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Allwellenempfänger Dabendorf 1340.5A1
#41
Du langweilst nicht. Das sieht toll aus.
Grüße
Oliver
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#42
Hallo,

sah die nackte Frontplatte des Dabendorf vorher noch so aus:

   

so sieht sie jetzt so aus:

   

Ich habe nämlich inzwischen die Metallteile vom Sandstrahlen abgeholt. Die Schrauben zum Schutz der Gewinde stecken noch. Man kann seitlich das abgestrahlte, mattgrau glänzende Stahlblech-Gehäuse sehen. Inzwischen hat es bereits eine braune Rostschutzgrundierung drauf, dieses Foto ist also auch schon wieder Geschichte.

Das Sandstrahlen hat auf der Frontplatte rechts die markierten Löcher freigelegt, die normalerweise für ein Logo des Herstellers vorgesehen sind. Mein Dabendorf hatte dieses Logo (beide Logos?) nicht drauf, die Löcher waren mit der alten Lackierung zugekleistert, wie man im Bild oben sehen kann. Ob seinerzeit im damaligen Funkwerk Dabendorf gerade kein RFT-Logo sowie ein Funkwerk-Logo vorrätig waren, als dieser RX gebaut wurde? Warum wurde hier der Hersteller "anonymisiert"? Oder hat man die Logos entfernt und den RX neu lackiert? Wenn ja, warum? Eigentlich spannend. Ich weiß es nicht.  Huh

Machen wir noch etwas, sicherlich für eine Radio-Restauration ungewohntes, "Metallurgie-Porn":

   

   

Im folgenden Foto kann man noch einige Farbreste sehen (grüne Pfeile), einige seltsame Flecken (blau markiert), sowie einige Lunker bzw. Fehlstellen im Guß, die nun freigelegt wurden (rote Pfeile). Nichts weltbewegendes. Ich werde die Frontplatte ohnehin ein wenig spachteln, um Gußunebenheiten, Riefen, etc. zu glätten, bevor eine Grundierung drauf kommt.

   

Gruß Michael
Penthode?
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#43
Inzwischen habe ich die Frontplatte vorn gespachtelt und rückseitig mit einer grauen Grundierung gespritzt.

Ich muss mich nun langsam nach silbergrauem Hammerschlaglack umtun. Entweder Sprühdose oder Lackierfirma in hiesiger Umgebung.

Parallel dazu kann ich beginnen, den Dabendorf elektrisch zu untersuchen. Meine eingangs getätigte Aussage, dass der RX einwandfrei empfängt, möchte ich nun relativieren. Zwar empfängt der Dabendorf mit einem angeschlossenen Prüfsender "so ziemlich skalengenau" auf allen Bereichen einen modulierten Ton, aber das ist ja noch nicht der Erfolg, sondern eher nur Enthusiasmus. Es zeigt sich wie folgt:

1. Rauschen. Der RX rauscht auf allen Bereichen stark.

2. Unempfindlichkeit. Auf KW mag zwar nicht mehr soviel los sein, aber selbst mein hundsordinärer AM-Standard-Sechskreiser "Olympia 502W" empfängt am gleichen Langdraht angeschlossen, auf KW mehr Sender. Und die empfangenen Sender bringen zwar am Instrument einen guten Zeigerausschlag von 1/2 bis 3/4 Skala, aber das Signal liegt trotzdem in zu starkem Rauschen.

3. A1-Empfang nicht möglich. Ich bekomme bei entsprechender Schalterstellung von S2 die BFO-Überlagerung nicht zu hören. Damit verbunden, kann ich auch die Bandbreite mit S4 nicht testen, da diese ja A1-abhängig ist (habe ich hier einen Denkfehler drin?).

4. Abstimmung schwergängig. Das mag u.U. daran liegen, dass nun die Rolle 1 aufgrund des jetzt möglicherweise zu kurzen Metallbandes zu stark vorgespannt ist. Der Abstimmknopf dreht sich trotz aller Ölung aller Teile schwer - m.E. zu schwer. Ständig läuft man Gefahr, sich den Finger an der mittigen Schraube des Abstimmknopfes zu ratschen. Vorher ging das alles leichter.

Gruß Michael
Penthode?
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#44
Hallo zusammen,

hier eine neue Version des Schematics. Folgende Änderungen sind drin:

- Spannungen gemessen und eingetragen + zugehöriger Text
- Messerleiste neu gezeichnet
- Bu4 und Bu5 als optional gekennzeichnet (sind nämlich in meinem RX nicht drin)
- PE eingetragen an I/3
- Bezeichnungen der Messerleisten-Anschlüsse überarbeitet.

