungen) um den Ferritstab gewickelt, angekoppelt

- Eine Außenantenne sollte wegen der Kapazität/Dämpfung ebenfall induktiv auf die Ferritantenne gekoppelt werden

- Drehko 330pF

- Betriebsspannung ca. 5...10V

Bereits ohne Außenantenne geht hier nach Einbruch der Dunkelheit so richtig die Post ab ! Ich hab das damals schon geahnt, als ich die Videos von Heiner sah, daß da eine sehr gute Schaltung am Start ist. So ein Erfolg hätte meine Motivation als Junge erheblich steigern können, aber wie heißt es so schön, lieber spät als nie Wink) ... Ich bin schlichtweg begeistert, man hat zuweilen den Eindruck, einen Superhet abzustimmen.
Die Sender und den Frequenzbereich hab ich noch nicht weiter analysiert.

Die extrem hohe Verstärkung der beiden Transistoren und die Ankopplung als Stromschleife sind hier sehr gute Voraussetzungen und Motivation für weitere Versuche. Allerdings hab ich auch die geschilderten Probleme mit der Schwingneigung, was auch garnicht so verwunderlich ist. Man muß das Ganze wahrscheinlich doch auf ein Metallchassis festschrauben, damit eindeutige kapazitive Verhältnisse entstehen, so Herumfliegerei macht undefinierbare C- und L-Verkoppelungen, bei hoher Verstärkung störts halt (hatte ja auch Morningstar mit der Polytronic-Variante festgestellt).

Hab mir auch nochmal den Baum durchgelesen, bin immer noch überzeugt, daß keine absichtliche Rückkopplung vorhanden ist, denn wenn, dann müßte diese stets einstellbar sein.... o.k. wurde ja genug diskutiert.
Was aber interessant ist, manchmal koppelt es doch parasitär zurück und dann wird auch der Schwingkreis entdämpft und dann kommt das "Superhetfeeling". Das kippt dann auch wieder zurück und man hat dann wieder das typische Verhalten eines Schwingkreises im Geradeausempfänger, überlappende Sender, teilweise ohne ausgeprägtes Maximum, halt zu breitbandig...

Tolle Bastelei !

   

Gruß IngoZ

Ergänzung: Ich hatte ja auch geschrieben, daß der Schwingkreis möglichst definiert, kurz und fest verkabelt werden sollte. Hatte einen schönen Effekt mit einem Verstoß gegen den Grundsatz, der Klingeldraht vom Hauptschwingkreis ist etwas länger, um ggf. noch ein paar Windunen aufbringen zu können, die Reserve-"Schleife" hing in der Gegend rum und wackelte auf ihrer mechanischen Eigenfrequenz, das klang lustig mit dem typ. KW-Pfeifen, das in dem Rhytmus in der f schwankte (uiuiuiui...), ein bischen wie ein induktiver Theremin Wink
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#67
Hi Ingo,

schicke Bastelei, paßt hier auch besser hin.
Der nachgeschaltete Verstärker macht sich bestimmt gut an dem Empfänger.
Ich habe ja an meinem Detektor auch einen kleinen Verstärker angeschlossen, das gibt aber einen neuen Beitrag.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#68
...z.Z. kommt RRI in deutscher Sprache sehr gut rein (mit lose induktiv angekoppelter "Langdrahtantenne" (Zuleitung zum Gartenscheinwerfer), die Frequenz kann ich noch nicht zuordnen, nach einer Empfangsmeldung im Forum der website könnte es 9,7 MHz (31m) bzw. 11,91 MHz (25m) sein, allerdings paßt das nicht zum Sendeplan in der Tabelle. ANgesagt hatten sie nur die perspekt. geplanten UKW-Frequenzen.

Hatte noch 2 Verdrahtungsfehler im Zweiweg-Detektor, zu schluderig gelötet gestern, der eine Fehler ist auch im Foto zu sehen, der andere war falsch gepolte Diode 2 .