Gruß Michael


.pdf   Schematic_Dabendorf_1340.5A1_V0202.pdf (Größe: 698,14 KB / Downloads: 53)
Penthode?
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#45
Im Schematic ist ein Strichlein zuviel (Nähe C35), das wird in der nächsten Version behoben.

Was habe ich bislang getan?

zu 1. Rauschen:

Peinlich, peinlich... Aber wenn man zwar die Antenne einsteckt, dafür aber die Erde vergisst, mit einzustöpseln...  Jau, tut man das nämlich auch (der PE allein genügt nicht, aber wem sage ich das), dann ist der Rauschpegel sofort auf normales Maß gesunken und siehe da...

zu 2. Unmpfindlichkeit:

... die Anzeige am Instrument geht sofort um zwei Skalenstriche höher und der Empfang wird insgesamt klarer.

zu 3. A1-Empfang:

Geht nun. Zumindest im Automatik-Betrieb. Einer der Schaltkontakte war korrodiert. Ich habe prompt ein nettes deutsches QSO im 40m-Band mithören können und das mittels Handycam als Video aufgenommen. Big Grin

zu 4. Abstimmung schwergängig:

Hin und her, ob kurz über lang: Das Antriebsband ist nun raus (und dann sowieso gleich noch einmal gebrochen) und ich habe es jetzt kurzentschlossen durch die Litze ersetzt. Der Antrieb geht zwar nun nicht butterweich, aber deutlich leichter und man kann nun nach Herzenslust richtig schön "kurbeln". Ohne Widerstand und ohne Haken. Smile
Penthode?
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#46
Hallo,

anbei der völlig überarbeitete Schematic. Jetzt mit der Beschaltung der Schwingkreissegmente. Dreiseitig und entzerrt, d.h. mit mehr Platz.


.pdf   Schematic_Dabendorf_1340.5A1.pdf (Größe: 648,98 KB / Downloads: 43)


Ich habe mir erlaubt, die Skalen noch einmal zu ändern.

Wenn ich mir schon gewissermaßen aus eigener Eitelkeit mein Logo draufdrucke, dann ist es zwar das Eine. Aber anderseits verlasse ich damit bereits auch die Originalität der Skala: Sie entspricht nicht mehr dem Original. Ist das angesichts einer Restauration erlaubt? Nun ja, ich habe ja auch schon zusätzliche Ziffern eingearbeitet. Und außerdem...

Es ist mein Gerät. Ich möchte damit ein paar schöne Stunden verbringen und zugegebenermaßen ist die Skala aussagekräftiger, wenn nicht nur Frequenzen und Wellenlängen angegeben sind. Die "Meterskala" ist zwar nett, aber warum sollte ich sie nicht erweitern, indem ich die Kurzwellenbänder als solche mit einarbeite? Und wenn ich wirklich den Dabendorf mal wieder verkaufen sollte, so kann ich mir ja jederzeit die gespeicherten Standard-Skalen ohne Bandangaben printen und aufkleben. Kein Problem.

Gedacht, getan. So sieht es nun zum Beispiel mit dem mit Polywatch geputztem Zeiger aus:

   

Eingestellt ist im 49m-Band eine Sendung auf 6070 kHz auf der Frequenz von Radio DARC. Es werden schöne Oldies aus den 50ern und 60 gespielt. Herrlich.

Und so habe ich das beschriftet, wenn das Band als solches zu klein ist:

   

Und so sieht der Dabendorf zur Zeit im Testmodus aus:

   

Die rückseitige Abdeckung der Bauelemente hinter den Röhren habe ich nach Naßschliff und anschließender Trocknung mit einer hellgrauen Rostschutzgrundierung gespritzt (Pfeil). Der Glimmstabi hat sein neues Label bekommen.

Zugegeben, ich gerate mal wieder ins Schwärmen. Ich verbringe jetzt schon ein paar schöne Momente mit dem RX. Ich habe das Gefühl, je länger er nun wieder läuft, um so besser empfängt er. In den Abend- und Nachtstunden kommen diverse ferne, deutschsprachige Sender wieder rein.

Aber wem erzähle ich das... Wink
Penthode?
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#47
Moin moin Michael,
dein Bericht und die entsprechenden Bilder dazu zeigen "Herzblut" und sind Top, des nenne ich mal ganz großes "Wellenkino", möge mir der Martin und der Matt vom "Wellenkino" den "kleinen Diebstahl" Verzeihen.......ich gelobe Besserung !
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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#48
Ja das gefällt mir Wunderbar. Vor allem deine Skalen sind ja erste Sahne. Besser wie das Originale.
Ist schon berauschend was alles so empfangen werden kann. Da möchte man gar nicht mehr aufhören
Sender zu lauschen. Es gibt erstaunlich viele sender in deutscher Sprache.
Wichtig ist auch, das eine gute Antenne angeschlossen wird. Ich habe drei Antennen zur Verfügung.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#49
Danke! Smile

Zu den Skalen: ich habe es explizit nicht erwähnt, aber wenn Bedarf besteht, so fertige ich gern welche an. Der komplette Dabendorf ist dazu ja nicht nötig, zugesendet zu werden.  Big Grin
Die Skalenbleche reichen - vorausgesetzt, durch Transport leidet nicht die originale Beschriftung. Also im Zweifelsfalle sorgsam verpacken, damit nichts abplatzen kann...

Meine Antenne ist ein Langdraht, den ich mir vor vielen Jahren aufgebaut habe. Naja, "Langdraht"... Mit 12 Metern ist er sicherlich nicht der längste, aber ich bin damit wenigstens draußen, raus aus dem Störnebel des Hauses. Von einem befreundeten OM bekam ich dazu schöne, alte Porzellan-Isoliereier, so dass ich mich beimachen konnte: Auf der einen Seite ein Fahnenmast, die andere Seite ist der Antennenmast des Daches, der auch die Sat-Antenne trägt. Am Mast sitzen in einem Gehäuse ein selbstgebauter Balun, sowie Blitzschutz und Überspannungsableiter (Glimmschutz), da geht der Langdraht rein und von dort via RG (glaube, 58 war's) runter zu den Anschlüssen - auch dafür habe ich mir seinerzeit mittels Ferritring und einigen Windungen Draht einen Übertrager gebastelt, um das Signal für zwei Anschlüsse aufteilen zu können - einer ins Wohnzimmer zu meinem Mende

   

und einer runter in die Werkstatt, um auch dort einen alten Empfänger betreiben zu können. Monentan spielt dort ein Sachsenwerk 502W.

Der Langdraht... Als MW und LW noch gut belegt waren...

Gruß Michael
Penthode?
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#50
Ein Tipp noch zur Schwergängigkeit.
Da du dein Gerät noch offen hast, klopfe mit einen kleinen Hammer auf die Lagerböcke der Wellen. Passiert nix, da kann nichts kaputt gehen. Leicht drei viermal von allen Seiten so wie du ran kommst. Durch die leichten Stöße richten sich die Lager ein wenig nach, ( im µm Bereich ) Das könnte schon Abhilfe schaffen. Ab und zu dann noch Drehen. Bei mir hat es sehr geholfen.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#51
Hallo Frank,

das werde ich probieren, danke!

Anbei die Version 03.00 mit folgenden Überarbeitungen:

Blatt 1:

- die bislang optionalen Buchsen 4 und 5 habe ich entfernt, da sie in meinem RX nicht vorhanden sind
- Bu 6 wurde somit zu Bu 4
- Bu 4 im Layout dem Original angepasst, Beschaltung korrigiert
- Kopfhörer- und 600-Ohm-Ausgang benamst

Blatt 2:

- W123 umbenamst, war ein Fehler im Originalschematic (Radio****.org)
- oben die Anschlüsse nummeriert

Blatt 3:

- weitere kleine Tabelle mit Segmentnummern eingeführt.

.pdf   Schematic_Dabendorf_1340.5A1_V0300.pdf (Größe: 654,21 KB / Downloads: 47)

Gruß Michael
Penthode?
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#52
Mach auch nochmal deinen Zeiger ab und gehe mit einem Schwarzen Filzstift über die eingeritzte Nut.
Anschließend mit einen Lappen abwischen. jetzt hast du einen gut erkennbaren Strich auf dem Skalenzeiger.
Schwarzer Edding geht auch, dann musst du aber mit Spiritus leicht abwischen.

Aja noch was, ich muss jetzt meinen Skalenzeiger ein wenig nach rechts ausrichten, also die ganze Frontplatte abnehmen. Weil nachdem ich das Gerät in den Einschub gesetzt hatte, stimmte die Skale nicht mehr ganz.
das könnte an der Komplettabschirmung liegen. Die Skale habe ich vorher ohne Gehäuse eingestellt.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#53
Hallo Frank,

danke! Der Spiritus löst also den Kunststoff nicht an?