Macht so ein Spaß das Ganze !! Hoffentlich lebt wenigstens die analoge Kurzwelle noch ne Weile...
edit: z.Z. läuft eine Jazz-Sendung, das ist EXAKT die Art von Musik, die zu alten Radios paßt (wunderbarer souliger Gesang mit Klavier, Sax, Schlagzeug, Bass ...), so etwas kann man höchstens bei MDR Kultur kurz vor Mitternacht hören.

Gruß IngoZ
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#69
...also jetzt nach Einbruch der Dunkelheit zeigt die Schaltung, v.a. ohne Schusselfehler, erstmal was sie kann !
Hab jetzt nochmal etwas probiert und eine vielleicht wichtige Besonderheit gefunden.

Zunächst nochmal der Stand, siehe auch die anderen Stichpunkte zur Spulenbeschaltung, sie ähnelt dem Vorschlag von Heiner oder ist sogar identisch:


- Schwingkreis: 30 Windungen um einen Standard-Ferritstab l = 25...30cm, ca. 16 Windungen sind auf dem Ferritstab, die restlichen hängen in der Luft (probieren...). Alle Angaben sind natürlich nur Richtwerte.
- Ankoppelspule an den Empfänger: ca. 4 Windungen, wobei die Fußpunkt des Schwingkreises wie im Schaltbild an dem 200nF-C hängt (Bezugspotential der Ankoppelschleife), im Unterschied dazu ist aber die Ankoppelwicklung bei mir nichtt in Reihe zur Ankoppelwicklung geschaltet
- keine Außenantenne oder Erde angeschlossen (kann man aber machen, bei mir stört das aber manchmal und bedämpft komischerweise den Schwingkreis... aber wenn, dann nur induktiv in den Schwingkreis einkoppeln, oder vielleicht ganz lose an eine Schwingkreisanzapfung, muß ich gleich nochmal testen...)

So, jetzt kommts: Die Rückkopplung kann man nun mal eben ohne Löten und für Null Mark Teileaufwand wie folgt machen: Mit der Hand wird eine lose, kapazitive Verbindung zwischen der Schaltung und dem heißen Ende des Schwingkreises hergestellt, nur Annähern, nichts berühren ! Da der Schwingkreis HF-mäßig geerdet ist, geht das auf diese Weise bei Kurzwelle (da genügen ja sup-pf-Kapazitäten um etwas zu bewirken). Wenn man das heiße Ende des Schwingkreises berührt, schwingt das Ganze (sollte es auch, sonst stimmt die Phasenlage der rückgekoppelten HF nicht). Bei mir ist am Schwingkreis isolierter Klingeldraht, das ist vorteilhaft. Man kann so zunächst durch "Handauflegen" die optimale Rückkopplung einstellen... schreibt mal, wenn das bei Euch auch funktioniert.
Natürlich könnte da später eine ordentliche Rückkopplung mit definierten Verhältnissen gebaut werden, das ist erstmal nur der Beweis, daß es mit Rückkopplung deutlich besser geht (is ja auch klar...) und daß definierte Spannungsverhältnisse besser sind, denn die undefinierbare Schwingneigung entstand bestimmt auch durch die gestern noch galvanisch getrennten Spulen (siehe Foto).

Bei mir geht bei optimaler Rückkopplung dermaßen die Sonne auf, unfaßlich !
Das kennt man natürlich auch von gut konstruierten Geradeausempfängern (z.B. Kolbri mit UEL51, als es noch MW gab...), bei Kurzwelle und der hohen Senderdichte ist das aber nochmal einen Zacken schärfer und daß so ein kleiner 2-Transistor abgeht wie ein Superhet, das ist einfach mal der Wahnsinn, ich empfange so 20...30 Sender (naja, 30 sinds nicht, aber gefühlt viele... davon 4...6 klar und deutlich) mit unzähligen Pfeifstellen dazwischen incl. der bekannten "tüddelütütü"-Zeichen (schuldigung, ich kann jetzt nicht sagen, was genau das ist... ).