Bzgl. Zeiger verrücken "und so" (Abschirmung, Eichung, Abgleich):

Momentan ist es bei meinem RX so, dass der Zeiger links und rechts bündig anschlägt. Er läuft exakt über die Länge der Skalen. Soweit so gut, aber natürlich stimmt die Eichung der Skalen nicht. D.h. um genauer zu sein, bei einigen Skalen ist die Eichung ziemlich genau, bei anderen Skalen liegt sie daneben. Das kann man ja mittels Prüfsender bzw. empfangbaren Rundfunksendern und Vergleichsgerät mit Digitalskala (ich habe da meinen kleinen Panasonic RF-B65 zur Verfügung) gut prüfen.

Der Punkt ist nun, dass ich momentan nicht weiß, wo ich die Abgleichpunkte für die einzelnen Bereiche finde. Und bevor ich die nicht exakt kenne, stochere ich nirgends an Kernen oder Trimmern herum. Die Regel besagt, dass die Leistung eines Superhets steht und fällt mit dem ZF-Verstärker: Lieber einen korrekt abgeglichenen ZF-Verstärker als eine genaue Übereinstimmung der empfangbaren Sender mit der Skala (Oszillatorabgleich). OK, diese Regel gilt (nach Pabst: "Anleitung zur Fehlersuche für Rundfunkmechaniker" - mein Standardwerk, welches ich seinerzeit regelrecht verschlungen habe) für Unterhaltungsgeräte. Bei einem kommerziellen RX, wie es der Dabendorf ist, ist hingegen eine "saubere Skala" irgendwie wünschenswert. Wink

Abgleichunterlagen wären DER Hit. Aber haben ein Gewehr und n' Stück fort sein...

Ich werde mir also mangels Abgleichunterlagen den RX in Ruhe beschnarchen müssen, um herauszufinden, wo ich genau drehen kann, um sauber abzugleichen. Dann kann ich versuchen, mal vorsichtig zu testen, in wieweit ich mit Standardprozeduren voran komme. Das betrifft den Gleichlauf (möglicherweise nicht erforderlich), Vorkreis und ZF-Verstärker (also dessen Kurve) und den Oszillator. Zum Wobbeln muss ich die Regelspannung nicht beachten. Müsste ich mit dem Prüfsender abgleichen, so müsste man normalerweise die Regelspannung auf einen Fixwert stillegen. Aber das alles gehe ich eher zurückhaltend-konservativ denn naßforsch an. Wie schon geschrieben: Abgleichunterlagen wären DER Hit...

Gruß Michael
Penthode?
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#54
Guten Abend,

nach urlaubsbedingter Abwesenheit heute eine kurze Nachricht.

Ursprünglich wollte ich den Dabendorf mit silberfarbenem Hammerschlag-Lack aus der Sprühdose lackieren. Aber das ging vollkommen schief. Das kann ich nicht oder nicht mehr. Wie ich es 2004 hinbekommen habe, das kleine Gehäuse meines PG2 damit zu lackieren - ich weiß es nicht mehr.  Normalerweise kann ich mit allem aus der Dose sprühlackieren, was nicht schnell genug auf dem Baum ist, aber mit dem jetzigen Sprühlack wird das einfach nichts. Smiley26

Wie auch immer: Eine ortsnahe Lackiererei finde ich nicht und nun frage ich hier mal als Denkanstoß. Hat jemand bzgl. optisch sinnvoller Gestaltung eine Idee, wie und womit man das Gehäuse ansprechend lackieren kann?

Danke und Gruß
Michael
Penthode?
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#55
Hallo zusammen,

so, da mache ich mal weiter mit meinem Dabendorf. Inzwischen habe ich die Anleitung des RX in Form eines Handbuches komplett neu geschrieben. Dazu habe ich das im www kursierende Handbuch des Nachfolgers genommen und Text und Bilder entsprechend der Schaltung und Funktion meines RX umgeschrieben bzw. angepasst.

Aber nicht nur das. Wie immer kam der pure Zufall zu Hilfe und ich kann nun die Hammerschlag-Lackierung präsentieren. Smile

Die Frontplatte sieht nun so aus.

   

Und das Gehäuse schaut jetzt so aus:

   

Der Betrieb, in dem Sohnemann sein Praktikum fürs Studium macht, hat einen engagierten Lackierer. Der hat noch nie Hammerschlag probiert, wollte es aber schon immer mal, nur fehlte bislang die Gelegenheit. Nun bot sie sich. Smile

Durch meine Versuche zuvor war es das silbergraue Hammerite, welches zum Einsatz kam. Der Hammererschlag-Effekt ist vergleichsweise zu alten Geräten nicht so ausgeprägt, wenngleich aber dennoch sichtbar. Die Oberflächenstruktur ist gut vorhanden. Um einen voll ausgeprägten Hammerschlag-Effekt erhalten zu müssen, hätte die Farbe allerdings knüppeldick aufgetragen werden müssen. Davon wurde aus praktischen Erwägungen heraus abgesehen.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und nun muss die Lackierung erst einmal gut durchtrocken. Smile
Penthode?
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#56
Hallo zusammen,

ich mache mal mit meinem Dabendorf weiter. Inzwischen ist die Farbe gut getrocknet.

Was ist passiert?

Eigentlich nicht viel. Zunächst einmal habe ich den obenliegenden Trimmerkasten (nicht Trümmerkasten Smile ) mit Aufklebern versehen. Ich habe die selbstgefertigten Dinger wieder mit Nagelschere und Augenlupe ausgeschnippelt - eine Arbeit für jemanden, der Vadder und Mutter erschlagen hat... Wink

   

Anschließend habe ich die Frontplatte komplett montiert und schlußendlich an den Dabendorf wieder angeflanscht, alle Knöpfe montiert, alle zugehörigen Anschlüsse wieder miteinander verbunden...

Wie schaut's aus? Wir erinnern uns! So sah es vorher aus:

   

Und so schaut's jetzt aus:

   

Ich würde mich freuen, wenn es Euch gefällt.

Noch spielt er noch nicht abgenabelt. Er ist noch mit Meßstrippen verbunden, einmal zum Digitalvoltmeter zur Kontrolle der Betriebsspannung, einmal zum Röhrenvoltmeter zur Kontrolle der Regelspannung, dann Antenne und Erde.

Ich habe dem RX eine auf "sehr gut" geprüfte, quasi neue 5Z4C spendiert. Einfach ausgetauscht gegen eine aus meinem FE852 "Rembrandt". Der hat ja Stücker dreie davon.

Unter dem Umschalter für Lautsprecher und Kopfhörer links seht ihr die neuen Kopfhörerbuchsen. Die Originalbuchse, die auch den Ausgang für die 600-Ohm-Fernleitung mit dabei hat, ist nach meinem Geschmack ziemlich scheußlich. OK, restauriert man originalgetreu, so gehört sie zwangsläufig mit dazu. Sagen wir mal so: sie kommt mir nicht an den RX mit ran, aber ich lege sie selbstverständlich mit dazu. Stattdessen habe aus 2mm dickem Pertinax eine runde Scheibe angefertigt, in die ich die drei Bohrungen sowohl für die Befestigung an der Frontplatte als auch zwei Bohrungen für zwei Telefonbuchsen gesetzt habe. Da passt prima mein Kopfhörer mit seinen Banansteckern rein und es sieht vergleichsweise wesentlich zurückhaltender aus, als mit der Originalbuchse. Die Zuleitungen für die Fernleitung habe ich mit Schrupfschlauch überzogen und stillgelegt.

An dieser Stelle nun etwas "Radioporn". Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Es läuft auf 6045 kHz "Radio - Menschen & Geschichten" vom Sender Nauen. Kommt über meinen Langdraht natürlich mit 5545 rein... Smile

   

   

   

   

Gruß Michael
Penthode?
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#57
Hallo Michael,

sehr schön geworden. Ist schon imposant so ein Empfänger.

Grüße
Oliver
P.S Ich finde es gut, wenn du originale Teile beim Gerät belässt.
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#58
(31.07.2016, 13:07)olli0371 schrieb: ...Ich finde es gut, wenn du originale Teile beim Gerät belässt...
Hallo Oliver,

ja, eigentlich gehören sie schon ran - zum Beispiel diese Buchse... Aber daher lege ich sie mit dazu und sollte ich mich jemals von diesem Empfänger wieder trennen, so baue ich sie einfach wieder an.

Bzgl. sonstiger Originalteile... Eigentlich müsste nun noch der Klapprahmen mit dem Schutzglas für die Skala ran und vor allem die Logos. Alle diese Teile fehlen vollständig an meinem Gerät.

Gruß Michael
Penthode?
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#59
Ja, das Gerät ist schon eine Augenweide. Respekt!
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#60
Ist dir wunderbar gelungen, gefällt mir.
Ich weis noch nicht, ob ich meinen auch mal neu lackiere. Ist immer so viiiieeel Arbeit alles zu zerlegen.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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