Man merkt das Anziehen der Rückkopplung nicht unbedingt am Lautstärkezuwachs (bei den starken Sendern), aber daran, daß beim Durchdrehen des Drehkos plötzlich die Sender definiert getrennt sind und der Vorhang für die schwach einfallenden Sender fällt ! Die Abstimmung wird empfindlicher, auch die Abhängigkeit vom Drehwinkel, bei weiterem Anziehen mischen sich Störgeräusche dazu, das könnte schon auf Schwingen hindeuten (parasitärer Pendelempfang?), bei KW pfeift es offenbar nicht so definiert wie bei MW (Kolibri...)
(die Wirkung der Rückkopplung wollt ich hiermit nur der Vollständigkeit halber beschrieben haben, falls nicht bekannt)

Also soweit zum esoterischen Radioempfang mit Handauflegen, probierts aus...
*Radiofieber* Wink


Gruß IngoZ
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#70
Hallo Ingo,
Ich freu mich mit dir, dass du Freude an dieser einfachen, aber zuverlässig arbeitenden Schaltung hast.

Im Unterschied zu meiner Schaltung ist bei dir die Ankoppelspule nicht Bestandteil des Schwingkreises, sondern für sich allein geschaltet. So kann - richtige Polung vorrausgesetzt - sich die HF aufschaukeln. Mit meiner Ledionspulenkonstruktion gelingt mir eine Rückkopplung so wie du sie beschreibst nicht. Es wurde von Jakob in #31 auch nachgewiesen, dass man mit anderem C als 200nF zum Schwingungseinsatz kommen kann. Die meine Schaltung ist auch ziemlich handunempfindlich.

Aber gut zu wissen, dass man mit anderer Ankopplung zu Rückkopplung kommen kann. Nur die "Dosierung" müsste etwas besser geregelt sein, so dass man beim hören die Hände frei hat. Wink

Mir schwebt auch vor, mit dieser Schaltung eine Art Schwundregelung zu erhalten. Man nimmt in bekannter Manier hinter den beiden Dioden das Signal ab und gewinnt mit einer RC Kombination eine Regelspannung, die den Arbeitswiderstand der Transistoren verändert.

Aber das wird wieder erst nach der Gartensaison aktuell.
Bis dahin freue ich mich auf das, was du hier vorstellst, Ingo! Smile 

Bitte berichte fleißg weiter!

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#71
Hallo Heiner,

ja, da hast Du einen guten Tipp gegeben und schließlich durch Deinen anschaulichen Erfolg das Ganze bei mir angeschoben Wink

2 kleine Punkte zum Diskutieren:

Also ich seh nicht wirklich, daß sich die HF aufschaukeln soll, selbst wenn die Spulen so geschaltet sind wie bei mir. Der Ankoppelteil der Wicklung (Anzapfung bis dynamische Masse über den 200nF) kann eigentlich auch so keinerlei HF-Energie in den Kreis zurückkoppeln, die müßte vom HF-Verstärker kommen und das klappt z.B. auch so, daß man einen isolierten Draht zwischen HF-Stufe und Schwingkreis legt.
Oder denkst Du an die Schaltung, wo die Katode bzw. der Emitter der ersten (Audion-)Stufe an eine Anzapfung der Schwingkreisspule geht ? [Der Name dieser Schaltung liegt mir auf der Zunge...] Bei dieser Schaltung funktioniert das so wie Du sagst, da wird aber auch nichts HF-mäßig gegen Masse gezogen, d.h. der verstärkte HF-Strom fließt über den kurzen Teil der Schwingkreisspule zurück in den Schwingkreis...
Aber viell. hab ich noch nicht verstanden, wie Du es gemeint hast.

Die Idee mit der Schwundreglung kann gehen, man muß aber bedenken, daß über die gleichstrommäßige Rückkopplung sich der Arbeitspunkt der Schaltung dann auch verschiebt. Aber vielleicht geht das, insbesondere wenn man HF-Transistoren mit Regelkennlinie nimmt ! Da könnte die Arbeitspunkt-Verschiebung zu veränderter Verstärkung (Steilheit) führen.
Vielleicht geht es noch einfacher mit einem kleinen FET, der die HF gegen Masse zieht. Oder die Bandbreite des Schwingkreises verändert (Kurzschlußwicklung...).

...Ja, das schöne Wetter sollte man auch unbedingt für schöne andere Sachen nutzen, bei mir sind dann bei den hohen Temperaturen auch zeitliche Grenzen gesetzt ;Winkch bin nicht unbedingt so ein "Südländer"-Typ, der dann erst richtig auftaut, gern ziehe ich mich dann auch mal in die kühle Werkstatt zurück, letztes WE waren die Mäuse bei Oma und Opa, das muß man dann auch mal ein wenig ausnutzen ^^

Gruß IngoZ
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#72
Hallo Ingo, du schriebst:
"Also ich seh nicht wirklich, daß sich die HF aufschaukeln soll, selbst wenn die Spulen so geschaltet sind wie bei mir."

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du bei deiner Schaltung doch die Rückkopplung erreicht und sogar geregelt, indem du mit deiner Hand das heiße Ende des Schwingkreises mehr oder weniger berührtest. Also anscheinend so etwas HF aus der Schaltung in den Schwingkreis über deine Hand zurückgegeben hast. Das geht aber auch nur, wenn du die Ankoppelspule, die ja mit auf dem Ferritstab liegt, richtig herum anschließt, anders herum würde es nicht gehen.
Ich kann meine Spulen mit der Hand berühren, zusammendrücken - die Schaltung ist ziemlich handunempfindlich. Es verändert sich lediglich etwas die Frequenz.
Es traten gelegentlich "wilde" Rückkoplungen auf, die aber vom Aufbau stammten und mit Abschirmung leicht beseitigt werden konnten.

Bei der Schwundregelung müssen anscheinend die beiden Transistoren anders geschaltet werden. So ist dann die Basis des ersten Transistors nicht mehr über den Schwingkreis mit dem Emitter des zweiten Transistors verbunden. Eine Schaltung, die

hier
verlinkt ist, lässt mir keine Ruhe. Aber wie gesagt, da braucht es wieder winterliche lange Abende ...  Wink

Sehr gerne wünsche ich dir noch viel Radiofieber und hier ein paar Berichte davon.

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#73
Guten Morgen,

hey, das ist ja meine Ankopplungsart in der Schaltung, hätte nicht gedacht, daß die so schnell kopiert wird ^^ ... achso, das Datum ist älter, nu denn, wieder nix mit Patent und Silicon-Valley-startup...
Die Schaltung sieht auch ansonsten vielversprechend aus.

Jetzt versteh ich was Du meinst mit dem Aufschaukeln, aber die Entdämpfung des Hauptteils des Schwingkreises würde doch trotzdem funktionieren... aber die in die Schaltung eingekoppelte HF hat entgegengesetzte Phase !! Natürlich !! Da hast Du Recht. Wenn die die richtige Phase hat, schaukelt es sich auf, weil ja dann die Schaltung auch mehr HF "in phase" am Ausgang hat bei konstanter Verstärkung. O.k. alles klar, Kannst Du ja mal im nächsten Winter ^^ bei Dir probieren, ob beim Umpolen Deine Schaltung auch rückkopplungsmäßig abgeht.

Bis dann, schöne Zeit, gruß Ingo
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#74
Morgen,

hatte nur mal kurz mit der Spule experimentiert und durch Zufall Radio DARC ranbekommen, jetzt weiß ich wenigstens wo der Empfänger zZ in etwa liegt (6,070 MHz), die senden wohl mit ca 100kW aus Wien, ich bekomm den Sender rel. gut mit typ. KW-Schwund nur mit Ferritantenne und gewisser Rückkopplung ran.
Weiß nicht ob das gut ist, tagsüber ist ja KW nicht auf allen Bändern gut, das ist 49m, muß mal schauen...

Mir macht die gelegentliche Wellenjagd immer noch Spaß, bin immer wieder fasziniert von diesem einfachen Empfänger, wei der losmacht...

Gruß Ingo
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